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„Mit der Jugend statt über die Jugend reden“
Mit seinem Vortrag „Was können wir erhalten? Die Zukunft von Kirche“, setzte Volker Birke bereits zu Beginn der Tagung wichtige Impulse ©Isabella Maria Struck / Erzbistum Paderborn
  • 12. Februar 2025

„Mit der Jugend statt über die Jugend reden“

Von Presse-Team des Erzbistums Paderborn | Erzbischöfliches Generalvikariat

Rund 50 Berufsschullehrende treffen sich zur jährlichen Tagung im Liborianum / Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz im Dialog zur Zukunft von Religionsunterricht und Kirche

Paderborn (pdp) Unter dem Titel „Zukunft von Religionsunterricht und Kirche“ hat am 10. und 11. Februar 2025 die Jahrestagung der katholischen Religionslehrkräfte an Berufskollegs im Erzbistum Paderborn stattgefunden. Von den rund 300 Religionslehrenden, die im Erzbistum an Berufskollegs tätig sind, nahmen 50 an der Tagung teil, um sich über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven des Religionsunterrichts sowie die Rolle der Kirche in einer sich wandelnden Gesellschaft auszutauschen. Im Zentrum standen Vorträge, Workshops und ein Austausch mit Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz.

Schon zu Beginn des zweitägigen Treffens zeigte sich Franziska Zeglasky vom Berufskolleg Bergkloster Bestwig neugierig auf das, was sie erwartet. Sie hat erstmals an der Jahrestagung der katholischen Religionslehrkräfte an Berufskollegs im Erzbistum Paderborn teilgenommen und freute sich auf einen kritischen und konstruktiven Austausch: „Ich wünsche mir jedoch vor allem, neue Perspektiven aufgezeigt zu bekommen, wie Religionsunterricht am Berufskolleg neu gedacht werden kann“, erklärte die Lehrerin im Vorfeld.

Bruder Matthias Terhorst unterrichtet Religion am St.-Franziskus-Berufskolleg in Hamm und erhoffte sich, Impulse und Ideen zu erhalten, wie er auch zukünftig in einem multireligiösen und multikulturellen Kontext am Berufskolleg arbeiten kann.

Kirche im Wandel

Einige Anstöße in Richtung Zukunft lieferte Volker Birke, Diplom-Theologe im Bereich Pastorale Dienste im Erzbischöflichen Generalvikariat, mit seinem Vortrag: „Was können wir erhalten? Die Zukunft von Kirche“. Dabei stellte er klar, dass der zahlenmäßige Rückgang der Katholiken in Deutschland kein neues Phänomen sei. Schon seit den 1960er-Jahren sei ein stetiger Rückgang sowohl der Kirchenmitgliedschaft als auch der Gottesdienstbesuche zu beobachten. „Neu ist, wie wir als Kirche mit dieser Tatsache umgehen – nämlich, dass wir die Unumkehrbarkeit des Rückgangs anerkennen und sie in unsere pastoralen Planungsprozesse offensiv mit einbeziehen“, erklärte Volker Birke.

Der klassische Pfarreibegriff habe ausgedient. Es ergebe keinen Sinn, das bisherige Modell der Pfarrei eins zu eins auf immer größere Einheiten zu übersetzen und die durch den vorhersehbaren Wegfall von Hauptamtlichen entstehenden Lücken durch Ehrenamtliche aufzufüllen. Hilfreicher sei das Bild der Gemeinde vor Ort, in der die alltäglichen Vollzüge des christlichen Lebens stattfinden. „Die sakramentalen Angebote und liturgischen Feiern können an besonderen Orten geschehen, zu denen ein inhaltlicher Bezug da ist. Dieser Bezug kann auch digital vorhanden sein, zum Beispiel durch die Teilnahme an Online-Formaten“, machte Birke deutlich.

Für die Gemeinde der Zukunft gab Birke den Religionslehrkräften sieben „Ermutigungen“ mit auf den Weg, darunter „Den Alltag der Menschen teilen“: Kirche müsse folglich dort präsent sein, „wo das Leben der Menschen tatsächlich stattfindet“. Außerdem gelte es, „Talente und Begabungen der Gläubigen stärker in den Mittelpunkt zu rücken“ und Mut zum Wachsen und Lassen aufzubringen. Kirche müsse sich erneuern und Altes loslassen können, so Birke.

Schule als Dreh- und Angelpunkt

Ein zentrales Element der Tagung war der Austausch mit Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz, der eine klare Botschaft vermittelte: „Schule ist der Dreh- und Angelpunkt, um Gesellschaft zu gestalten.“ Gerade der Religionsunterricht spiele dabei eine bedeutende Rolle, denn er biete Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, über grundlegende Fragen des Lebens und des Zusammenlebens nachzudenken.

Der Paderborner Erzbischof sprach auch über seine persönlichen Erfahrungen und betonte, wie wichtig das interreligiöse Lernen sei. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel brachte er von seiner Reise in den Irak mit, die er gerade erst beendet hatte: Dort besuchen muslimische und christliche Kinder gemeinsam eine christliche Schule, in der sie nicht nur zusammen lernen, sondern auch die Feste der jeweils anderen Religion mitfeiern. Dieses Miteinander im Alltag ermögliche einen echten interreligiösen Dialog, der nicht auf bloßer Theorie beruhe,, sondern gelebte Praxis sei.

Kirche einfacher und volksnäher gestalten

Ein Punkt, der in der Diskussion mit Erzbischof Dr. Bentz aufkam, war die Kritik an der mangelnden Lebensnähe des Religionsunterrichts. Ein Teilnehmender äußerte: „Der Unterricht ist oft nicht nah genug an der Lebensrealität der jungen Menschen am Berufskolleg. Ich wünsche mir als Lehrer, aber auch persönlich, dass Kirche volksnäher und ‚einfacher‘ wird.“

Erzbischof Dr. Bentz griff diese Aussage auf und betonte, dass es wichtig sei, nah am konkreten Leben zu bleiben. Er räumte aber auch ein, dass die Kirche in einigen Bereichen den Kontakt zu bestimmten Milieus verloren habe: „Wir müssen uns fragen: Wo und wie leben unsere jungen Leute? Und wie kann ich mich darauf einlassen?“ Die Kirche müsse sich darauf einstellen, dass sie mengenmäßig keine Volkskirche mehr sei, so der Erzbischof. Doch gleichzeitig formulierte er: „Wir müssen trotzdem eine Kirche für das Volk – für alle – bleiben.“

Diese Aufgabe könne jedoch nicht von einer einzelnen Person oder nur von der Kirchenleitung getragen werden. „Das kann nicht der Erzbischof allein erreichen. Es sind die Lehrenden, die mit den jungen Menschen zu tun haben und mit ihnen ins Gespräch gehen.“

Mit der Jugend reden

Ein weiteres zentrales Anliegen von Erzbischof Dr. Bentz war die Beteiligung junger Menschen an Entscheidungsprozessen. „Oftmals entwickeln wir Dinge für die Jugend statt mit der Jugend.“ Gerade wenn es um die Zukunft der Kirche und ihrer Strukturen gehe, sei es entscheidend, die Perspektive junger Menschen einzubeziehen. Dies betreffe nicht nur Bildungsfragen, sondern auch konkrete Entscheidungen über die Nutzung kirchlicher Immobilien. Erzbischof Dr. Bentz betonte, dass die Immobilienstrategie des Erzbistums auch von denjenigen mitgestaltet werden müsse, die die Gebäude künftig nutzen – oder eben nicht nutzen.




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