Paderborn – Homeoffice ist längst kein Corona-Phänomen mehr – aber auch kein Selbstläufer. Eine aktuelle Analyse des Stellenmarkts Jobware zeigt: Während Versicherungen (77,3 %), IT (71,0 %) und Medien (67,0 %) Homeoffice als festen Bestandteil von Jobangeboten etabliert haben, sind es im Gesundheitswesen (13,0 %), im Handwerk (13,8 %) oder in der Gastronomie (15,6 %) kaum relevante Anteile. Der Kontrast könnte größer kaum sein.
Parallel dazu zeigt der Blick auf die Gesamtdaten aller bei Jobware geschalteten Stellenanzeigen: Seit März 2024 nimmt der Anteil ausgeschriebener Jobs mit Homeoffice-Option leicht ab – von rund 47 % auf zuletzt etwa 41 %. Das entspricht einem Rückgang von sechs Prozentpunkten. Ein klares Signal: Arbeitgeber:innen justieren ihre Remote-Strategien und prüfen, wie dauerhaft Homeoffice in den Unternehmensalltag integriert bleibt.
Die Diskrepanz zwischen Branchen verdeutlicht: Homeoffice ist dort Standard, wo Arbeit überwiegend digital abläuft – Versicherungen, IT oder Medien. Wo Patientenkontakt, Maschinenarbeit oder Schichtbetrieb dominieren, bleiben die Möglichkeiten gering. Überraschend zurückhaltend zeigen sich allerdings Banken und Finanzdienstleister (48,3 %) sowie der Öffentliche Dienst (49,2 %) – beides Bereiche, die durchaus mehr Remote-Potenzial hätten.
„Wir sehen zwei Entwicklungen gleichzeitig: Einerseits eine breite Erwartungshaltung bei Bewerbenden – Homeoffice ist längst ein Hygienefaktor. Andererseits fahren manche Arbeitgebende ihr Angebot leicht zurück“, erklärt Dr. Wolfgang Achilles, Geschäftsführer der Jobbörse Jobware. „Für Unternehmen ist das oft ein Spagat: Zwischen betrieblichen Anforderungen wie Präsenzmeetings oder Leistungsfragen und den Wünschen der Beschäftigten nach mehr Flexibilität. Jede Organisation muss diesen Balanceakt für sich lösen – entscheidend ist, dass daraus eine klare Strategie entsteht.“
Die Ergebnisse decken sich mit einer Untersuchung des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW Mannheim). Demnach plant fast jedes dritte Unternehmen, die Homeoffice-Möglichkeiten in den kommenden zwei Jahren auszuweiten, nur jedes zehnte will das Angebot reduzieren.
Ob Expansion oder Rückzug – Homeoffice bleibt ein strategisches Signal im Wettbewerb um Talente. Unternehmen, die es konsequent anbieten, profitieren von höherer Zufriedenheit, besserem Recruiting und stärkerer Bindung. Wo es nicht möglich ist, gewinnen alternative Modelle wie die Vier-Tage-Woche oder Jobrotation an Bedeutung.
Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.
Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.
Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.
Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.
Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.
Liboriuskapelle in Paderborn
Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.
Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.
Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.
Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!
Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.
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