
Manchmal frage ich mich, inwieweit Personen des öffentlichen Lebens mögliche Auswirkungen der durch sie getätigten Aussagen vorab bedenken. So ergeht es mir aktuell beim Virologen Drosten. Seine Äußerungen, wonach es für zweifach Geimpfte schlecht aussehe, mögen aus seiner Perspektive ein Beitrag zur Booster-Kampagne leisten. Für mein Verständnis säen sie allerdings eher Verunsicherung, Verärgerung und Verbitterung.
Denn wie sollen die Menschen, die sich bisher an alle Regeln gehalten und durch zweifache Impfung den größtmöglichen Einsatz von Solidarität in der Pandemie gezeigt haben, solche Panik und Angst verbreitenden Einlassungen sonst verstehen, als einen wesentlichen Rückschlag im persönlichen Engagement und der Bereitschaft, jedweder Empfehlung für eine Immunisierung nachgekommen zu sein?
Manch einer wird sich fragen: Wofür habe ich mich überhaupt zwei Mal impfen lassen? Gibt es bald Rabatte für das halbjährliche Abholen meiner Corona-Boosterung? Und wohin soll mir der Arzt künftig die Spritze setzen, wenn mein Arm von Grippeschutz, Masern-Impfung und Covid-Immunisierung zerstochen ist?
Ich kann aufgrund solcher Positionen wie jener Drostens mittlerweile gut verstehen, wie sich eine Verschwörungstheorie in Teilen der Bevölkerung entwickeln mag. Denn es wirkt durchaus befremdlich, wenn viele Bürger noch nicht einmal einen zweifachen Schutz haben, nach immer neuen Auffrischungsimpfungen zu rufen und zahlreiche Bereitwillige zur Immunisierung damit schlicht zu überfordern.
Ein Querdenker, wer dabei satte Gewinne für die Vakzin-Hersteller assoziiert? Jede Impfung ist ein Eingriff in den Organismus – und ja, ich befürworte sie ganz klar. Aber wenn der Piks irgendwann zur Massenveranstaltung verkommt, Aufklärung und Information zu kurz gerät und die Verabreichung leichtfertig geschieht, ist das kein Qualitätsmerkmal, um Glaubwürdigkeit und Vertrauen zu erzeugen.
Schlussendlich rate ich allen Experten, denen in dieser Pandemie eine besondere Verantwortung auferlegt ist, zu einer bedachten Wortwahl. Wer ständig nur warnt, Omikron ohne eindeutige Studienlage zur schlimmsten bevorstehenden Variante heraufstilisiert und – statt mit Ausgewogenheit und Differenziertheit eine gewisse Beruhigung ins Land zu bringen – penetrant dramatisiert, muss sich letztlich den Vorwurf gefallen lassen, jedwedes Bemühen anderer Fachleute um Motivation und Zuversicht der Menschen zu untergraben und mit falscher Kommunikation das Gegenteil des Gewollten bei der Mehrheit zu erreichen.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

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