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Maxim Wakultschik - Licht wird Materie
Maxim Wakultschik ©Andy Lanksy
  • 17. August 2026

Maxim Wakultschik - Licht wird Materie

Von Jörg Schwarz Journalismus, PR und Lyrik

Große Solo-Show in der Galerie Ostendorff, Münster

Mit „Light becoming Matter“ präsentiert die Galerie Ostendorff eine umfassende Soloausstellung des Künstlers Maxim Wakultschik. Rund 70 Arbeiten aus verschiedenen Werkserien geben einen Einblick in sein vielschichtiges Schaffen, das die Grenzen zwischen Malerei, Skulptur und Relief auslotet.

Ein besonderer Fokus der Solo-Ausstellung liegt auf der neu entwickelten Werkserie „Optical Portraits Prisma“. Darin widmet sich Wakultschik den unsichtbaren Ebenen menschlicher Präsenz. Ausgehend von wissenschaftlichen Erkenntnissen über Licht, Wahrnehmung und komplexe Prozesse, die den Menschen umgeben, untersucht der Künstler jene Aspekte, die über die rein physische Erscheinung hinausgehen.

Auf den ersten Blick erscheinen Maxims Werke als klassische Porträts. Doch bei genauer Betrachtung entstehen Irritationsmomente: Verschiebungen, unterschiedliche Augenfarben, sich überlagernde Vorder- und Hintergrundebenen sowie scheinbar fließende oder pulsierende Strukturen lösen die Grenzen zwischen äußerer Erscheinung und Wahrnehmung auf. Schlieren, Lichtblitze und bewegte Sequenzen verweisen auf unsichtbare Vorgänge, die dem menschlichen Auge normalerweise verborgen bleiben.

Maxim Wakultschik ©Michail Raguzin

Wakultschik betrachtet den Menschen nicht ausschließlich als materielle Form, sondern als komplexes Zusammenspiel aus Körper, Licht, Energie, Emotion und nicht unmittelbar wahrnehmbaren Einflüssen. Seine Porträts eröffnen einen erweiterten Blick auf die menschliche Figur – zwischen physischer Realität und den vielschichtigen Ebenen unserer Wahrnehmung.

Anders ausgedrückt: Mit „Light becoming Matter“ zeigt Maxim Wakultschik eine künstlerische Position, die Materialität und Immaterialität miteinander verbindet. Seine Werke untersuchen den Übergang vom Unsichtbaren zum Sichtbaren, vom Licht zur Form und vom einzelnen Element zur komplexen Bildwelt.

Die dazu passende und für manchen überraschende Arbeitsweise des Künstlers basiert auf der präzisen Anordnung tausender einzelner Elemente: Farbige Holzstäbchen werden zu reliefartigen Bildkörpern, in denen Licht und Farbe eine eigene Dynamik entwickeln. Die Arbeiten scheinen sich je nach Perspektive aufzulösen, zu verdichten und neu zu ordnen.

Neben Werken aus der Serie Optical Portraits werden Reliefarbeiten / Geometrical Portraits, Arbeiten aus der Serie Multipersonality sowie ausgewählte Skulpturen gezeigt.

Maxim Wakultschik

Maxim Wakultschik studierte unter Prof. Jannis Kounellis und Prof. Beate Schiff an der Kunstakademie Düsseldorf. Nach seinem Kunststudium erklärte er die Rheinmetropole zu seiner Wahlheimat.

Seine Arbeiten wurden unter anderem bereits in New York, Austin, London, Madrid oder Hongkong gezeigt und sind Teil privater und institutioneller Sammlungen. Auch in diesem Jahr werden seine Werke auf bedeutenden Stationen in Europa und den USA präsentiert, u.a. auf der The Armory Show in New York im September sowie der Art Cologne in Köln im November. In Deutschland folgt im Januar 2027 eine Solo-Ausstellung im Museum Modern Art Hünfeld.

Weitere Informationen zu Maxim Wakultschik inkl. Ausstellungsterminen finden Sie unter: maxim-wakultschik.com

Galerie Ostendorff, Prinzipalmarkt 11, 48143 Münster Seit über 130 Jahren besteht die Galerie Ostendorff am Prinzipalmarkt 11, direkt neben dem Rathaus in Münster. Seit 1996 leitet Andreas Gattinger als Inhaber mit seinem Team die Galerie. Zum Portefeuille gehören Gemälde, Skulpturen und Originalgrafiken der Klassischen Moderne sowie Kunstwerke der internationalen Nachkriegskunst. Auch zeitgenössische Kunst aus Paris, Berlin, Hamburg oder Münster komplettieren das Angebot.


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Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

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Das Drei-Hasen-Fenster

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche in Paderborn ©Gerald Kaufmann

Abdinghofkriche in Paderborn

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.

Paderborner Dom ©Gerald Kaufmann

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Waschfrauen an der Pader ©Gerald Kaufmann

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Liboriuskapelle in Paderborn

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Kaiserpfalz in Paderbortn

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Kapuzinerkriche

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Rathaus Brakel ©Gerald Kaufmann

Rathaus Brakel

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Nieheim Fachwerkhaus

Großes Fachwerkhaus in Nieheim

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käse und Käsemacher

Käse und Käsemacher

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

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