Müllsammeln am Strand in Barcelona oder Suppenküche in New York – den Auslandsaufenthalt mit sozialem Engagement verbinden
Düsseldorf - Bei einem Auslandaufenthalt gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um die Zeit in der Ferne abwechslungsreich und produktiv zu gestalten – seien es Praktika, Au-Pair-Programme oder Sprachkurse. Solche Auslandserfahrungen helfen nicht nur dabei, sich selbst weiterzuentwickeln, sondern auch das Land und dessen Kultur besser kennenzulernen. Wem das in einem Gap Year oder auch bei einem kürzeren Aufenthalt nicht genug ist, hat noch eine weitere Möglichkeit: Freiwilligenarbeit. Durch soziales Engagement können Ehrenamtliche spannende, gemeinnützige Projekte kennenlernen und die Mitarbeit gut mit anderen Tätigkeiten im Ausland kombinieren. So beispielsweise auch mit Sprachkursen, wie Simon Dominitz, Geschäftsführer des Sprachreiseanbieters EF Education First Deutschland, weiß: „Neben den Sprachkursen engagieren sich viele unserer Sprachschülerinnen und -schüler während ihres Auslandsaufenthalts bei diversen Freiwilligenprojekten. Dadurch haben sie einen Ausgleich zum Lernen und füllen die Freizeit außerhalb der Kurse aus. Außerdem gibt ihnen die freiwillige Arbeit das Gefühl, dass sie dem Gastland etwas zurückgeben.“
Hamburg – Wenn es eine Währung gibt, deren Wert stetig steigt, dann ist es Zeit. Immer mehr Nachbarinnen und Nachbarn organisieren daher Zeittauschbörsen, in die sie ihre Fähigkeiten kostenlos und auf Augenhöhe einbringen. Mehr als 400 Zeittauschbörsen gibt es in Deutschland, so die Hochrechnung des bundesweiten Aktionsbündnisses Netzwerk Nachbarschaft.
In einer Zeittauschbörse oder Zeitbank ist Hilfe auf Gegenseitigkeit oberstes Ziel. Die Mitglieder bilden Netzwerke, um sich untereinander und auf Augenhöhe zu unterstützen: Einkaufshilfe gegen Babysitten, PC-Schulung gegen Gartenarbeiten, Gesangsunterricht gegen kleine Reparaturen. Die gegenseitige Hilfe ist unentgeltlich, es gilt das Prinzip: Eine Stunde für eine Stunde. Wer mit guten Taten Punkte auf dem Zeitkonto sammelt, kann diese später bei Bedarf selbst einlösen. Viele Netzwerke bieten ihren Mitgliedern die Möglichkeit, gesammelte Pluspunkte auf ein Sozialkonto zu spenden – zugunsten von Menschen, die sich nicht mehr aktiv einbringen können.
Vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zeigen sich Versäumnisse beim Arbeits- und Gesundheitsschutz. Das ist ein Ergebnis des aktuellen DEKRA Arbeitssicherheitsreports 2023. So gibt in einer forsa-Befragung die Mehrheit der Beschäftigten in Betrieben mit weniger als 50 Mitarbeitern an, dass es keine – obwohl gesetzlich vorgeschriebene – regelmäßige Unterweisung für Arbeitsschutz und Brandschutz gibt.
Im Auftrag von DEKRA, Deutschlands größter Prüforganisation, hat das Institut forsa rund 1.500 Beschäftigte verschiedener Branchen bundesweit repräsentativ nach dem Stand des Arbeits- und Gesundheitsschutzes bei ihrer Tätigkeit befragt. Die ausgewerteten Ergebnisse werden in diesen Tagen als Teil des DEKRA Arbeitssicherheitsreports 2023 veröffentlicht.
Woran scheitert die Energiewende bislang vor Ort? Welche Fallstricke gibt es insbesondere an Hochschulen? Katrin Göring-Eckardt will es genauer wissen! Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages ist am 6. Juni zu Gast an der Alanus Hochschule in Alfter und diskutiert gemeinsam mit Akteur:innen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Hochschule über die Herausforderungen der Energiewende. Mit auf dem Podium sitzen Mia Hense von Fridays for Future Bonn, der Unternehmer Stefan Maier, Geschäftsführer der Prior 1 GmbH aus St. Augustin sowie Dr. Hermann Falk, Vorstandsmitglied der Alanus Stiftung und der GLS Treuhand aus Bochum.
„Unsere Hochschule wurde bereits drei Mal als „Fairtrade University“ ausgezeichnet und hat seit dem Frühjahr eine rein vegetarisch-vegane Mensa. Dennoch hapert es an wichtigen Maßnahmen, wie Photovoltaikanlagen auf den Dächern des Campus 2 – Villestraße. Ich hoffe, dass unsere Veranstaltung einen Beitrag dazu leistet, hier einen Startpunkt zu setzen“, erläutert Aaron Bangert. Der Absolvent im Studiengang „Wirtschaft neu denken“ an der Alanus Hochschule hat Katrin Göring-Eckardt bei einer Kundgebung in Bonn getroffen und sie spontan für einen offenen Austausch zur Energiewende nach Alfter eingeladen. „Die Erneuerbaren sind unsere Zukunft. Als Bunderegierung und Parlament haben wir in den vergangenen Monaten trotz Energiekrise eine Ausbauhürde nach der nächsten aus dem Weg geräumt“, so Katrin Göring-Eckardt. „Jetzt kommt es darauf an, dass Windkraft und Solar auch vor Ort einen echten Schub bekommen. Wie das gelingt und auch die Zukunft von Hochschulen nachhaltig gestaltet werden kann, dafür komme ich gerne zur Podiumsdiskussion der Alanus Hochschule.“

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.
