
Gesa Krause und Amanal Petros sind die Läufer des Jahres. Gewählt wurden die beiden von der Online-Community laufen.de und den unter dem Dach von German Road Races organisierten Laufveranstaltungen.
Ausgezeichnet wurden die beiden am Freitagabend zum Auftakt der vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) und laufen.de unterstützten Jahrestagung von German Road Races (GRR). GRR ist die Interessensgemeinschaft der Laufveranstaltungen im deutschsprachigen Raum.
Beide Athleten zeigten bei den diesjährigen Leichtathletik-Europameisterschaften in Rom Top-Leistungen: Die zweimalige Europameisterin Gesa Krause vom Silvesterlauf Trier war gut ein Jahr nach der Geburt von Töchterchen Lola schon wieder ganz die Alte und rannte über 3000 Meter Hindernis zu EM-Silber. Das war für sie nach den Bronzemedaillen bei der EM 2012 und den Weltmeisterschaften 2015 und 2019 sowie zwei EM-Titeln 2016 und 2018 die sechste internationale Hindernis-Medaille in ihrem 14. internationalen Finale.
Bereits in der Hallensaison hatte die 32-Jährige angedeutet, dass 2024 wieder voll mit ihr zu rechnen sein würde: Bei den Deutschen Meisterschaften in Leipzig gelang ihr der Doppelsieg über 1500 und 3000 Meter. Bei Olympia in Paris stand sie nach einem souveränen Vorlauf im Finale.
Amanal Petros ©Norbert Wilhelmi
In der Abstimmung unter den Mitgliedern der Online-Community laufen.de und den bei GRR organisierten Laufveranstaltungen gewann sie mit 82 Punkten deutlich vor Marathonläuferin Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg/35 Pkt.) und ihrer Disziplinkollegin Lea Meyer (TSV Bayer 04 Leverkusen) sowie Trailspezialistin Nina Engelhard (PSV Grün-Weiß Kassel) und Melat Kejeta (Laufteam Kassel), die alle auf 22 Punkte kamen. Für die Punktwertung wurden die prozentualen Anteile an den Stimmen der laufen.de-Mitglieder und der GRR-Veranstaltungen addiert. Insgesamt wurden bei den Wahlen mehr als 15.000 Stimmen abgegeben. Für die Nominierung der Läuferinnen und Läufer war der Zeitraum vom 6.11.2023 bis zum 4.11.2024 maßgeblich. Alle nach dem 4. November 2024 erzielten Leistungen werden für die Läuferwahl im kommenden Jahr berücksichtigt.
„Gerade in diesem Jahr bedeutet es mir sehr viel, Läuferin des Jahres geworden zu sein, weil 2024 für mich ein schwieriges, spannendes, aber vor allem wunderschönes Sportjahr war. Wahrscheinlich war es das bisher beste meines Lebens, weil ein Kind einfach das größte Geschenk ist. Und dann ist es am allerschönsten, wenn man das Familienleben mit der eigenen Leidenschaft fürs Laufen erfolgreich verbinden kann“, sagte Gesa Krause in einer Video-Grußbotschaft an die über 100 Macherinnen und Macher von Lauf-Events, die zur Ehrung der Läuferinnen und Läufer des Jahres mit vielen anderen Persönlichkeiten aus der Laufszene in den ehrwürdigen Hodlersaal des Neuen Rathauses von Hannover gekommen waren.
Der deutsche Marathonrekordler Amanal Petros (SCC Berlin) wurde wie bereits 2023 zum Läufer des Jahres gekürt. Die Ehrung in Hannover übernahmen Ralf Buckwitz aus dem DLV-Vorstand, Sascha Wiczynski vom GRR-Präsidium und Hannovers Bürgermeister Thomas Klapproth. Für Amanal Petros ist die Auszeichnung vor allem Lohn für starke Leistungen bei den Deutschen Marathon-Meisterschaften im Rahmen des ADAC Marathon Hannover und bei der Leichtathletik-EM in Rom. In Hannover holte er den deutschen Meistertitel in starken 2:06:05 Stunden – das schnellste Ergebnis bei Deutschen Marathonmeisterschaften überhaupt. Bei der Leichtathletik-EM in Rom gewann der 29-Jährige zwei Bronzemedaillen über die Halbmarathondistanz. Eine im Einzel in 1:01:07 Stunden und eine weitere mit dem deutschen Team. In der Wahl zum Läufer des Jahres setzte er sich knapp mit 51 Punkten gegen seinen Marathonkollegen Hendrik Pfeiffer (TK Hannover/48 Pkt.) durch. Auf den weiteren Plätzen folgen Marathonläufer Richard Ringer (LC Rehlingen/34 Pkt.) und der Hindernisspezialist Karl Bebendorf (Dresdner SC/21 Pkt.)

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