Bank
Mai 07, 2024

TARGOBANK Paderborn…

Deutliche Zuwächse beim Kredit- und Depotvolumen Paderborn – Im Geschäftsjahr 2023 ist es…
Künstler Leon Löwentraut
Mai 02, 2024

Leon Löwentraut in Paris

Große Ausstellungseröffnung in der europäischen Hauptstadt der Kunst «Ihr aber seht und…
Döppekuchen
Mai 07, 2024

Döppekuchen: deftige…

— in der Eifel Nationalgericht, im Rheinland beliebt – die Geschichte des Topfkuchens…
Apr 30, 2024

Weltkindermaltag hilft…

am 6. Mai ist Weltkindermaltag – und damit höchste Zeit, für den guten Zweck zu den…
Apr 25, 2024

Aktuelle Umfrage von…

— trotz Herausforderungen München – Booking.com veröffentlicht neue Umfrageergebnisse mit…
Konventionalität statt Progressivität: Früher war eben auch in der Landwirtschaft Vieles besser!
Dennis Riehle - Jurnalist | Autor | Publizist
  • 19. März 2024

Konventionalität statt Progressivität: Früher war eben auch in der Landwirtschaft Vieles besser!

Von Dennis Riehle | Konstanz

Die ökologische Wende der Ampel macht auch vor der Landwirtschaft nicht halt. Dabei sind viele Maßnahmen von einer Doppelmoral geprägt, kommentiert der Politik- und Kommunikationsberater Dennis Riehle (Konstanz) wie folgt:

Nicht nur in der Landwirtschaftspolitik sind wir mittlerweile mit dem Narrativ des Guten und Bösen konfrontiert. Bewährtes und Konventionelles gilt als rückschrittig und schädlich, während das Innovative und Moderne für Fortschritt und Integrität steht. Dabei sind es doch oftmals die über Jahrhunderte gesammelten Erfahrungen, Traditionen und das Wissen um Zyklen, Gepflogenheiten und Funktionalitäten, welche uns nicht nur Stabilität und Verlässlichkeit im Hinblick auf Ertrag bringen, sondern auch eine Agrarkultur garantieren, die authentisch und gleichsam erprobt ist.

Das zwanghafte Niederreißen von diesen Gewohnheiten ist ein typisches Wesensmerkmal des aktuellen Zeitgeistes, welcher im Hass auf das Konservative auf Teufel komm raus um eine übereilte, reflexartige und nicht selten wenig sinnreiche Transformation bemüht ist. Weder biologisch, noch ökonomisch ergibt sich aus diesem Vorgehen aber eine plausible Nachvollziehbarkeit. Stattdessen gehen wir denen auf den Leim, die uns in der Überzeugung wiegen wollen, dass eine Abkehr von Geübtem auch eine moralische Verpflichtung sei.

Es braucht aber nicht einmal einen Blick auf die Wüsten aus Solarpanelen in diesem Land, auf die Windräder in den Wäldern und die LNG-Leitungen im Wattenmeer, um zu begreifen, dass das Erneuerbare nicht unbedingt das Gelbe vom Ei ist, sondern viel eher ein Trojanisches Pferd, eine grün angemalte Verschandelung der Landschaft, ein kaschiertes Eingreifen in die Artenvielfalt und ein doppelmoralischer Trugschluss gegenüber Flora, Fauna und Habitat.

Jedwedes Verfahren der Bewirtschaftung hat zwei Seiten der Medaille. Da genügt es eben nicht, vermeintliche Vorteile herauszustellen, welche sich bei einem genaueren Blick auch als eine Lüge gegenüber uns selbst entpuppen. Immerhin fragt man sich durchaus, welchen gesundheitlichen Mehrwert es haben soll, wenn wir uns künftig vornehmlich mit künstlichen Eiweißprodukten ernähren, weil die Überregulierung unserer Bauern und die Suggestion eines negativen Fußabdrucks ihrer Kühe durch deren Methanausstoß dazu genötigt haben, die Viehhaltung gänzlich einzustellen.

In einer sich schöngeredeten Welt der Sterilität und Unangetastetheit mag es sich zwar gutmenschlich wohlig und warm anfühlen. Doch nicht einmal dem biblischen Zugeständnis gegenüber uns Menschen, uns die Erde untertan zu machen, werden wir mit einer derartigen Philosophie der Kasteiung und des Verzichts gerecht. Wir sollen die Natur zwar hegen und pflegen, aber es scheint nicht angedacht gewesen zu sein, die Ressourcen bis zur Apokalypse im Boden zu belassen.

Natürlich braucht es einen umsichtigen und verhältnismäßigen Umgang mit all dem, was uns zur Verfügung steht. Und nichts Anderes gilt für die Arbeiter auf dem Feld. Aber wir sind Heuchler, wenn wir ihnen mit Vorurteilen generalisierend und pauschal unterstellen, dass sie mit Ihrem Gebot der Rentabilität gegen ethische Namen und Werte verstoßen würden. Denn kann es tatsächlich vernünftiger und rationaler sein, wenn wir auf allen Einsatz von chemischen Düngern verzichten, im Gegenzug langsam aber sicher unter Lebensmittelknappheit leiden, weil man mit den biologischen Alternativen allein nicht gegen die Widrigkeiten der Evolution ankommt?

Und sind brachliegende Äcker tatsächlich erstrebenswerter als eine umsichtig und verantwortungsvolle Nutzung von Flächen unter Berücksichtigung von Prinzipien der Fruchtfolge? Wollen wir nicht nur einer ganzen Berufsgruppe immer neue Fallstricke bauen und Erschwernisse auferlegen, weil wir es uns mit einem ach so korrekten und selbstbeweihräuchernden Gewissen in einer Utopie der falsch verstandenen Unberührtheit allen Seins und des Schutzes aller Strukturen gemütlich machen können? Und uns damit erleichterter fühlen als in der eigentlich so unkomplizierten Anerkennung der Tatsache, dass schon allein in der wachen und unverblendeten Vergegenwärtigung der Unpraktikabilität und des wiederkehrenden Kollaps von gelenkten und gesteuerten Lebenswelten neue sozialistisch anmutende Vorhaben nicht nur Gift für die Pflänzchen auf unseren Weiden wären?

Vielmehr wären sie auch ein Genickbruch für ein funktionierendes und selbstregulierendes Gleichgewicht der unterschiedlichen Kräfte und Interessen des Ökosystems. Nur um des Ansinnens von Ideologisten willen einen brachialen Wandel zu erzwingen und uns als Spezies abzunötigen, nicht mehr dem Urinstinkt des Jägers und Sammlers nachzugehen, sondern uns lieber zum Seitanweizen-Züchter und Tofubohnenquark-Rührer fortzuentwickeln, dürfte weder dem Geist einer sozialisierten Zivilisation entsprechen, noch den irrwitzigen und naiven Glauben an die Möglichkeit der Wiederherstellung eines unbefleckten Garten Edens in irgendeiner Art und Weise relativieren.




Ressort: Themen

Kommentare powered by CComment

Das Portal für
Paderborn, Höxter und Warburg

webverzeichnis

Blutspende
Das Portal für Paderborn, Höxter und Warburg
Kloster Corvey ©Gerald Kaufmann

Kloster Corvey, Stiftskirche

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Paderquellgebiet ©Gerald Kaufmann

Paderquellgebiet

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus Paderborn ©Gerald Kaufmann

Rathaus Paderborn

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster ©Gerald Kaufmann

Das Drei-Hasen-Fenster

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche in Paderborn ©Gerald Kaufmann

Abdinghofkriche in Paderborn

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.

Paderborner Dom ©Gerald Kaufmann

Paderborner Dom

Rathaus Höxter ©Gerald Kaufmann

Rathaus Höxter

Wisent in Hardehausen ©Gerald Kaufmann

Wisent in Hardehausen

Kleines Viadukt bei Altenbeken ©Gerald Kaufmann

Kleines Viadukt bei Altenbeken

Waschfrauen an der Pader ©Gerald Kaufmann

Waschfrauen an der Pader

Liboriuskapelle ©Gerald Kaufmann

Liboriuskapelle

Liboriuskapelle in Paderborn

Keiserpfalz ©Gerald Kaufmann

Kaiserpfalz in Paderbortn

Platz zwischen Dom und Kaiserpfalz. Im Hintergrund die

Kapuzinerkirche ©Gerald Kaufmann

Kapuzinerkriche

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Rathaus Brakel ©Gerald Kaufmann

Rathaus Brakel

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Nieheim Fachwerkhaus

Großes Fachwerkhaus in Nieheim

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käse und Käsemacher

Käse und Käsemacher

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

Neuestes

Mai 27, 2024
Kathrin und Alexander de Blois

Vorstellung des designierten Prinzenpaars der Stadt Mönchengladbach

Kathrin de Blois und Dr. Alexander de Blois Das Geheimnis ist gelüftet: Kathrin de Blois und Dr. Alexander de Blois sind das designierte Mönchengladbacher Prinzenpaar der Session 2024/25, designierte Kinderprinzessin ist Melissa Nießen. Vorgestellt wurden sie beim traditionellen Hofffest des…
Mai 27, 2024
Museum der Illusionen Hamburg, der Dodekaeder

Museum der Illusionen Hamburg - begeistert nach Umbau

Ausflugstipp: ein Besuch im Museum hat oft einen staubigen Beigeschmack und gerade bei Kindern und Jugendlichen - eher unbeliebt. Ganz anders sieht es aus, wenn der Ausflug ins Museum der Illusionen geht. Das Museum der Illusionen in Hamburg ist nicht nur ein Ort der Täuschung, sondern auch ein…
Mai 27, 2024
Nachbarinnen und Nachbarn im gemeinschaftlichen Einsatz

Tag der Nachbarschaft 2024: Wettbewerb „Jede Wiese zählt!“

Mehr Grün für Straßen, Dächer und Höfe Hamburg – Zum „Tag der Nachbarschaft“ am 31. Mai ruft das bundesweite Netzwerk Nachbarschaft Anwohnergemeinschaften deutschlandweit zu Begrünungsaktionen auf. Von der Blühwiese bis zur Dachbepflanzung: Gefragt sind Grünpaten-Projekte, die das Wohnumfeld…

Neuestes

Top-Noten für die Bad Füssinger Luft

Messungen des Deutschen Wetterdienstes bestätigten eine ausgezeichnete Luftqualität
Der Deutschen Wetterdienst bestätigt eine ausgezeichnete Luftqualität mit geringem Schadstoffgehalt Bad Füssing - Ein Jahr lang - von Juli 2022 bis Juli 2023 - stand die Bad Füssinger Luft…

Mit „Vollgas“ sicher in den Motorradurlaub

Die Motorrad-Saison ist im vollen Gange
Worauf Biker bei Gepäck, Ladungssicherung und Fahrweise achten sollten Die Motorrad-Saison ist im vollen Gange und viele Biker waren in diesem Jahr bereits auf Tour. Eine größere Reise mit…

Auf die Plätze, fertig, Sprit sparen!

So lassen sich Kraftstoffkosten schon vor der Abfahrt minimieren Paderborn - Mit einem verkehrsreichen Pfingstwochenende vor der Tür und weiterhin hohen Benzin- und Dieselpreisen stehen…

Meist gelesen




Paderborn und Höxter

erleben!

---


Hochstiftanzeiger!

Finde was zählt!