Grüner Porsche 911 (993 Turbo)
Juli 08, 2026

Scheunenfund in Hamburg:…

Es ist eine dieser Geschichten, die das Leben schreibt – und die im Autohandel wohl nur…
Juni 22, 2026

Innovative…

Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Finnland Helsinki, 22. Juni 2026 – Deutschland…
Er fordert: Raus in die Natur
Juni 23, 2026

Integrative Medizin:…

Wald- und Naturtherapie können Psyche und Körper helfen Durch den Wald gehen, im Park…
Juni 23, 2026

Blackout – was tun?

Tag der Sicherheit auf Gut Gnadental „Hoffe auf das Beste, aber sei auf das Schlimmste…
Juni 24, 2026

UN-Meeting zu HIV/Aids:…

Gemeinsame Pressemitteilung des Aktionsbündnisses gegen Aids, der Deutschen Aidshilfe und…
Juni 29, 2026

Von Helm bis Stiefel

Sommermonate und Motorradfahren gehören einfach zusammen. Egal ob klassische…
„Gottes ‚Fürchte dich nicht!‘ ist jetzt wichtiger denn je“
„Als weihnachtliche Menschen glauben wir fest: Gottes ‚Fürchte dich nicht!‘ ist jetzt wichtiger denn je“, betonte der Paderborner Erzbischof in der Christmette. Weihbischof Josef Holtkotte und Domdechant Alfons Hardt konzelebrierten ©Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
  • 25. Dezember 2024

„Gottes ‚Fürchte dich nicht!‘ ist jetzt wichtiger denn je“

Von Presse-Team des Erzbistums Paderborn | Erzbischöfliches Generalvikariat

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz feiert Christmette in der Heiligen Nacht im Paderborner Dom / Aufruf zu Vertrauen und Hoffnung

Paderborn (pdp). „Gerade jetzt kommt es darauf an, dass wir den Ressentiments und den Ängsten nicht die Macht überlassen. Genau das sollen solche Schreckenstaten bei uns bewirken: dass wir in Angst fallen und uns lähmen lassen; dass wir in Ressentiments verfallen und uns in unserem Zusammenhalt auseinanderdividieren lassen, dass Hass und Schuldzuweisungen um sich greifen und uns spalten“, mahnte Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz angesichts des Anschlags auf dem Weihnachtsmarkt in Magdeburg am Abend des 20. Dezembers mit seinen zahlreichen Opfern. „Als weihnachtliche Menschen glauben wir fest: Gottes ‚Fürchte dich nicht!‘ ist jetzt wichtiger denn je“, betonte der Paderborner Erzbischof in seiner Predigt in der Christmette, die er an Heiligabend, 24. Dezember 2024, mit zahlreichen Gläubigen im bis auf den letzten Platz gefüllten Hohen Dom zu Paderborn feierte. Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz rief zu Vertrauen und Hoffnung auf: „Es ist Nacht. Ja. Aber es ist auch Heilige Nacht! Weihnacht!“

Zu Beginn seiner Predigt erinnerte Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz an den am Abend des 20. Dezembers verübten Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt in Magdeburg: „Seit Freitag sind die Lichter aus und ist es dunkel geworden – in Magdeburg, auf dem Weihnachtsmarkt. Nacht ist um diejenigen, denen die Gewalttat liebe Menschen aus dem Leben gerissen hat. Nacht ist um diejenigen, die verletzt sind, die traumatisiert sind, weil sie sehen und erleben mussten, was da Unfassbares geschah. Nacht ist es auch um die Sicherheitskräfte, all die Helfer, die dem Grauen ins Gesicht blicken mussten. Nacht ist es um die, die mitfühlen, die nicht zur Tagesordnung übergehen.“ Der „umnachtete“ Täter habe viele Menschen in die Nacht des Leids, der Fassungslosigkeit und der Trauer gestoßen.

Das doppelte Gesicht der „Nacht“

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz entfaltete dann in seiner Predigt, „Nacht hat ein doppeltes Gesicht“, sei Zeit der Bedrängnis, aber auch Heilszeit. „Nacht“ sei einerseits ein Sinnbild für das dumpfe Leid des Menschen, andererseits würden sich gerade in der Nacht außerordentliche Dinge ereignen. „Nacht“ werde als Zeit der Stille, Zeit gesammelter Kraft, besonderer Empfindsamkeit erfahren. Für den religiös sensiblen Menschen sei die Nacht auch Zeit des Gebets, des schöpferischen Schweigens. Die Nacht könne auch von heutigen Menschen, nicht nur von den Menschen der Bibel, als Zeit besonderer Gottesnähe erfahren werden: Schutz und Hilfe in der nächtlichen Bedrohung finde der Mensch bei Gott, göttliche Eingebungen, himmlische Träume und prophetische Worte würden in der Nacht ergehen.

Der christliche Glaube sei der Überzeugung, dass sich in der „Nacht“ das Heil für den Menschen entscheide, betonte der Paderborner Erzbischof weiter. „Gott beginnt sein Heil dort zu wirken, wo die Not des Menschen am bedrohlichsten erfahren wird, nämlich in der Mitte der Nacht. Da beginnt der neue Tag. Gott antwortet auf die Sehnsucht des von der Nacht bedrängten Menschen. Die großen, rettenden Taten Gottes ereignen sich in der Bibel alle in der Nacht: der Durchzug durch das Rote Meer, die Berufungen der Propheten, das Pascha-Mahl Jesu mit seinen Jüngern, die österliche Nacht, vor allem aber die Weihnacht auf den Feldern von Bethlehem. Deswegen feiern wir Weihnachten eben am späten Abend beziehungsweise in der Nacht.“

Heilige Nacht? – „Fürchte dich nicht!“

„Nacht“ sei auch „Heilige Nacht“, weil Menschen glauben und vertrauen dürfen, dass Gott die Initiative in den Nächten des Menschen ergreife, Licht in der Nacht, ein Wort im Schweigen sei, ermutigte Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz. „Das erste Wort, das in die Nacht von Bethlehem hineingesprochen wird, heißt: ‚Fürchte dich nicht!‘. Auf manchen mag das in diesen Tagen eher wie eine Provokation klingen, weniger als ein Trost. Ich kann das verstehen. Und doch ist es das Erste, was uns an Weihnachten gesagt wird, damit auch aus dieser Nacht Weihnacht werden kann.“

Erzbischof Dr. Bentz erklärte: Die „nächtliche“ Angst und Verunsicherung könne nicht einfach abgeschüttelte werden, wenn allerdings die erste Botschaft dieser Nacht „Fürchte dich nicht!“ laute, dann sei dies die Aufforderung, diese Botschaft neu zu hören, die Vorbehalte gegenüber dem tröstenden Wort der Weihnachtsbotschaft angesichts der harten Realität zurückzustellen, wirklich hinzuhören, um die Hoffnungskraft der Botschaft erkennen zu können.

Botschaft ist ein Kind

„Die Botschaft in der Nacht von Bethlehem, die in unsere Nacht hineingesprochen wird, ist ein Kind“, betonte der Paderborner Erzbischof. Gott überwältige den Menschen nicht mit seiner Heilsbotschaft, Gott wähle vielmehr den Weg des Menschen, um seine Macht zu zeigen. Gott teile den Weg des Menschen durch alle Niedrigkeit und Nächte hindurch, er teile das Schicksal des Menschen, näher könne Gott dem Menschen nicht kommen.

Maß der Menschlichkeit

Gottes Menschlichkeit im Kind in der Krippe werde zum Maß unserer Menschlichkeit, führte Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz weiter aus. „An Gottes Menschlichkeit, die wir in Jesus Christus erkennen, nehmen wir Christen für unser Menschsein Maß.“ Es komme darauf an – sich nicht davor zu fürchten –, zu glauben und zu vertrauen, „dass nicht Macht und Gewalt den Menschen retten, sondern uns eine Menschlichkeit rettet, die uns in Jesus Christus vorgegeben ist“. Das „wir“ sei wesentlich, die Mitmenschlichkeit des Menschen rette, das Mitmenschliche gebe den Menschen Zukunft. „Dieses Maß der Menschlichkeit Jesu ist der innere Kompass für verantwortungsvolles Handeln. Dieses Maß der Menschlichkeit Jesu ist der Weg zur Versöhnung – der einzige Weg zum Frieden, wie er uns auf den Feldern von Bethlehem zugesprochen wird“, betonte Erzbischof Dr. Bentz zum Abschluss seiner Predigt.

Gestaltung und Mitwirkende

In der Christmette zogen nach dem Evangelium die Konzelebranten und liturgischen Dienste gemeinsam mit Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz zur Krippe im Hohen Dom zu Paderborn. Diese inzensierte der Paderborner Erzbischof mit Weihrauch. Weihbischof Josef Holtkotte und Domdechant Apostolischer Protonotar Alfons Hardt konzelebrierten im festlichen Gottesdienst. Sängerinnen der Mädchenkantorei am Paderborner Dom unter der Leitung von Domkantor Patrick Cellnik und Domorganist Tobias Aehlig an der Orgel gestalteten den Gottesdienst musikalisch.

 




Ressort: Hochstift

Das Portal für
Paderborn, Höxter und Warburg

webverzeichnis

Autopflege Zubler
Webcomponenten
Joomla, Anmeldesysteme, Newsletter
Elsener Straße 24 b - 33102 Paderborn
Das Portal für Paderborn, Höxter und Warburg
Kloster Corvey ©Gerald Kaufmann

Kloster Corvey, Stiftskirche

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Paderquellgebiet ©Gerald Kaufmann

Paderquellgebiet

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus Paderborn ©Gerald Kaufmann

Rathaus Paderborn

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster ©Gerald Kaufmann

Das Drei-Hasen-Fenster

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche in Paderborn ©Gerald Kaufmann

Abdinghofkriche in Paderborn

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.

Paderborner Dom ©Gerald Kaufmann

Paderborner Dom

Rathaus Höxter ©Gerald Kaufmann

Rathaus Höxter

Wisent in Hardehausen ©Gerald Kaufmann

Wisent in Hardehausen

Kleines Viadukt bei Altenbeken ©Gerald Kaufmann

Kleines Viadukt bei Altenbeken

Waschfrauen an der Pader ©Gerald Kaufmann

Waschfrauen an der Pader

Liboriuskapelle ©Gerald Kaufmann

Liboriuskapelle

Liboriuskapelle in Paderborn

Keiserpfalz ©Gerald Kaufmann

Kaiserpfalz in Paderbortn

Platz zwischen Dom und Kaiserpfalz. Im Hintergrund die

Kapuzinerkirche ©Gerald Kaufmann

Kapuzinerkriche

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Rathaus Brakel ©Gerald Kaufmann

Rathaus Brakel

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Nieheim Fachwerkhaus

Großes Fachwerkhaus in Nieheim

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käse und Käsemacher

Käse und Käsemacher

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

Adam Eva

Adam und Eva Haus. Daneben der Erzengel

Historische Fachwerkhäuser unweit der Paderqellen am Dom.

Neuestes

ABC-Module bleiben unter realen Betriebsbedingungen kühler

Steigende Temperaturen machen PV-Sicherheit wichtiger denn je

Juli 23, 2026
AIKO ABC-Module sind die weltweit ersten , die von TÜV Rheinland die Zertifizierung „PV Module Anti-Ignition Hazard“ erhalten haben. Europa erlebt immer häufigere und intensivere Hitzewellen. Von Südeuropa bis Mitteleuropa stellen Rekordtemperaturen die Energieinfrastruktur vor neue…
AvD Abschleppen

AvD: Über 20 Prozent mehr Unfälle im Ferienverkehr

Juli 22, 2026
Zuletzt zeigte sich wieder einmal, dass mit Beginn der Sommerferien nicht nur das Verkehrsaufkommen auf Deutschlands Straßen steigt, sondern auch das Unfallrisiko. Aktuelle Auswertungen des Automobilclub von Deutschland (AvD) zeigen, dass es während der Hauptreisezeit zu über 20 Prozent mehr…

Neuestes

Sommer-Open-Air im Schlosshof

„Switch reloaded“
Schlossnächte Oberhausen - 30.07. bis 09.08.2026 Theater und Kabarett unter dem Sternenhimmel: Zum vierten Mal finden vom 30. Juli bis zum 09. August die Oberhausener Schlossnächte statt.…

Paderborner Museumsnacht 2026 im HNF

Stratosphärenflug ©Stratoflights
Das Heinz Nixdorf MuseumsForum beteiligt sich wieder mit einem ebenso umfangreichen wie attraktivem Programm an der Paderborner Museumsnacht. Am Samstag, 29. August von 18 Uhr bis…

Meist gelesen




Paderborn und Höxter

erleben!

---


Hochstiftanzeiger!

Finde was zählt!