Miss Germany 2026
Feb. 25, 2026

Miss Germany 2026: Neun…

München - Aus mehr als 2.600 Bewerberinnen haben es neun Frauen ins Finale von Miss…
Nach der Podiumsdiskussion tauschten sich die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen zu ihren Erfahrungen im Netz aus ©Anna-Sophie Meyer / Erzbistum Paderborn
Feb. 11, 2026

HNF: Zusammenhalt im Netz

- Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz im Gespräch mit Newsfluencer Fabian Grischkat Paderborn…
Feb. 04, 2026

Eiszeit auf der Straße

TÜV NORD gibt Tipps für Fahrten bei Frost und Glätte Eisige Temperaturen und winterliche…
Feb. 09, 2026

HNF im März 2026

Handyverbot jetzt!? Medienpädagogische Veranstaltung im HNF Das Handyverbot in…
Feb. 10, 2026

Mehr Stürze, mehr…

Orthopädie und Unfallchirurgie sichern Versorgung auch in närrischen Hochphasen Berlin -…
„Mit der Jugend statt über die Jugend reden“
Mit seinem Vortrag „Was können wir erhalten? Die Zukunft von Kirche“, setzte Volker Birke bereits zu Beginn der Tagung wichtige Impulse ©Isabella Maria Struck / Erzbistum Paderborn
  • 12. Februar 2025

„Mit der Jugend statt über die Jugend reden“

Von Presse-Team des Erzbistums Paderborn | Erzbischöfliches Generalvikariat

Rund 50 Berufsschullehrende treffen sich zur jährlichen Tagung im Liborianum / Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz im Dialog zur Zukunft von Religionsunterricht und Kirche

Paderborn (pdp) Unter dem Titel „Zukunft von Religionsunterricht und Kirche“ hat am 10. und 11. Februar 2025 die Jahrestagung der katholischen Religionslehrkräfte an Berufskollegs im Erzbistum Paderborn stattgefunden. Von den rund 300 Religionslehrenden, die im Erzbistum an Berufskollegs tätig sind, nahmen 50 an der Tagung teil, um sich über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven des Religionsunterrichts sowie die Rolle der Kirche in einer sich wandelnden Gesellschaft auszutauschen. Im Zentrum standen Vorträge, Workshops und ein Austausch mit Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz.

Schon zu Beginn des zweitägigen Treffens zeigte sich Franziska Zeglasky vom Berufskolleg Bergkloster Bestwig neugierig auf das, was sie erwartet. Sie hat erstmals an der Jahrestagung der katholischen Religionslehrkräfte an Berufskollegs im Erzbistum Paderborn teilgenommen und freute sich auf einen kritischen und konstruktiven Austausch: „Ich wünsche mir jedoch vor allem, neue Perspektiven aufgezeigt zu bekommen, wie Religionsunterricht am Berufskolleg neu gedacht werden kann“, erklärte die Lehrerin im Vorfeld.

Bruder Matthias Terhorst unterrichtet Religion am St.-Franziskus-Berufskolleg in Hamm und erhoffte sich, Impulse und Ideen zu erhalten, wie er auch zukünftig in einem multireligiösen und multikulturellen Kontext am Berufskolleg arbeiten kann.

Kirche im Wandel

Einige Anstöße in Richtung Zukunft lieferte Volker Birke, Diplom-Theologe im Bereich Pastorale Dienste im Erzbischöflichen Generalvikariat, mit seinem Vortrag: „Was können wir erhalten? Die Zukunft von Kirche“. Dabei stellte er klar, dass der zahlenmäßige Rückgang der Katholiken in Deutschland kein neues Phänomen sei. Schon seit den 1960er-Jahren sei ein stetiger Rückgang sowohl der Kirchenmitgliedschaft als auch der Gottesdienstbesuche zu beobachten. „Neu ist, wie wir als Kirche mit dieser Tatsache umgehen – nämlich, dass wir die Unumkehrbarkeit des Rückgangs anerkennen und sie in unsere pastoralen Planungsprozesse offensiv mit einbeziehen“, erklärte Volker Birke.

Der klassische Pfarreibegriff habe ausgedient. Es ergebe keinen Sinn, das bisherige Modell der Pfarrei eins zu eins auf immer größere Einheiten zu übersetzen und die durch den vorhersehbaren Wegfall von Hauptamtlichen entstehenden Lücken durch Ehrenamtliche aufzufüllen. Hilfreicher sei das Bild der Gemeinde vor Ort, in der die alltäglichen Vollzüge des christlichen Lebens stattfinden. „Die sakramentalen Angebote und liturgischen Feiern können an besonderen Orten geschehen, zu denen ein inhaltlicher Bezug da ist. Dieser Bezug kann auch digital vorhanden sein, zum Beispiel durch die Teilnahme an Online-Formaten“, machte Birke deutlich.

Für die Gemeinde der Zukunft gab Birke den Religionslehrkräften sieben „Ermutigungen“ mit auf den Weg, darunter „Den Alltag der Menschen teilen“: Kirche müsse folglich dort präsent sein, „wo das Leben der Menschen tatsächlich stattfindet“. Außerdem gelte es, „Talente und Begabungen der Gläubigen stärker in den Mittelpunkt zu rücken“ und Mut zum Wachsen und Lassen aufzubringen. Kirche müsse sich erneuern und Altes loslassen können, so Birke.

Schule als Dreh- und Angelpunkt

Ein zentrales Element der Tagung war der Austausch mit Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz, der eine klare Botschaft vermittelte: „Schule ist der Dreh- und Angelpunkt, um Gesellschaft zu gestalten.“ Gerade der Religionsunterricht spiele dabei eine bedeutende Rolle, denn er biete Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, über grundlegende Fragen des Lebens und des Zusammenlebens nachzudenken.

Der Paderborner Erzbischof sprach auch über seine persönlichen Erfahrungen und betonte, wie wichtig das interreligiöse Lernen sei. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel brachte er von seiner Reise in den Irak mit, die er gerade erst beendet hatte: Dort besuchen muslimische und christliche Kinder gemeinsam eine christliche Schule, in der sie nicht nur zusammen lernen, sondern auch die Feste der jeweils anderen Religion mitfeiern. Dieses Miteinander im Alltag ermögliche einen echten interreligiösen Dialog, der nicht auf bloßer Theorie beruhe,, sondern gelebte Praxis sei.

Kirche einfacher und volksnäher gestalten

Ein Punkt, der in der Diskussion mit Erzbischof Dr. Bentz aufkam, war die Kritik an der mangelnden Lebensnähe des Religionsunterrichts. Ein Teilnehmender äußerte: „Der Unterricht ist oft nicht nah genug an der Lebensrealität der jungen Menschen am Berufskolleg. Ich wünsche mir als Lehrer, aber auch persönlich, dass Kirche volksnäher und ‚einfacher‘ wird.“

Erzbischof Dr. Bentz griff diese Aussage auf und betonte, dass es wichtig sei, nah am konkreten Leben zu bleiben. Er räumte aber auch ein, dass die Kirche in einigen Bereichen den Kontakt zu bestimmten Milieus verloren habe: „Wir müssen uns fragen: Wo und wie leben unsere jungen Leute? Und wie kann ich mich darauf einlassen?“ Die Kirche müsse sich darauf einstellen, dass sie mengenmäßig keine Volkskirche mehr sei, so der Erzbischof. Doch gleichzeitig formulierte er: „Wir müssen trotzdem eine Kirche für das Volk – für alle – bleiben.“

Diese Aufgabe könne jedoch nicht von einer einzelnen Person oder nur von der Kirchenleitung getragen werden. „Das kann nicht der Erzbischof allein erreichen. Es sind die Lehrenden, die mit den jungen Menschen zu tun haben und mit ihnen ins Gespräch gehen.“

Mit der Jugend reden

Ein weiteres zentrales Anliegen von Erzbischof Dr. Bentz war die Beteiligung junger Menschen an Entscheidungsprozessen. „Oftmals entwickeln wir Dinge für die Jugend statt mit der Jugend.“ Gerade wenn es um die Zukunft der Kirche und ihrer Strukturen gehe, sei es entscheidend, die Perspektive junger Menschen einzubeziehen. Dies betreffe nicht nur Bildungsfragen, sondern auch konkrete Entscheidungen über die Nutzung kirchlicher Immobilien. Erzbischof Dr. Bentz betonte, dass die Immobilienstrategie des Erzbistums auch von denjenigen mitgestaltet werden müsse, die die Gebäude künftig nutzen – oder eben nicht nutzen.




Ressort: Hochstift

Das Portal für
Paderborn, Höxter und Warburg

webverzeichnis

Autopflege Zubler
Webcomponenten
Joomla, Anmeldesysteme, Newsletter
Elsener Straße 24 b - 33102 Paderborn

Kommentar schreiben

Sicherheitscode Aktualisieren

Senden
Das Portal für Paderborn, Höxter und Warburg
Kloster Corvey ©Gerald Kaufmann

Kloster Corvey, Stiftskirche

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Paderquellgebiet ©Gerald Kaufmann

Paderquellgebiet

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus Paderborn ©Gerald Kaufmann

Rathaus Paderborn

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster ©Gerald Kaufmann

Das Drei-Hasen-Fenster

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche in Paderborn ©Gerald Kaufmann

Abdinghofkriche in Paderborn

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.

Paderborner Dom ©Gerald Kaufmann

Paderborner Dom

Rathaus Höxter ©Gerald Kaufmann

Rathaus Höxter

Wisent in Hardehausen ©Gerald Kaufmann

Wisent in Hardehausen

Kleines Viadukt bei Altenbeken ©Gerald Kaufmann

Kleines Viadukt bei Altenbeken

Waschfrauen an der Pader ©Gerald Kaufmann

Waschfrauen an der Pader

Liboriuskapelle ©Gerald Kaufmann

Liboriuskapelle

Liboriuskapelle in Paderborn

Keiserpfalz ©Gerald Kaufmann

Kaiserpfalz in Paderbortn

Platz zwischen Dom und Kaiserpfalz. Im Hintergrund die

Kapuzinerkirche ©Gerald Kaufmann

Kapuzinerkriche

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Rathaus Brakel ©Gerald Kaufmann

Rathaus Brakel

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Nieheim Fachwerkhaus

Großes Fachwerkhaus in Nieheim

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käse und Käsemacher

Käse und Käsemacher

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

Adam Eva

Adam und Eva Haus. Daneben der Erzengel

Historische Fachwerkhäuser unweit der Paderqellen am Dom.

Neuestes

Personengruppe

Nur jede:r Vierte verbindet Karriere mit Aufstieg

März 10, 2026
Paderborn/Magdeburg, März 2026 – Karriere bedeutet für die Generation Z nicht automatisch Führung oder Titel. Laut einer aktuellen Umfrage der Campus-App UniNow versteht nur jede:r vierte Befragte Karriere als klassischen Aufstieg in der Hierarchie. Stattdessen stehen sinnstiftende Aufgaben,…
Andreas Thiemann, Dompropst Monsignore Joachim Göbel (l.),  Diakon Christian Majer-Leonhard (r.)

Neuer Schulleiter des Mariengymnasiums Arnsberg

März 09, 2026
Andreas Thiemann aus Soest übernimmt am 1. August 2026 Leitung des vom Erzbistum Paderborn getragenen Mariengymnasiums in Arnsberg / Nachfolger von Oberstudiendirektor Herbert Loos Paderborn (pdp). Studiendirektor Andreas Thiemann aus Soest ist ab dem 1. August 2026 neuer Leiter des…
Lars Hölkemeier,

Hölkemeier Spedition GmbH investiert in Kalletal

März 09, 2026
Neues europäisches Zentrallager für Melitta entsteht auf ehemaligem Meyra-Areal Brake / Kalletal – Die Hölkemeier Spedition GmbH erweitert ihr Standortnetz in Nordrhein-Westfalen und entwickelt auf dem ehemaligen Meyra-Gelände im Ortsteil Kalldorf ein neues Logistikzentrum. Die zur Braker L.I.T.…
Frau wäscht Auto

Frühjahrskur fürs Auto

März 06, 2026
TÜV NORD Paderborn gibt Tipps für den Fahrzeug-Check nach dem Winter Der Winter zieht sich langsam zurück – doch Frost, Feuchtigkeit und Schlaglöcher haben Spuren an den Fahrzeugen hinterlassen. Viele Schäden entstehen jedoch schleichend und bleiben zunächst unbemerkt. Damit aus kleinen Macken…

Neuestes

Ein zweites Leben für Solarmodule

Weiternutzen statt wegwerfen
DBU fördert Startup Better Sol mit rund 125.000 Euro Osnabrück/Braunschweig. Die Stromerzeugung in Deutschland aus erneuerbaren Energien hat laut Statistik Ende 2025 mit einem Anteil von…

Bahnbeschäftigte aus NRW fordern mehr Sicherheit

Bahn
Nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter Anfang Februar berät die Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag über Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit im öffentlichen Verkehr. Im…

Deutscher Menschenrechts-Filmpreis startet

DMFP-Statue
Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2026 | Presseinformation 02-2026 Nürnberg – Am 3. März 2026 startet die 15. Wettbewerbsrunde zum Deutschen Menschenrechts-Filmpreis (DMFP). Der…

Im Frühling die Solaranlage gründlich prüfen

Anlage prüfen lassen
Großreinemachen auf der Solaranlage: Höhere Erträge dank sauberer Module – auch bei Balkonanlagen Zukunft Altbau empfiehlt, Photovoltaik- und Solarthermieanlagen im Frühling auf…

2.814 Verkehrstote: Höchste Zeit zum Handeln!

Höchste Zeit
Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat heute bekanntgegeben, dass im Jahr 2025 in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen 2.814 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen sind.…

Miss Germany 2026: Neun Frauen stehen im Finale

Miss Germany 2026
München - Aus mehr als 2.600 Bewerberinnen haben es neun Frauen ins Finale von Miss Germany 2026 geschafft. Die große Awards-Show findet am 7. März erstmals live in den Bavaria Studios in…

TRAPASSO – HINÜBERGEHEN

TRAPASSO
Großer Zuspruch für die Ausstellung zur Endlichkeit des Lebens Großer Zuspruch für die Ausstellung zur Endlichkeit des Lebens im Diözesanmuseum Paderborn:TRAPASSO – HINÜBERGEHEN endet am 1.…

Meist gelesen




Paderborn und Höxter

erleben!

---


Hochstiftanzeiger!

Finde was zählt!