Prof. Dr. Jost Langhorst
Mai 26, 2026

Integrative Medizin und…

Prof. Dr. med. Jost Langhorst überzeugt mit Forschungsergebnissen zu Phytopharmaka und…
Sebastian Fitzeks - Die Einladung
Mai 28, 2026

Sebastian Fitzeks - Die…

Der Bestseller als packendes Theatererlebnis 2027 wird der Psychothriller DIE EINLADUNG…
Shakira
Mai 27, 2026

Shakira und Burna Boy…

Mit einer All-Star-Besetzung aus Fußballspielern Shakira und Burna Boy haben das Video zu…
Weserrenaissance-Schloss ausgeziechnet
Mai 29, 2026

Schloss Amelunxen in…

Kristin Wichert, Ortskuratorin Paderborn der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD),…
Juni 01, 2026

Lottoglück im Kreis…

Sechs Richtige dank Vollsystem 007: In der LOTTO 6aus49-Ziehung vom Samstag (30. Mai)…
Juni 03, 2026

Heiraten auf der…

Termin: 06.06.2026 Dieses Datum ist gemacht für die Liebe: Am 6. Juni 2026 können Paare…
Juni 08, 2026

Inspiration für die…

Portrait-Gemälde von Johannes Hatzfeld für das Haus der Dommusik / Dompropst Göbel dankt…
Juni 12, 2026

Open-Air-Festival auf…

Vier Wochen kostenfreies Programm für Klein und Groß im Zollverein Park Glitzer auf den…
DBU: Wertschätzen statt Wegwerfen – Grüne Woche startet
Makelloses Gemüse ist eine Augenweide. Sobald es nicht mehr ganz so schön anzusehen ist, wird es aber – ebenso wie Obst – zum Problemfall, obwohl qualitativ noch völlig in Ordnung: Unter den in Deutschland jährlich weggeworfenen rund elf Millionen Tonnen Lebensmitteln haben Obst und Gemüse einen Anteil von 35 Prozent. Danach folgen Zubereitetes (15 Prozent) sowie Brot und Backwaren (13 Prozent) ©Uschi Euler/piclease
  • 19. Januar 2023

DBU: Wertschätzen statt Wegwerfen – Grüne Woche startet

Von Klaus Jongebloed | DBU Naturerbe-Pressemitteilung

„Inakzeptable Ressourcenvergeudung durch Lebensmittel-Verschwendung“

Osnabrück/Berlin. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) warnt vor einer „inakzeptablen Ressourcenvergeudung durch Verschwendung und Verluste von Lebensmitteln“. Kurz vor dem Start der Agrarmesse „Internationale Grüne Woche“ (IGW) morgen (Freitag) in Berlin sagte DBU-Generalsekretär Alexander Bonde: „Allein in Deutschland landen jedes Jahr rund elf Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Pro Kopf sind das fast 80 Kilogramm. Dieser unnötige Raubbau an Ressourcen wie Boden, Energie, Wasser und Luft muss gestoppt werden.“

Neue Themenwelt „grünerleben“ auf der IGW

Die 1926 gegründete IGW gilt als weltweit größte Verbraucherschau für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau und erlebt in diesem Jahr ihre 87. Auflage. Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause öffnet sie erstmals wieder ihre Tore für weit mehr als 1000 Ausstellende und mehrere Hunderttausende Besuchende. Ein Schwerpunktthema 2023: Nachhaltigkeit. Die neue Themenwelt „grünerleben“ erhält dabei einen festen Platz in Halle 27, und es geht nicht allein um Ernährungsfragen, sondern auch um Circular Economy, die umfassende Kreislaufwirtschaft – ein zentrales Anliegen auch der DBU. Die Besuchenden erfahren zum Beispiel, wie ehemals ausrangierten Gegenständen ein zweites Leben eingehaucht wurde, etwa durch sogenannte Upcycling-Möbel und Second-Hand-Kleidung. Bonde, der auf der Grünen Woche einen Rundgang zum Austausch mit Agrar- und Umweltministerium nutzt und auch mit Verbänden zusammenkommt, begrüßte diese Entwicklung sehr. „Der Ressourcenschutz in allen Bereichen wird zu einem Schlüssel, wenn wir die beiden großen ökologischen Herausforderungen unserer Zeit – die Klima- und die Artenkrise – in den Griff bekommen wollen“, so der DBU-Generalsekretär. „Ein großes Potenzial bieten dabei Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und -handel sowie unser Umgang mit Ernährung.“

Bis zu zwei Milliarden Tonnen Lebensmittel landen weltweit jedes Jahr im Abfall

Global sind die Dimensionen dramatisch: Nach Schätzungen der Vereinten Nationen (UN) gehen weltweit pro Kopf und Jahr zwischen 180 bis 190 Kilogramm Lebensmittel verloren – rund 17 Prozent aller Lebensmittel landen Jahr für Jahr ungenutzt im Abfall. Andere Schätzungen berechnen sogar einen Anteil von rund 30 Prozent. Die Menge der weltweit verschwendeten – aber eigentlich noch verwendbaren – Lebensmittel bewegt sich demnach zwischen etwa 930 Millionen und zwei Milliarden Tonnen Lebensmittel. Jedes Jahr. In Europa liegen laut UN die Lebensmittelverluste zwischen 95 und 115 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Besorgniserregend ist die Lage in den sogenannten Entwicklungsländern, weil hier bis zur Hälfte aller Lebensmittel bereits auf dem Weg vom Acker zum Teller verderben – teils wegen mangelhafter Lagerung, teils aufgrund von unzureichenden Transportwegen oder schlicht wegen fehlender Vermarktungsoptionen. Bonde: „Die Folge von Lebensmittelverschwendung und -verlusten ist eine nicht hinnehmbare Ressourcenvergeudung von Energie und Wasser bis hin zu Ackerflächen und Arbeitskräften.“ Tatsächlich sind schon für die Herstellung von einem Kilogramm Äpfel 820 Liter Wasser notwendig, bei einem Kilogramm Käse sind es sogar mehr als 5000 Liter Wasser. Das Umweltbundesamt geht davon aus, dass allein in Deutschland für die Lebensmittel, die ein Mensch pro Jahr kauft, 84 Badewannenfüllungen an Wasser verbraucht und rund drei Tonnen klimaschädliche Treibhausgase ausgestoßen werden. Hinzu kommen umweltbelastende Pflanzenschutzmittel und Dünger, die bei einem sorgsameren Umgang mit Lebensmitteln eingespart werden könnten. Bonde: „Wir müssen wieder mehr Bewusstsein dafür schaffen, dass Lebensmittel Mittel zum Leben sind. Wertschätzen statt Wegwerfen muss die Devise sein.“

Planetary Health Diet: Ernährungsweise und Lebensmittelproduktion innerhalb der planetaren Grenzen

Der DBU-Generalsekretär verwies in diesem Zusammenhang auf verschiedene von der Stiftung geförderte Projekte, die allesamt das Ziel verbindet, nicht nur das Wissen um den Wert von Nahrungsmitteln zu schärfen, sondern auch Lebensmittelverschwendung und -verluste zu reduzieren. Neben der Zusammenarbeit mit Bildungszentren und Maßnahmen bei der Außer-Haus-Verpflegung fördert die DBU das Konzept des „Planetary Health Diet“. So sollen eine gesunde Ernährungsweise und eine ressourcenschonende Lebensmittelproduktion vorangebracht werden, ohne die planetaren Grenzen – also das Ökosystem der Erde und die Lebensgrundlagen der Menschen – zu verletzen. Angepasste Ernährungskonzepte in Schulen und Einrichtungen des Gesundheitswesens spielen dabei ebenso eine Rolle wie Aufforstungspläne in Subsahara Afrika unter Berücksichtigung von Ernährungsaspekten.

Startup zur Rettung von krummem Obst und Gemüse

Als „wahre Gemüseretter“ bezeichnete Bonde das Startup „Querfeld“, dessen Idee und Umsetzung mit rund 316.400 Euro seitens der DBU gefördert wurde: Unter dem Motto „Big is beautiful“ („Groß ist schön“) schaffte es „Querfeld“, mithilfe einer Online-Plattform sogenanntes nicht normgerechtes Obst und Gemüse doch in den Verkauf zu bringen. „Sie haben bisher fast 570.000 Kilogramm krummes Obst und Gemüse vor dem Wegwerfen bewahrt“, so Bonde. Der Ansatz des Startups ist auch insofern beachtlich, weil die Obst- und Gemüseproduktion unter enormen Verlusten leidet: Denn Schätzungen zufolge wird trotz qualitativ einwandfreier Ware nahezu ein Drittel an Äpfeln, Gurken, Tomaten und anderem entsorgt – nur weil die Form nicht ganz der Norm entspricht.




Ressort: Themen

Das Portal für
Paderborn, Höxter und Warburg

webverzeichnis

Blutspende
Das Portal für Paderborn, Höxter und Warburg
Kloster Corvey ©Gerald Kaufmann

Kloster Corvey, Stiftskirche

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Paderquellgebiet ©Gerald Kaufmann

Paderquellgebiet

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus Paderborn ©Gerald Kaufmann

Rathaus Paderborn

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster ©Gerald Kaufmann

Das Drei-Hasen-Fenster

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche in Paderborn ©Gerald Kaufmann

Abdinghofkriche in Paderborn

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.

Paderborner Dom ©Gerald Kaufmann

Paderborner Dom

Rathaus Höxter ©Gerald Kaufmann

Rathaus Höxter

Wisent in Hardehausen ©Gerald Kaufmann

Wisent in Hardehausen

Kleines Viadukt bei Altenbeken ©Gerald Kaufmann

Kleines Viadukt bei Altenbeken

Waschfrauen an der Pader ©Gerald Kaufmann

Waschfrauen an der Pader

Liboriuskapelle ©Gerald Kaufmann

Liboriuskapelle

Liboriuskapelle in Paderborn

Keiserpfalz ©Gerald Kaufmann

Kaiserpfalz in Paderbortn

Platz zwischen Dom und Kaiserpfalz. Im Hintergrund die

Kapuzinerkirche ©Gerald Kaufmann

Kapuzinerkriche

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Rathaus Brakel ©Gerald Kaufmann

Rathaus Brakel

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Nieheim Fachwerkhaus

Großes Fachwerkhaus in Nieheim

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käse und Käsemacher

Käse und Käsemacher

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

Adam Eva

Adam und Eva Haus. Daneben der Erzengel

Historische Fachwerkhäuser unweit der Paderqellen am Dom.

Neuestes

Vertreterinnen und Vertreter der Diözesanarbeitsgemeinschaft

Sorge um massive Kürzungen für soziale Projekte

Juni 25, 2026
Katholische Träger der Jugendsozialarbeit warnen im Gespräch mit Generalvikar Dr. Michael Bredeck vor Risiken für Bildungsangebote Paderborn (pdp). Mit Blick auf die Zukunft zeigt sich die Diözesanarbeitsgemeinschaft (Di-AG) katholischer Jugendsozialarbeit im Erzbistum Paderborn besorgt um die…
Vieren

UN-Meeting zu HIV/Aids: Weißer Rauch – und viele Fragen offen

Juni 24, 2026
Gemeinsame Pressemitteilung des Aktionsbündnisses gegen Aids, der Deutschen Aidshilfe und der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung Es waren harte Verhandlungen: Mit einer Deklaration zur globalen HIV/Aids-Strategie für die nächsten fünf Jahre ist in New York am Dienstagabend das UN-High-Level-Meeting…
Tag der Sicherheit

Blackout – was tun?

Juni 23, 2026
Tag der Sicherheit auf Gut Gnadental „Hoffe auf das Beste, aber sei auf das Schlimmste vorbereitet.“ – Englisches Sprichwort Naturkatastrophen wie die Ahrtalflut mit mindestens 135 Toten, kriegerische Auseinandersetzungen, hybride Angriffe auf Unternehmen und Attacken auf sensible Infrastruktur wie…
Er fordert: Raus in die Natur

Integrative Medizin: Aufenthalt im Grünen als heilsame Low-Cost-Behandlung

Juni 23, 2026
Wald- und Naturtherapie können Psyche und Körper helfen Durch den Wald gehen, im Park spazieren oder bei der Gartenarbeit in der Erde wühlen: Der Kontakt mit der Natur kann heilsam auf psychische Erkrankungen wirken, wie die Auswertung mehrerer Studien zu diesem Thema nahelegt. Warum sich dieser…

Neuestes

Meist gelesen




Paderborn und Höxter

erleben!

---


Hochstiftanzeiger!

Finde was zählt!