Miss Germany 2026
Feb. 25, 2026

Miss Germany 2026: Neun…

München - Aus mehr als 2.600 Bewerberinnen haben es neun Frauen ins Finale von Miss…
Nach der Podiumsdiskussion tauschten sich die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen zu ihren Erfahrungen im Netz aus ©Anna-Sophie Meyer / Erzbistum Paderborn
Feb. 11, 2026

HNF: Zusammenhalt im Netz

- Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz im Gespräch mit Newsfluencer Fabian Grischkat Paderborn…
Feb. 04, 2026

Eiszeit auf der Straße

TÜV NORD gibt Tipps für Fahrten bei Frost und Glätte Eisige Temperaturen und winterliche…
Feb. 09, 2026

HNF im März 2026

Handyverbot jetzt!? Medienpädagogische Veranstaltung im HNF Das Handyverbot in…
Feb. 10, 2026

Mehr Stürze, mehr…

Orthopädie und Unfallchirurgie sichern Versorgung auch in närrischen Hochphasen Berlin -…
Finnland zwischen Natur und Smart Cities
Lehmonkärki-Resort in Lahti. Die Region Lahti geht mit gutem Beispiel für den Klimaschutz voran ©Visit Lahti / Visit Finland
  • 20. März 2025

Finnland zwischen Natur und Smart Cities

Von Sputnik GmbH | Lukas Schenk / Lena Hohlstein

Warum den glücklichsten Menschen der Welt Klimaschutz so wichtig ist

Helsinki, 20. März 2025 – Finnland ist laut UN World Happiness Report 2025 zum achten Mal in Folge das glücklichste Land der Welt. Ein zentraler Faktor für die Zufriedenheit der finnischen Bevölkerung ist ihre Naturverbundenheit – und das zahlt auf den Klimaschutz ein. Eine aktuelle Studie der Universität Oldenburg zeigt eine vergleichsweise geringe Klimaschutzbereitschaft der Deutschen auf. Dagegen zeigen Untersuchungen für Finnland, dass rund 70 % der Bevölkerung sogar strengere Umweltvorschriften befürworten. Das Einbeziehen der Bevölkerung in klimapolitische Entscheidungen und die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen sind für Finnland der Schlüssel für eine erfolgreiche Energiewende. Deutlich wird das am Beispiel der Stadt Lahti, die noch in diesem Jahr vollständig kohlenstoffneutral werden soll.

„Eine Erklärung für die langfristige Lebenszufriedenheit der finnischen Bevölkerung ist ihre enge Naturverbundenheit: Zahlreiche Studien belegen den Zusammenhang zwischen Naturkontakt und menschlicher Gesundheit sowie Wohlbefinden. Wir konnten nun auch ein Bewusstsein dieser positiven Auswirkungen im Alltag feststellen“, sagt Riikka Puhakka, FEI-Expertin an der LAB University of Applied Sciences und Dozentin Ecosystems and Environment Research Programme an der Universität Helsinki. Gemeinsam mit Eemeli Hakoköngäs, Universitätsdozent an der Universität Helsinki, führte Puhakka eine nicht-repräsentative Untersuchung der Naturwahrnehmung finnischer Jugendlicher aus der Stadt Lahti durch. Darin stellen sie eine überwiegend positive Assoziation der Teilnehmenden mit der Natur fest: „Die Mehrheit gab an, dass die Natur sie glücklich macht.“

Die Naturverbundenheit ist in der nationalen Identität fest verankert: Laut dem aktuellen Naturbarometer mehrerer finnischer Ministerien sind 97 Prozent der Befragten der Ansicht, dass die Natur die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen verbessert. In Verbindung mit dem hohen Vertrauen in öffentliche Behörden sei das laut Puhakka eine mögliche Erklärung für die hohe Offenheit gegenüber der Klimapolitik – insbesondere im Vergleich zu anderen Ländern. Der Bezug zur Natur spielt in vielen Bereichen eine wichtige Rolle, sagt Mika Saarenpää, Postdoktorand im Ecosystems and Environment Research Programme an der Universität Helsinki: „Nehmen wir zum Beispiel die 30+30+300-Regel, die in der finnischen Stadtplanung zunehmend populärer wird. Jede Wohnung sollte mindestens drei Bäume in Sichtweite haben, jedes Stadtviertel zu 30 Prozent mit Baumkronen bedeckt sein und die Entfernung zur nächsten Grünfläche maximal 300 Meter betragen.“

Nachhaltige Städte, glückliche Menschen

Etwa 70 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen sowie 80 Prozent des Energieverbrauchs treten in Städten auf. Zahlreiche finnische Städte setzen daher auf die Entwicklung sektorübergreifender Lösungen und Angebote zur Emissionsreduktion – etwa die Stadt Lahti, die bereits 2025 die Klimaneutralität anstrebt. Damit ist die rund 100 Kilometer nördlich von Helsinki gelegene Stadt den nationalen Zielen Finnlands um zehn Jahre voraus.

Die 2021 von einer Initiative der EU-Kommission als „European Green Capital“ gekürte Stadt konnte ihre Emissionen seit 1990 bereits um 64 Prozent reduzieren. Mit Projekten wie einem persönlichen Emissionsbudget, das die Bürgerinnen und Bürger über eine App im Blick behalten und bei Unterschreiten in Preisnachlässe für Bustickets oder Fahrräder umwandeln können, bezieht Lahti die Bevölkerung aktiv in den Klimaschutz ein. Zudem werden in der Stadt mehr als 99 Prozent der Haushaltsabfälle recycelt und davon wiederum zwei Drittel zur Energieerzeugung genutzt. Das macht Lahti nicht nur zu einem positiven Beispiel für die Bevölkerungspartizipation, sondern auch für die Kreislaufwirtschaft in Finnland.

Gemeinsam stärker: Unternehmen als Klimapartner

In Lahti zeigt das Kujala Abfallwirtschaftszentrum exemplarisch, wie finnische Kooperationsmodelle funktionieren. Als innovatives Ökosystem bringt es Unternehmen zusammen, die Nebenprodukte anderer Betriebe als Ressourcen nutzen und dabei kontinuierlich Wissen und Erfahrungen austauschen.

Dieser Kooperationsgedanke wird im regionalen „Nature Step to Health Programme“ auf eine breitere Basis gestellt: Hier arbeiten Behörden, Hochschulen, Forschungsinstitute, lokale Gemeinschaften und Unternehmen gemeinsam an Lösungen, die gleichzeitig Gesundheit und Wohlbefinden der Bevölkerung fördern und ökologischen Mehrwert schaffen.

Mit der Entwicklung innovativer Lösungen leisten finnische Unternehmen einen wichtigen Beitrag zu den erfolgreichen Klimaschutzambitionen des Landes. Alun Jones, Director DACH bei Business Finland, sagt: „Finnland verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem wirtschaftliche, soziale und ökologische Ziele nicht im Widerspruch, sondern in synergetischer Verbindung stehen. Dies zahlt auch auf das Wohlbefinden der finnischen Bevölkerung und ihr Engagement im Klimaschutz ein.“ Nachdem Finnland mehr Emissionen reduzierte als erwartet, zeigt das Naturbarometer, dass die Mehrheit der Bevölkerung den Export sauberer Technologielösungen befürwortet. Während Deutschland über den Kohleausstieg und die Flächennutzungspolitik für saubere Energie debattiert, zeigt Finnland, wie Umweltschutz, wirtschaftliche Interessen und gesellschaftliches Wohlbefinden harmonisch ineinandergreifen können. 




Ressort: Themen

Das Portal für
Paderborn, Höxter und Warburg

webverzeichnis

Blutspende

Kommentar schreiben

Sicherheitscode Aktualisieren

Senden
Das Portal für Paderborn, Höxter und Warburg
Kloster Corvey ©Gerald Kaufmann

Kloster Corvey, Stiftskirche

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Paderquellgebiet ©Gerald Kaufmann

Paderquellgebiet

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus Paderborn ©Gerald Kaufmann

Rathaus Paderborn

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster ©Gerald Kaufmann

Das Drei-Hasen-Fenster

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche in Paderborn ©Gerald Kaufmann

Abdinghofkriche in Paderborn

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.

Paderborner Dom ©Gerald Kaufmann

Paderborner Dom

Rathaus Höxter ©Gerald Kaufmann

Rathaus Höxter

Wisent in Hardehausen ©Gerald Kaufmann

Wisent in Hardehausen

Kleines Viadukt bei Altenbeken ©Gerald Kaufmann

Kleines Viadukt bei Altenbeken

Waschfrauen an der Pader ©Gerald Kaufmann

Waschfrauen an der Pader

Liboriuskapelle ©Gerald Kaufmann

Liboriuskapelle

Liboriuskapelle in Paderborn

Keiserpfalz ©Gerald Kaufmann

Kaiserpfalz in Paderbortn

Platz zwischen Dom und Kaiserpfalz. Im Hintergrund die

Kapuzinerkirche ©Gerald Kaufmann

Kapuzinerkriche

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Rathaus Brakel ©Gerald Kaufmann

Rathaus Brakel

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Nieheim Fachwerkhaus

Großes Fachwerkhaus in Nieheim

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käse und Käsemacher

Käse und Käsemacher

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

Adam Eva

Adam und Eva Haus. Daneben der Erzengel

Historische Fachwerkhäuser unweit der Paderqellen am Dom.

Neuestes

Naturnahe Gärten sind nicht ungepflegt, sondern bewusst gestaltet

Nachhaltig gärtnern: Gartenbauexperte klärt auf

März 10, 2026
Nachhaltig gärtnern – aber wie? München – Begriffe wie „naturnah“, „Permakultur“ oder „biodynamisch“ werden oft gleichgesetzt, stehen jedoch für unterschiedliche Konzepte mit eigener Geschichte und eigenen Prinzipien. „Viele dieser Ansätze verfolgen ähnliche Ziele, werden aber häufig vermischt“,…
Personengruppe

Nur jede:r Vierte verbindet Karriere mit Aufstieg

März 10, 2026
Paderborn/Magdeburg, März 2026 – Karriere bedeutet für die Generation Z nicht automatisch Führung oder Titel. Laut einer aktuellen Umfrage der Campus-App UniNow versteht nur jede:r vierte Befragte Karriere als klassischen Aufstieg in der Hierarchie. Stattdessen stehen sinnstiftende Aufgaben,…
Andreas Thiemann, Dompropst Monsignore Joachim Göbel (l.),  Diakon Christian Majer-Leonhard (r.)

Neuer Schulleiter des Mariengymnasiums Arnsberg

März 09, 2026
Andreas Thiemann aus Soest übernimmt am 1. August 2026 Leitung des vom Erzbistum Paderborn getragenen Mariengymnasiums in Arnsberg / Nachfolger von Oberstudiendirektor Herbert Loos Paderborn (pdp). Studiendirektor Andreas Thiemann aus Soest ist ab dem 1. August 2026 neuer Leiter des…
Lars Hölkemeier,

Hölkemeier Spedition GmbH investiert in Kalletal

März 09, 2026
Neues europäisches Zentrallager für Melitta entsteht auf ehemaligem Meyra-Areal Brake / Kalletal – Die Hölkemeier Spedition GmbH erweitert ihr Standortnetz in Nordrhein-Westfalen und entwickelt auf dem ehemaligen Meyra-Gelände im Ortsteil Kalldorf ein neues Logistikzentrum. Die zur Braker L.I.T.…

Neuestes

Frühjahrskur fürs Auto

Frau wäscht Auto
TÜV NORD Paderborn gibt Tipps für den Fahrzeug-Check nach dem Winter Der Winter zieht sich langsam zurück – doch Frost, Feuchtigkeit und Schlaglöcher haben Spuren an den Fahrzeugen…

Ein zweites Leben für Solarmodule

Weiternutzen statt wegwerfen
DBU fördert Startup Better Sol mit rund 125.000 Euro Osnabrück/Braunschweig. Die Stromerzeugung in Deutschland aus erneuerbaren Energien hat laut Statistik Ende 2025 mit einem Anteil von…

Bahnbeschäftigte aus NRW fordern mehr Sicherheit

Bahn
Nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter Anfang Februar berät die Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag über Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit im öffentlichen Verkehr. Im…

Deutscher Menschenrechts-Filmpreis startet

DMFP-Statue
Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2026 | Presseinformation 02-2026 Nürnberg – Am 3. März 2026 startet die 15. Wettbewerbsrunde zum Deutschen Menschenrechts-Filmpreis (DMFP). Der…

Im Frühling die Solaranlage gründlich prüfen

Anlage prüfen lassen
Großreinemachen auf der Solaranlage: Höhere Erträge dank sauberer Module – auch bei Balkonanlagen Zukunft Altbau empfiehlt, Photovoltaik- und Solarthermieanlagen im Frühling auf…

2.814 Verkehrstote: Höchste Zeit zum Handeln!

Höchste Zeit
Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat heute bekanntgegeben, dass im Jahr 2025 in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen 2.814 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen sind.…

Miss Germany 2026: Neun Frauen stehen im Finale

Miss Germany 2026
München - Aus mehr als 2.600 Bewerberinnen haben es neun Frauen ins Finale von Miss Germany 2026 geschafft. Die große Awards-Show findet am 7. März erstmals live in den Bavaria Studios in…

Meist gelesen




Paderborn und Höxter

erleben!

---


Hochstiftanzeiger!

Finde was zählt!