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Weihnachtsbäume kaum teurer im Krisenjahr
Abstandsregeln und Hygienekonzepte sorgen für Sicherheit beim diesjährigen Baumkauf. ©VNWB
  • 08. Oktober 2020

Weihnachtsbäume kaum teurer im Krisenjahr

Von Lars Langhans | KOLLAXO

Mit ausreichend Bäumen und Hygienekonzept gewappnet

Auch 2020 gibt es ausreichend Bäume zum Fest. Moderate Preiserhöhungen durch Coronakrise und Wetterbedingungen betreffen vorwiegend die höheren Qualitätssegmente. So wird ein Baummeter nicht mehr kosten als ein großer Blumenstrauß. Durch vorausschauende Arbeit wurden Verluste kompensiert und Hygienekonzepte ermöglichen einen sicheren Verkauf.

Der Bundesverband der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger in Deutschland e.V. (BWS) prognostiziert trotz Hitzesommer der letzten Jahre, Spätfrost im Frühjahr und Mehraufwand aufgrund der Coronakrise weitgehend konstante Preise. Diese bleiben auf dem Vorjahresniveau oder steigen nur moderat für die höheren Qualitätsstufen. Der Verband nennt einen Laufmeterpreis für Nordmanntannen von 20 bis 27 Euro, für Blautannen von 12 bis 16 Euro und für Fichten von 9 bis 12 Euro. Diese Einschätzungen teilt der Verband natürlicher Weihnachtsbaum e.V.

„Wir sind froh darüber, dass wir die Krise bisher gut abfedern konnten, auch wenn die Maßnahmen für uns alle Mehrkosten bedeuten. Von der Anwerbung und Unterbringung unserer Saisonkräfte über die Pflege der Bäume bis zum Verkauf gestaltet sich in diesem Jahr alles komplizierter“, so BWS-Vorsitzender Bernd Oelkers. Nun stehe man vor der nächsten Herausforderung. Oelkers: „Wir stellen uns mit großem Engagement darauf ein, mehr Weihnachtsbäume bereitzustellen als in den Vorjahren, weil mehr Familien nicht in Urlaub fahren und im eigenen Haushalt feiern wollen.“

Familienbetriebe kümmern sich um Hygienekonzepte

Die Familienbetriebe der Weihnachtsbaumerzeuger gehen auf die Sorgen der Bürger ein und kümmern sich um Konzepte, welche beim Verkauf die Einhaltung der Vorschriften und Hygienemaßnahmen garantieren. Benedikt Schneebecke, Vorsitzender des Verbands natürlicher Weihnachtsbaum e.V., dazu: „Mit den intern entwickelten Konzepten steht einem sicheren, sorgenfreien Einkaufserlebnis nichts im Wege.“

Schutz- und Hygienekonzepte für den Verkaufsplatz sehen vor, die Besucheransammlungen zu entzerren. Dazu gehören die Gewährleistung des Sicherheitsabstands, Handdesinfektionsstationen am Eingang und die Steuerung des Zutritts durch Bilden von Einbahnstraßen. Infotafeln zeigen vor dem Eingangsbereich das jeweilige Maßnahmenpapier, welches nach den Vorgaben des jeweiligen Bundeslands erstellt wurde. Mitinbegriffen sind auch Regelungen für Verzehr und Parkflächen. Mit den ausgefeilten Konzepten ergibt sich ein großer Vorteil für den klassischen Weihnachtsbaumverkauf am Stand: Draußen ist die Viruslast deutlich geringer, was in jedem Fall für einen Einkauf an der frischen Luft spricht. Aber auch Gartencenter oder Baumärkte stellen mit einer Menge Platz im Innen- und Außenbereich sowie bereits seit Monaten erprobten Konzepten die Hygiene sicher.


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Abdinghofkriche in Paderborn

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