
Seit Mitte Mai 2026 wird der Kauf als auch das Leasing von Neuwagen durch Zuschüsse gefördert. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist vom Bundesumweltministerium (BMKU) beauftragt, die Auszahlungen vorzunehmen. Das BAFA hat jetzt aktuelle Zahlen der bewilligten Förderungen mit Stand 1. August vorgelegt. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) mahnt zusätzlich zu diesem Programm weitere Entlastungen für Autofahrer an.
Laut der Aufstellung sind bisher insgesamt fast 25.000 E-Autos und über 2.000 Hybrid-Fahrzeuge gefördert worden. Die Zuschüsse flossen dabei jeweils zur Hälfte in neu gekaufte oder geleaste Wagen. Die Förderung ist nach zu versteuerndem Einkommen gestaffelt und soll niedrige und mittlere Haushaltseinkommen unterstützen. Laut BAFA sind bis jetzt fast die Hälfte der Förderzusagen an die niedrigste Einkommensstufe bis 45.000 Euro gegangen. In den beiden darüberliegenden Stufen gab es jeweils über 6.000 Bewilligungen. In den zwei höchsten förderfähigen Stufen lag die Zahl der Auszahlungen bei über 700 in der vorletzten und bei mehr als 200 in der letzten.
In der Auswertung nach Konzernen liegen Modelle der Volkswagen Group deutlich vor denen von Tesla und Stellantis. Danach folgt die Hyundai Motor Group und die Renault Group. Erst mit Leapmotor (Joint Venture mit Stellantis) und mit der BYD Company finden sich die ersten chinesischen Hersteller auf der Liste. Nimmt man die Hersteller und Herstellergruppen, die in Europa ihren Standort haben oder dort produzieren, vereinen diese über 60 Prozent der geförderten Fahrzeuge. In der Zählung der Einzelmarken liegen Teslamodelle vor solchen von Skoda, Cupra und Hyundai. Mit vierstelligen Bewilligungszahlen sind auch die Volkswagen AG, Leapmotor, Kia, BYD, Renault, BMW und Citroen vertreten.
Bei den Einzelmodellen steht das im brandenburgischen Grünheide gefertigte Tesla Model Y mit gut 3.000 Exemplaren ganz oben. Danach folgen das Tesla Model 3 mit 1.517 und der Hyundai Inster mit fast 1.100. Zählt man die verschiedenen Skoda-Elroq-Varianten zusammen, kommt man auf annähernd 2.100 ausgezahlte Einzel-Förderungen. Auch die verschiedenen ID3-Modelle von VW gehen mit insgesamt über 1.000 Bewilligungen in die Statistik ein.
Der AvD stellt fest, dass das Förderprogramm die adressierten mittleren Einkommen erreichen. Eines der vom BMU angegebenen Ziele, die E-Mobilität in der Bevölkerung zu verbreiten und eine Marktdurchdringung voranzubringen, wird damit umgesetzt. Die hohen Kraftstoffpreise machen die Förderung zusätzlich attraktiv. So gesehen ist das Programm ein Baustein für eine bezahlbare Alltagsmobilität.
Der AvD will aber auch die Bedürfnisse der Menschen berücksichtigt sehen, für die der Kauf oder das Leasing eines neuen Fahrzeuges aus finanziellen Gründen keine Option ist. Die Belastungen sind groß, aber das eigene Fahrzeug ist im Alltag unverzichtbar, ohne es bald auswechseln zu können. Solchen Menschen wäre mit einer schnellen Entlastung bei den beständig zu stemmenden Kosten geholfen. Dazu gehören faire Kraftstoffpreise. Der AvD hält die Abschöpfung ungerechtfertigter Gewinne für gerechtfertigt. Preissteigerungen, die einzig aus den internationalen Krisen herrühren, ohne dass sie mit den Gestehungskosten in Europa in Zusammenhang stehen, müssen dem Gemeinwohl zugeführt werden.
Gleichzeitig darf der Staat nicht die Energie zusätzlich besteuern. Unabhängig davon, ob es um eine Ausweitung der CO2-Abgabe oder eine Erhöhung der Mehrwertsteuer geht. Nicht ausgenommen werden dürfen dabei die Preisgestaltung an öffentlichen Ladesäulen. Deren hohe kW-Preise konterkarieren das besprochene Förderprogramm. Eine Senkung der Ladekosten ist dringend notwendig. Daneben muss weiter das Ladenetz, vor allem an den Fernrouten, ausgebaut werden.
Der AvD ist davon überzeugt, dass nach 2035 immer noch Millionen Fahrzeuge mit Verbrenner-Motoren unterwegs sein werden. Deshalb ist nach Auffassung des Clubs die zu erreichende Klimaneutralität, die auch mit dem E-Auto-Programm gestützt werden soll, nur unter Einbeziehung des Bestandes zu erreichen. Dazu müssen diese konventionellen Fahrzeuge mit aus erneuerbaren Energien hergestellten synthetischen Kraftstoffen betrieben werden, um ein zentraler Baustein für die politischen Ziele zu sein. Die Förderung der Entwicklung und Produktion solcher klimafreundlichen Technologien ist zwingende Aufgabe einer verantwortungsvollen Klimapolitik.
Der AvD tritt im Namen seiner Mitglieder für eine bezahlbare individuelle Mobilität ein. Nur mit einem umfassenden Ansatz ist der Verkehr zukunftsfähig zu machen.
Mit über 125 Jahren Geschichte ist der Automobilclub von Deutschland (AvD) einer der traditionsreichsten und zugleich vielseitigsten Mobilitätsdienstleister des Landes. Seit seiner Gründung im Jahr 1899 setzt sich der AvD für die Interessen einer mobilen Gesellschaft ein und hat die Entwicklung des Automobils von Beginn an aktiv mitgestaltet. Bereits 1904 gehörte der AvD zu den Gründern der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt und war Mitinitiator der AIACR (Association Internationale des Automobile Clubs Reconnus), aus der später der Weltautomobilverband FIA hervorging. Meilensteine wie die Einführung der ersten Kfz-Versicherung ab 1918 oder die ab 1924 ausgestellte „Bestallungsurkunde für Kraftfahrer“ als Vorläufer des heutigen Führerscheins unterstreichen die Pionierrolle des Clubs.
Auch im Motorsport steht der AvD seit jeher für Kompetenz und Engagement: So organisierte der Club bereits 1926 den ersten Großen Preis von Deutschland auf der legendären AVUS-Rennstrecke in Berlin. Heute verbindet der AvD seine motorsportliche Tradition mit modernen Formaten wie der seit 2022 ausgetragenen AvD Drift-Championship, die vor allem bei jüngeren Motorsportfans wachsende Aufmerksamkeit genießt. Als seit jeher kompetentem Ratgeber für Autofahrer führt der AvD seit 2025 wieder eigene, neutrale Reifentests durch und bietet damit praxisnahe Orientierung für fundierte Kaufentscheidungen. Mit rund 1,5 Millionen Mitgliedern und Kunden bietet der Club ein umfassendes Leistungsspektrum: von der weltweiten Pannenhilfe mit eigener 24/7-Notrufzentrale über internationalen Fahrzeug- und Reiseschutz bis hin zu maßgeschneiderten Versicherungsangeboten. Damit steht der AvD für sichere, zeitgemäße und ganzheitliche Mobilität.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.
