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Firmen kündigen Partnerschaft zur Entwicklung biobasierter Materialien zur Verringerung von Mikroplastik an
Chiemie im Labor
  • 06. Februar 2023

Firmen kündigen Partnerschaft zur Entwicklung biobasierter Materialien zur Verringerung von Mikroplastik an

Von ginkgobioworks.com | bioweg.com

Die beiden Unternehmen entwickeln zukünftige Projekte zur Entwicklung grüner und sauberer Alternativen zu synthetischen Polymeren

Boston, MA und Quakenbrück, DE  – Bioweg, der Hersteller von hochfunktionalen und anpassbaren biobasierten Materialien, und Ginkgo Bioworks (NYSE: DNA), das die führende Plattform für Zellprogrammierung und Biosicherheit aufbaut, geben heute die Zusammenarbeit zur Optimierung der Produktion von bakterieller Zellulose und zur Herstellung neuartiger Zellulosevarianten mit verbesserter Leistung für eine Vielzahl von Endmärkten bekannt. Im Rahmen dieser Partnerschaft wird Ginkgo seine Fähigkeiten im Bereich Bakterienstammentwicklung und Ultra-Hochdurchsatz-Genom-Engineering nutzen, um neue Varianten zu entwickeln und Stämme für die kommerzielle Produktion von Bioweg zu optimieren.

Die Produkte von Bioweg, die auf biologisch abbaubarer bakterieller Zellulose und Oberflächenchemie basieren, wurden bereits von Unternehmen als wirksamer Ersatz für weitverbreitete synthetische Polymere wie Acrylate, Polyethylen und Polystyrol getestet und eingesetzt. Synthetische Polymere kommen häufig als Mikroperlen (Mikropulver) und Texturierungsmittel (Rheologiemodifikatoren) in Produkten der Kosmetik-, Haushalts- und Körperpflegeindustrie sowie in der Landwirtschaft und anderen Branchen vor. Dies trägt zur weltweiten Verschmutzung der Oberflächengewässer durch Mikroplastik bei. Laut einer Studie der Universität Newcastle nimmt ein Mensch durchschnittlich jede Woche etwa fünf Gramm Plastik durch den Verzehr gängiger Lebensmittel und Getränke zu sich. Dieses Mikroplastik ist nicht biologisch abbaubar und enthält manchmal auch giftige Chemikalien. Aufsichtsbehörden und Gemeinden auf der ganzen Welt haben sich mit der Verunreinigung durch Mikroplastik befasst und entsprechende Vorschriften erlassen. So kündigte die Europäische Chemikalienagentur für 2022 Auslauffristen von 4 bzw. 6 Jahren für Mikroperlen in "Rinse-off"- und "Leave-on"-Kosmetika an.

„Verbraucher und Unternehmen sind sich einig in ihrem Bestreben, leistungsfähigere und nachhaltigere Alternativen für Alltagsprodukte zu finden, um die Kette der Verschmutzung durch Mikroplastik zu durchbrechen. Unsere Lösungen gehen nicht nur ein großes Umwelt-, Nachhaltigkeits- und Gesundheitsproblem an, sondern stellen auch eine Marktchance von 40 Mrd. US-Dollar dar, um Kunststoffpolymere in der Pflege-, Beschichtungs-, Chemie- und anderen Industrien zu ersetzen“, sagt Prateek Mahalwar, CEO von Bioweg. „Wir sind davon überzeugt, dass Ginkgos Fähigkeiten im Bereich der Bakterienstammentwicklung und des Screenings uns in die Lage versetzen, unsere biobasierten Lösungen in großem Umfang und zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten.“

„Bioweg deckt einen erheblichen Bedarf auf dem Markt, um eine neue Generation sauberer Alternativen zu synthetischen Polymeren zu entwickeln und zu produzieren“, sagt Ena Cratsenburg, Chief Business Officer bei Ginkgo Bioworks. „Wir sind entschlossen, den Wechsel zu nachhaltigen und biobasierten Hochleistungsalternativen zu unterstützen und freuen uns, mit Bioweg zusammenzuarbeiten, um die dringenden Probleme der Mikroplastikverschmutzung anzugehen und einen verantwortungsvollen Konsum zu fördern.“

Über Bioweg
Bioweg ist ein innovatives Start-up-Unternehmen mit Sitz in Niedersachsen und führend im Kampf gegen Mikroplastik und erdölbasierte Polymere. Vor dem Hintergrund des EU-Mikroplastikverbots arbeitet Bioweg an der Entwicklung alternativer Inhaltsstoffe auf Basis von Bakterienzellulose für die Bereiche Körperpflege, Kosmetik, Saatgut- und Düngerbeschichtung sowie für die verarbeitende Lebensmittelindustrie. Durch die Kombination von Biotechnologie, Materialwissenschaft und grüner Chemie nutzt Bioweg Abfälle oder Nebenströme aus der Lebensmittelindustrie als Ausgangsmaterial für die Entwicklung dieser Lösungen. Die Europäische Union hat Bioweg eine EIC-Förderung in Höhe von 12,6 Millionen Euro für seine herausragenden Bemühungen um die Schaffung einer nachhaltigeren Zukunft für künftige Generationen zuerkannt.

Über Ginkgo Bioworks
Ginkgo Bioworks ist die führende horizontale Plattform für Zellprogrammierung und bietet flexible, durchgängige Dienstleistungen, mit denen Unternehmen in den verschiedensten Märkten – von der Lebensmittel- und Landwirtschaft über die Pharmazie bis hin zur Industrie- und Spezialchemie – ihre Herausforderungen bewältigen können. Ginkgos Abteilung für Biosicherheit und öffentliche Gesundheit, Concentric by Ginkgo, baut eine globale Infrastruktur für Biosicherheit auf, um Regierungen, Gemeinden und Verantwortlichen des öffentlichen Gesundheitswesens die Möglichkeit zu geben, einer Vielzahl von biologischen Bedrohungen vorzubeugen, sie zu erkennen und darauf zu reagieren.




Ressort: Hochstift

Das Portal für
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Kloster Corvey ©Gerald Kaufmann

Kloster Corvey, Stiftskirche

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Paderquellgebiet ©Gerald Kaufmann

Paderquellgebiet

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus Paderborn ©Gerald Kaufmann

Rathaus Paderborn

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster ©Gerald Kaufmann

Das Drei-Hasen-Fenster

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche in Paderborn ©Gerald Kaufmann

Abdinghofkriche in Paderborn

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.

Paderborner Dom ©Gerald Kaufmann

Paderborner Dom

Rathaus Höxter ©Gerald Kaufmann

Rathaus Höxter

Wisent in Hardehausen ©Gerald Kaufmann

Wisent in Hardehausen

Kleines Viadukt bei Altenbeken ©Gerald Kaufmann

Kleines Viadukt bei Altenbeken

Waschfrauen an der Pader ©Gerald Kaufmann

Waschfrauen an der Pader

Liboriuskapelle ©Gerald Kaufmann

Liboriuskapelle

Liboriuskapelle in Paderborn

Keiserpfalz ©Gerald Kaufmann

Kaiserpfalz in Paderbortn

Platz zwischen Dom und Kaiserpfalz. Im Hintergrund die

Kapuzinerkirche ©Gerald Kaufmann

Kapuzinerkriche

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Rathaus Brakel ©Gerald Kaufmann

Rathaus Brakel

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Nieheim Fachwerkhaus

Großes Fachwerkhaus in Nieheim

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käse und Käsemacher

Käse und Käsemacher

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

Adam Eva

Adam und Eva Haus. Daneben der Erzengel

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