Prof. Dr. Jost Langhorst
Mai 26, 2026

Integrative Medizin und…

Prof. Dr. med. Jost Langhorst überzeugt mit Forschungsergebnissen zu Phytopharmaka und…
Sebastian Fitzeks - Die Einladung
Mai 28, 2026

Sebastian Fitzeks - Die…

Der Bestseller als packendes Theatererlebnis 2027 wird der Psychothriller DIE EINLADUNG…
Shakira
Mai 27, 2026

Shakira und Burna Boy…

Mit einer All-Star-Besetzung aus Fußballspielern Shakira und Burna Boy haben das Video zu…
Weserrenaissance-Schloss ausgeziechnet
Mai 29, 2026

Schloss Amelunxen in…

Kristin Wichert, Ortskuratorin Paderborn der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD),…
Juni 01, 2026

Lottoglück im Kreis…

Sechs Richtige dank Vollsystem 007: In der LOTTO 6aus49-Ziehung vom Samstag (30. Mai)…
Juni 03, 2026

Heiraten auf der…

Termin: 06.06.2026 Dieses Datum ist gemacht für die Liebe: Am 6. Juni 2026 können Paare…
Juni 08, 2026

Inspiration für die…

Portrait-Gemälde von Johannes Hatzfeld für das Haus der Dommusik / Dompropst Göbel dankt…
Juni 12, 2026

Open-Air-Festival auf…

Vier Wochen kostenfreies Programm für Klein und Groß im Zollverein Park Glitzer auf den…
Klimawandel begünstigt Ausbreitung von Zecken & FSME
Zecke ©Gerald Kaufmann
  • 14. April 2023

Klimawandel begünstigt Ausbreitung von Zecken & FSME

Von Klebs | Universität Hohenheim

— Ganzjährig & bundesweit

Ganz Deutschland ist inzwischen ein FSME Endemiegebiet, so Forscher:innen auf einer Pressekonferenz der Uni Hohenheim. Die Krankheit wird immer noch unterschätzt.
 
Die Zecke bleibe ganzjährig aktiv und habe inzwischen selbst höher gelegene Bergregionen erobert: Der Klimawandel begünstigt die Ausbreitung von Zecken und damit auch das Auftreten der FSME, warnte Prof. Dr. Ute Mackenstedt von der Universität Hohenheim in Stuttgart auf der heutigen Pressekonferenz. Neuere Erkenntnisse zeigten außerdem, dass FSME-Infektionen auch sehr untypische Symptome hervorrufen können, sodass gerade bei Kindern die Gefahr der Fehldiagnose bestehe, bestätigt Prof. Dr. Gerhard Dobler, Mikrobiologe und Leiter des Nationalen Konsiliarlabors für Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) am Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr. Wissenschafts-Video zum Thema: https://www.youtube.com/watch?v=70AEbzH5XJY

Ein paar Tage Frost im Winter reichten nicht: „Damit die Zecke im Winter nicht überlebt, braucht es richtig knackig tiefe Temperaturen, die auch einmal wochenlang andauern. Da tiefe Temperaturen von -15 Grad durch den Klimawandel selbst in den Alpen immer seltener werden, sind die Zecken auch in den Wintermonaten aktiv“, erklärt Prof. Dr. Mackenstedt, Leiterin des Fachgebietes Parasitologie der Universität Hohenheim.

Die Folge: „Zecken werden früher im Jahr aktiv oder sind sogar ganzjährig aktiv. Und selbst in den Bergregionen bis 1.200 m werden heute stabile Zeckenpopulationen gefunden“.

Mit den Zecken breiteten sich auch Krankheiten aus, deren Erreger von den Zecken übertragen würden. Allen voran die Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME. „Die Anzahl der FSME Fälle hat in den letzten Jahren zugenommen“, erklärt Dr. Rainer Oehme vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg.

Er weist darauf hin, dass vom Robert-Koch-Institut (RKI) in diesem Frühjahr weitere zusätzliche Land- und Stadtkreise zu Risikogebieten in Deutschland erklärt worden seien, die z.B. in Sachsen liegen. Doch bleibe die Situation bestehen, dass mehr als 80% der FSME-Fälle in Baden-Württemberg und Bayern liegen. Hotspots sind z.B. der Landkreis Ravensburg.

Hochdynamische Situation vor allem in Süddeutschland

Vor allem in Süddeutschland sei die Situation sehr dynamisch, ergänzt Prof. Dr. Mackenstedt. Die Untersuchungen und die genetische Charakterisierung der FSME Viren habe gezeigt, dass sich gerade hier viele verschiedene FSME Stämme etabliert hätten, die für die Krankheitsfälle verantwortlich seien. Diese genetische Vielfalt sähe man in anderen Regionen Deutschlands nicht.
 
Die langjährigen Untersuchungen zeigten aber auch: Die FSME-Situation sei ein hochkomplexes vielfältiges Geschehen und Vorhersagen seien schwierig. Manche Regionen erwiesen sich über Jahre oder Jahrzehnte als FSME-Hotspot. Bei anderen schnellten die Fallzahlen innerhalb eines Jahres rapide nach oben und nähmen im nächsten Jahr wieder ab, so die Experten.

Ganz Deutschland muss inzwischen als Endemie-Gebiet gelten

Eines stehe aber bei genauer Ansicht der Fallzahlen fest: „Wir können für keine Region in Deutschland Entwarnung geben. Was die FSME betrifft, ist Deutschland inzwischen ein bundesweites Endemie-Gebiet“, betont Prof. Dr. Mackenstedt.
 
Aus diesem Grund seien Darstellungen irreführend, die weiße Flecken auf der FSME-Karte auswiesen: „In den Gebieten sind die Fallzahlen sehr gering, was aber nicht heißt, dass dort keine FSME Fälle gemeldet werden. Es heißt nur, dass die Anzahl nicht den Schwellenwert übersteigt, bei dem dieser Landkreis zu einem Risikogebieten erklärt wird. Auch das RKI bestätigt, dass FSME Fälle in fast allen Bundesländern auftreten.“

Erkrankungen können aufgrund atypischer Symptome zu spät erkannt werden

Als Krankheit sollte die FSME nicht unterschätzt werden, warnte der Mikrobiologe Prof. Dr. Gerhard Dobler, Leiter des nationalen Konsiliarlabors für FSME am Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr.

Die bekanntesten Symptome seien zwar Gehirn- und Hirnhautentzündung, aber auch Symptome einer Sommergrippe wie Fieber, Kopfschmerzen oder Erbrechen und selbst Darmsymptome könnten unter Umständen auf eine FSME-Infektion hindeuten.
 
„Inzwischen wissen wir ebenfalls, dass die FSME auch bei Kindern einen schweren Verlauf nehmen kann. Hier wird häufig von einem uncharakteristischen Krankheitsbeginn berichtet, der immer wieder zu verspätetet Diagnosen oder selbst zu Fehldiagnosen führen kann“, so der Mikrobiologe.

98% der Erkrankten hatten keinen oder unvollständigen Impfschutz

Vor diesem Hintergrund bestehe die Gefahr, dass die FSME zu spät oder gar nicht erkannt werde. Die beste Strategie sei deshalb, der Krankheit vorzubeugen: „Bei 98% der FSME-Patienten oder -Patientinnen im vergangenen Jahr waren die Erkrankten gar nicht geimpft, oder hatten wegen fehlender Auffrischung-Impfungen einen unzureichenden Impfschutz.“

 
Gleichzeitig zeigten uns Länder wie Österreich, wie weitgehend flächendeckende Impfungen die Krankheitszahlen erfolgreich nach unten drückten. Allerdings zeige sich auch in Österreich ein ansteigender Trend bei den Erkrankungen in der ungeimpften Bevölkerung, sagt Prof. Dr. Dobler.
 
Was wissenswert sei: Die Impfung werde von den Krankenkassen bezahlt und sei gleich für die ganze Familie empfehlenswert.


Ressort: Themen

Das Portal für
Paderborn, Höxter und Warburg

webverzeichnis

Blutspende
Das Portal für Paderborn, Höxter und Warburg
Kloster Corvey ©Gerald Kaufmann

Kloster Corvey, Stiftskirche

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Paderquellgebiet ©Gerald Kaufmann

Paderquellgebiet

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus Paderborn ©Gerald Kaufmann

Rathaus Paderborn

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster ©Gerald Kaufmann

Das Drei-Hasen-Fenster

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche in Paderborn ©Gerald Kaufmann

Abdinghofkriche in Paderborn

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.

Paderborner Dom ©Gerald Kaufmann

Paderborner Dom

Rathaus Höxter ©Gerald Kaufmann

Rathaus Höxter

Wisent in Hardehausen ©Gerald Kaufmann

Wisent in Hardehausen

Kleines Viadukt bei Altenbeken ©Gerald Kaufmann

Kleines Viadukt bei Altenbeken

Waschfrauen an der Pader ©Gerald Kaufmann

Waschfrauen an der Pader

Liboriuskapelle ©Gerald Kaufmann

Liboriuskapelle

Liboriuskapelle in Paderborn

Keiserpfalz ©Gerald Kaufmann

Kaiserpfalz in Paderbortn

Platz zwischen Dom und Kaiserpfalz. Im Hintergrund die

Kapuzinerkirche ©Gerald Kaufmann

Kapuzinerkriche

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Rathaus Brakel ©Gerald Kaufmann

Rathaus Brakel

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Nieheim Fachwerkhaus

Großes Fachwerkhaus in Nieheim

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käse und Käsemacher

Käse und Käsemacher

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

Adam Eva

Adam und Eva Haus. Daneben der Erzengel

Historische Fachwerkhäuser unweit der Paderqellen am Dom.

Neuestes

Mehr Sicherheit, weniger Kostenrisiko

Von Helm bis Stiefel

Juni 29, 2026
Sommermonate und Motorradfahren gehören einfach zusammen. Egal ob klassische Straßenmaschine, Enduro oder E-Motorrad: Wer die Freiheit auf zwei Rädern genießen will, sollte sich auf gute Ausrüstung verlassen können. Hochwertige Schutzkleidung ist für Motorradfahrende unverzichtbar, geht aber oft…
Eurojackpot

Eurojackpot: Sauerländer gewinnt rund 87,2 Millionen

Juni 27, 2026
Online-Tipp bringt Millionenglück Der Eurojackpot geht nach Nordrhein-Westfalen: Ein Spielteilnehmer aus dem Sauerland hat bei der Ziehung am Freitag (26. Juni) als einziger den ersten Gewinnrang getroffen und sich damit rund 87,2 Millionen Euro gesichert. Seinen Spielauftrag gab der Gewinner einen…
Vertreterinnen und Vertreter der Diözesanarbeitsgemeinschaft

Sorge um massive Kürzungen für soziale Projekte

Juni 25, 2026
Katholische Träger der Jugendsozialarbeit warnen im Gespräch mit Generalvikar Dr. Michael Bredeck vor Risiken für Bildungsangebote Paderborn (pdp). Mit Blick auf die Zukunft zeigt sich die Diözesanarbeitsgemeinschaft (Di-AG) katholischer Jugendsozialarbeit im Erzbistum Paderborn besorgt um die…
Vieren

UN-Meeting zu HIV/Aids: Weißer Rauch – und viele Fragen offen

Juni 24, 2026
Gemeinsame Pressemitteilung des Aktionsbündnisses gegen Aids, der Deutschen Aidshilfe und der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung Es waren harte Verhandlungen: Mit einer Deklaration zur globalen HIV/Aids-Strategie für die nächsten fünf Jahre ist in New York am Dienstagabend das UN-High-Level-Meeting…

Neuestes

Blackout – was tun?

Tag der Sicherheit
Tag der Sicherheit auf Gut Gnadental „Hoffe auf das Beste, aber sei auf das Schlimmste vorbereitet.“ – Englisches Sprichwort Naturkatastrophen wie die Ahrtalflut mit mindestens 135 Toten,…

Meist gelesen




Paderborn und Höxter

erleben!

---


Hochstiftanzeiger!

Finde was zählt!