Geht es darum, Wege aus der COVID-19-Pandemie zu finden, setzen mehr als 80 Prozent der Menschen in Deutschland ihre Hoffnung in die Wissenschaft. Gerade die junge Generation hat auch die Themen Klima und Umwelt im Fokus. Das sind einige der Ergebnisse des globalen „3M State of Science Index 2021“ (SOSI). Der SOSI, erstellt im Auftrag des Multitechnologieunternehmens 3M, untersucht seit vier Jahren, wie sich die Einstellung der Menschen weltweit zur Wissenschaft entwickelt. Die Daten für die aktuellen Ergebnisse wurden im Februar und März 2021 in einer repräsentativen Umfrage in 17 Ländern erhoben.
„Wissenschaft gibt mir Hoffnung für die Zukunft“, dem stimmen in Deutschland 82% (global 89%) zu. Dass mit Wissenschaft positive Zukunftserwartungen verbunden sind, zeigt sich auch daran, dass 67% (global 87%) erwarten, dass das Jahr 2021 dank der Wissenschaft ein besseres Jahr wird als 2020. Ebenfalls 67% (global 79%) sind überzeugt, dass die Wissenschaft in den nächsten fünf Jahren ihr Leben verbessern wird.
Regensburg - Über 70 Prozent der menschlichen Immunabwehr findet im Darm statt: Es sind bis zu 100 Millionen Bakterien, die uns vor Krankheiten schützen. Voraussetzung für eine funktionierende Immunabwehr ist die Vielfalt dieser Mikroorganismen. Als Schlüssel dafür wiederum gilt die richtige Ernährung. Auch dank geschickter Werbung der Lebensmittelbranche wissen viele Verbraucher heute: Probiotika, also Zubereitungen, die lebensfähige Mikroorganismen beinhalten wie Joghurt oder Quark, tun dem Darm gut.
Weitgehend unbekannt ist jedoch eine zweite Gruppe an Substanzen, die für einen funktionsfähigen Darm ebenso lebenswichtig ist: die so genannten Präbiotika. Das sind Lebensmittelbestandteile, die Aktivität und Wachstum der so wichtigen Bakterien im Dickdarm fördern. Viele Deutsche nehmen zu wenig von diesen pflanzlichen Fasern auf. Dabei ließe sich dieses Defizit auf einfache Weise beheben - durch die gezielte Zufuhr von Ballaststoffen.
Berlin — Das Bundesfinale Jugend debattiert 2021 hat heute hybrid in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom in Berlin stattgefunden. Acht Jugendliche aus sechs Bundesländern stritten in zwei Debatten miteinander – via Livestream übertragen und auf Großbildschirm für die Jury und die Gäste vor Ort. Im Zentrum der Finaldebatten standen die Mietzuschüsse für Menschen in Pflegeberufen und der Schutz von jüdischen Einrichtungen in Deutschland.
Die 15-jährige Sophie Bauersachs von der Victoriaschule in Darmstadt überzeugte bei der Frage „Sollen die Mieten für Menschen in Pflegeberufen staatlich subventioniert werden?“, dem Thema für die Klassen 8 bis 10. Sie argumentierte eindrucksvoll für eine Subventionierung der Miete für Menschen in Pflegeberufen. Die 15-jährige Susanna Naumer vom Heinrich-von-Gagern-Gymnasium in Frankfurt am Main konnte bei der Frage „Sollen um jüdische Einrichtungen in Deutschland Bannmeilen gelten?“ den Wettbewerb der Jahrgangsstufen 10 bis 13 für sich gewinnen. Überzeugend trat sie für die Einführung von Bannmeilen um jüdische Einrichtungen ein. Als Preis für ihre Leistung erhalten alle Teilnehmenden des Bundesfinales die Aufnahme in das Alumni-Programm Jugend debattiert sowie eine Akademiewoche mit zusätzlichem rhetorischem Training.
Jugend debattiert feiert in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag. Neben Siegerinnen und Siegern aus der Vergangenheit wurde Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier als Ehrengast begrüßt: „Wie sehr wir die Fähigkeit zur Debatte, zum fairen und qualifizierten Meinungsstreit brauchen, das ist uns heute noch einmal stärker bewusst als zur Gründung der Initiative vor 20 Jahren. Wenn es gelingt, mit Jugend debattiert auch in dieser schwierigen Krisenzeit Impulse für gelingende Demokratieerziehung zu geben, ist das eine große Leistung und ein Dienst an der Demokratie“, so Steinmeier, der Schirmherr von Jugend debattiert ist, in seiner Jubiläums-Grußbotschaft. In der Gesprächsrunde „20 Jahre Jugend debattiert“ diskutierte er mit Ehemaligen über die Errungenschaften des Programms.
Jugend debattiert ist ein Programm, das bereits in der Jugend wichtige Grundpfeiler für gesellschaftlichen Dialog legt: Zuhören, Abwägen, aufeinander Eingehen. Dr. h.c. Frank-Jürgen Weise, Vorstandsvorsitzender der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, würdigt die demokratiestärkende Leistung des Programmes: „Mit Jugend debattiert haben wir das Debattieren an weiterführenden Schulen etabliert und gleichzeitig als Bürgerkompetenz für alle gestärkt. Die Schülerinnen und Schüler lernen, dass sie in einer Demokratie das Recht haben, jederzeit ihre Stimme zu erheben, und dass rhetorische Fähigkeiten und die Debatte von unschätzbarem Wert sind, um besser zu verstehen und gehört zu werden.“Siegerinnen und Sieger im Bundesfinale Jugend debattiert 2021
Debatte Altersgruppe 1 (Klassen 8 bis 10):Thema: Sollen die Mieten für Menschen in Pflegeberufen staatlich subventioniert werden?1. Platz: Sophie Bauersachs, 15, Victoriaschule, Darmstadt
2. Platz: Charlotte Hahn, 15, Romain-Rolland-Schule, Dresden
3. Platz: JackHerrmann, 13, Humboldt-Gymnasium, Eichwalde
4. Platz: Clemens Wandslebe, 16, Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium, Neustadt an der Weinstraße
Debatte Altersgruppe 2 (Jahrgangsstufen 10 bis 13):Thema: Sollen um jüdische Einrichtungen in Deutschland Bannmeilen gelten?1. Platz: Susanna Naumer, 15, Heinrich-von-Gagern-Gymnasium, Frankfurt am Main 2. Platz: Annalena Uelhoff, 16, Ottfried von Weißenburg-Gymnasium, Dahn3. Platz: Ronja Steiner, 19, Elsa-Brändström-Schule, Hannover 4. Platz: Melike Simsek, 15, Anna-Essinger-Gymnasium, Ulm
Bad Füssing - Es sind gute Nachrichten für Millionen Versicherte in Deutschland: Medizinische Vorsorgemaßnahmen in den Heilbädern sind künftig wieder Pflichtleistung der Krankenkassen. Der Bundestag hat dem Gesetz jetzt zugestimmt. Der Bundesrat wird dem Entwurf aus dem Haus von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn voraussichtlich Ende Juni abschließend "grünes Licht" geben. Die Entscheidung ist ein Meilenstein: "Bisher war es der individuellen - und bisweilen schwer nachzuvollziehenden - Entscheidung der Kassen überlassen, ob sie einem Kurantrag zustimmen oder ihn ablehnen", sagt Daniela Leipelt, Kur- und Tourismusmanagerin in Bad Füssing, dem übernachtungsstärksten Kurort Deutschlands an der bayerisch-österreichischen Grenze.
Die "Wiedereinführung der ambulanten und der stationären Vorsorgeleistungen in anerkannten Kurorten nach §23/2 und 4 SGB V", wie es im Juristendeutsch heißt, ist Teil des so genannten Gesundheitsversorgungs-Weiterentwicklungsgesetzes. Der Deutsche Bundestag beschloss das Gesetz, das Kassenkuren künftig wieder zur Pflichtleistung macht, nach mehreren Monaten parlamentarischer Beratung am 11. Juni.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.
