Sep. 21, 2026

AvD nimmt Winter- und…

Mit zwei neuen Reifentests liefert der Automobilclub von Deutschland (AvD) Autofahrern…
Okt. 02, 2026

Noch 10 Tage…

Der Countdown läuft Nur noch 10 Tage: Die Landesgartenschau geht mit einer leuchtenden…
Gesundheit Digital! ©Gerald Kaufmann
  • 03. Juni 2024

Der Ernstfall in der Pflege ist da - digitale Lösungen werden immer noch übersehen

Von Jennifer Hetzel | VIVAI Software AG

Dortmund — Eine Regierung, die die seit Jahren demographisch absehbare Entwicklung in der Pflege „überrascht“, eine Nachfrage nach Pflegeangeboten und -personal, die die aktuellen Ressourcen dramatisch übertrifft, und schlussendlich ein hartnäckiges Übersehen digitaler Lösungsmöglichkeiten, die nicht alle, aber viele Probleme in der ambulanten Pflege lösen könnten. Das ist die Situation in einer der größten Volkswirtschaften der Welt, die sich stets als Technologieführer gesehen hat. Pflegeexperten und Lösungsanbieter können angesichts dieser aktuellen Gegebenheiten nicht verstehen, wie hier soziale, gesellschaftliche und technische Chancen nicht adäquat genutzt werden.

Dr. Bettina Horster, Vorständin des Digital-Unternehmens VIVAI AG, Dortmund, resümiert: „Wir haben viele Pflegebedürfte, wir haben Personalmangel, aber auch den übergroßen Wunsch vieler Menschen, Pflege zu Hause, also ambulant, genießen zu dürfen. Dafür gibt es eine Riesennachfrage und auch Akzeptanz neuer, digitaler Angebote.“ Das belegt auch eine repräsentative Umfrage bei über 1.000 Bürgerinnen und Bürgern von Kantar Telquest aus dem Frühjahr des Jahres 2024. Sie besagt, dass mehr als 80 Prozent der Befragten sich eine Pflege zu Hause wünschen und über 60 Prozent dabei auch offen für digitale Unterstützung sind.

„Junge, digital affine Menschen können sich das ebenso vorstellen wie ältere Menschen, die merken, dass sie Unterstützung brauchen und diese gerne noch weitgehend selbst organisieren möchten,“ erläutert Bettina Horster. Aber auch die Menschen in der Mitte des Lebens, die sich einerseits um ihre pflegebedürftigen Familienmitglieder sorgen, andererseits aber beruflich und familiär gefordert sind, zeigen sich offen für digitale Lösungsangebote.

„Es geht hier nicht um ‚Roboter‘, die den pflegebedürftigen Menschen betreuen oder die menschliche, persönliche Pflegekraft ersetzen sollen, sondern um digitale Kommunikations- und Informations- und Sicherheitssysteme, die es älteren und pflegebedürftigen Menschen erlauben, komfortabel und selbstbestimmt in ihrer gewohnten Wohnumgebung zu bleiben und den Alltag nach ihren Wünschen zu gestalten,“ sagt Bettina Horster.

Um diesen Wunsch zu erfüllen, wurde das System „VIVAIcare“ mit der Assistentin „Vivi“ entwickelt. Es sorgt mit intelligenter Sensortechnik in der Wohnung dafür, dass Menschen bei Stürzen oder im Krankheitsfall zügig Hilfe von der Familie, den Nachbarn, dem Pflegedienst oder dem Hausnotruf bekommen. Dabei wird der Datenschutz ganz großgeschrieben. Es eröffnet über die Sprachassistenz den Kontakt zur Außenwelt, tritt mittels KI (Künstlicher Intelligenz) mit den Menschen in Dialog und hilft dabei, damit die Menschen auch im Alter noch eigenständig kommunizieren können. Neben den Sprachassistenz-Fähigkeiten besteht natürlich auch eine Videocall-Funktion, so dass es Wege aus der Isolation und Einsamkeit gibt. Zusätzlich überwacht VIVAIcare auch die Sicherheit der Menschen, indem der Zustand des Seniors dokumentiert wird. Die Angehörigenapp beruhigt die Angehörigen und gibt ihnen ein gutes Gefühl der Sicherheit und Transparenz, wenn sie sehen, dass bei den Lieben alles in Ordnung ist. Darüber hinaus strukturiert das System den Tagesablauf und monitort die Vitalparameter und Stürze und erinnert an die regelmäßige sowie korrekte Einnahme von Flüssigkeiten und Medikamenten und erinnert an Termine.

„VIVAIcare ist wirklich eine sehr interessante Lösung“, sagt Dr. Tobias Krick, Geschäftsführer des Healthcare Innovations Network, „denn es gestattet persönliche Autonomie und Privatsphäre und sorgt gleichzeitig für Sicherheit und Komfort für Pflegebedürftige und deren Angehörige. Ich habe jedoch leider die Befürchtung, dass wir hier wieder in einen deutschen ‚Fax- und MP3-Effekt‘ hineinlaufen. Das System ist in Deutschland erfunden und entwickelt worden, findet aber teilweise mehr internationales als inländisches Interesse, was ich auf Grund der Marktlage nur bedingt nachvollziehen kann. Vom VIVAIcare-Einsatz würden grundsätzlich alle profitieren: die Pflegebedürftigen, die Angehörigen, Pflegedienste, Kranken- und Pflegekassen und auch die Gesellschaft allgemein. Ich hoffe, hier gibt es bald mehr öffentliche Aufmerksamkeit und Umdenken.“

Dr. Bettina Horster ergänzt: „In VIVAIcare sind mehrere Wissens- und Kompetenz- Bereiche eingeflossen. Mein Mann und ich kümmern uns täglich um pflegebedürftige Angehörige und machen uns natürlich auch selber Gedanken, wie wir das Alter selbstbestimmt gestalten können, ohne die nächsten Generationen zu sehr zu belasten. Zudem beschäftigen mein Mann und ich uns seit Jahrzehnten mit der Digitalisierung im Gesundheits- und Pflegewesen. Das Ergebnis ist VIVAIcare.“

Das digitale Assistenzsystem VIVAIcare (Beschreibung im Anhang) wird bereits ab Pflegestufe 1 von den Kassen kostenlos abgegeben, da es im deutschen Pflegehilfsmittelverzeichnis gelistet ist und somit vollumfänglich von den Pfelgekassen finanziert wird.

P.S. Die Kurzstudie von Kantar Telquest „So möchte ich im Alter leben – Mit Digitalisierung den dritten Lebensabschnitt gestalten“ ist kostenfrei abrufbar unter https://vivai.care/wp-content/uploads/2024/05/Studie-So-moechte-ich-im-Alter- leben.pdf


Ressort: Themen

Das Portal für
Paderborn, Höxter und Warburg

webverzeichnis

Autopflege Zubler
Webcomponenten
Joomla, Anmeldesysteme, Newsletter
Elsener Straße 24 b - 33102 Paderborn
Das Portal für Paderborn, Höxter und Warburg
Kloster Corvey ©Gerald Kaufmann

Kloster Corvey, Stiftskirche

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Paderquellgebiet ©Gerald Kaufmann

Paderquellgebiet

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus Paderborn ©Gerald Kaufmann

Rathaus Paderborn

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster ©Gerald Kaufmann

Das Drei-Hasen-Fenster

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche in Paderborn ©Gerald Kaufmann

Abdinghofkriche in Paderborn

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.

Paderborner Dom ©Gerald Kaufmann

Paderborner Dom

Rathaus Höxter ©Gerald Kaufmann

Rathaus Höxter

Wisent in Hardehausen ©Gerald Kaufmann

Wisent in Hardehausen

Kleines Viadukt bei Altenbeken ©Gerald Kaufmann

Kleines Viadukt bei Altenbeken

Waschfrauen an der Pader ©Gerald Kaufmann

Waschfrauen an der Pader

Liboriuskapelle ©Gerald Kaufmann

Liboriuskapelle

Liboriuskapelle in Paderborn

Keiserpfalz ©Gerald Kaufmann

Kaiserpfalz in Paderbortn

Platz zwischen Dom und Kaiserpfalz. Im Hintergrund die

Kapuzinerkirche ©Gerald Kaufmann

Kapuzinerkriche

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Rathaus Brakel ©Gerald Kaufmann

Rathaus Brakel

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Nieheim Fachwerkhaus

Großes Fachwerkhaus in Nieheim

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käse und Käsemacher

Käse und Käsemacher

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

Adam Eva

Adam und Eva Haus. Daneben der Erzengel

Historische Fachwerkhäuser unweit der Paderqellen am Dom.

Neuestes

Anja und Jens Stevens

DIE FAMILIENUNTERNEHMER auf dem Petersberg

Oktober 19, 2026
Verantwortung, Austausch und Engagement „Am Ende sind es nicht Gebäude oder Organisationen, die Zukunft gestalten. Es sind Menschen, die Verantwortung übernehmen: Für ihre Unternehmen. Für ihre Mitarbeiter. Für ihre Familien.“ Anke Eickhoff, Vorständin von DIE FAMILIENUNTERNEHMER im Regionalkreis…
Weihbischof Matthias König

Erzbistum Paderborn und Hilfswerk missio Aachen rufen zu Kollekte auf

Oktober 19, 2026
Weltmissionssonntag: Erzbistum Paderborn und Hilfswerk missio Aachen rufen zu Kollekte auf – Politisches Zeichen gegen Nationalismus und Egoismus Größte katholische Spendenaktion weltweit: Erzbistum Paderborn 2025 mit fast 135.500 Euro dabei Paderborn. Das Erzbistum Paderborn und das Hilfswerk…
Feel-Good-Challenge

Jetzt wieder mitmachen und „GLÜCKLICH/T SEIN!“

Oktober 16, 2026
Mitmachaktion des Erzbistums Paderborn ruft vom 25. Oktober bis 6. Dezember 2026 zu kleinen Gesten mit großer Wirkung auf Paderborn (pdp) Wenn der Herbst es draußen kälter werden lässt, spenden kleine Zeichen der Zuwendung Wärme zwischen Menschen: ein Lächeln, ein freundliches Wort und ganz…
Daniel Ritter

Neue Zinsrealität: „Warten ist nicht die beste Option“

Oktober 15, 2026
Frankfurt am Main – Viereinhalb Prozent Bauzinsen – für viele Menschen ist das derzeit eine wichtige Zahl, an der sich die Debatte über Wohneigentum mitentscheidet. Dabei führt der Vergleich mit den vergangenen Jahren leicht in die falsche Richtung. Die Zinsen von unter einem Prozent in den Jahren…

Neuestes

HNF im November 2023

Sagenhaft Hall 9000
Sagenhaft! – Geschichte und Fantasien der Künstlichen Intelligenz Vortrag im Heinz Nixdorf MuseumsForum Schon vor Jahrhunderten gab es Vorstellungen davon, eine technische Komponente zu…

4. Tag des Wasserstoffs auf Gut Gnadental

16-Tonnen-Radbagger mit H2-Verbrenner der DEUTZ AG im Innenhof von Gut Gnadental
Wasserstoff im Realitäts-Check – Wo stehen wir, wo geht es hin? „Überall geht ein früheres Ahnen dem späteren Wissen voraus.“ Alexander von Humboldt (1769-1859), Naturforscher und…

Meist gelesen




Paderborn und Höxter

erleben!

---


Hochstiftanzeiger!

Finde was zählt!