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Das ist ein Aufruf zur Gleichgültigkeit!
Ohne Worte ©Gerald Kaufmann
  • 10. März 2022

Das ist ein Aufruf zur Gleichgültigkeit!

Von Dennis Riehle | Konstanz

Ja, ich begrüße es ausdrücklich, wenn Ärzte seriös und informativ über Schwangerschaftsabbrüche aufklären können, ohne dafür eine strafrechtliche Verfolgung befürchten zu müssen. Gleichsam halte ich die generelle Abschaffung des Paragrafen 219a im Strafgesetzbuch für falsch. Denn durch den Wegfall wird der Weg für Werbung geöffnet. Der Unterschied zwischen Edukation und Marketing kann nämlich fließend sein. Hier wäre es die Aufgabe des Gesetzgebers, klare Grenzen und Trennlinien zu formulieren.

Kommentar zur beabsichtigten Streichung des Werbeverbots für Abtreibungen

Denn es darf auch weiterhin kein Anreiz bestehen, die Abtreibung als eine völlig normale Gesundheitsdienstleistung anzupreisen. Das ist sie nicht, denn der Eingriff bedeutet den Abbruch eines werdenden Lebens, der auch fortan gut überlegt werden muss. Jegliche Ansinnen von linken Feministen, sogar § 218 zu streichen, ist deshalb ein Aufruf zur Gleichgültigkeit. Immerhin geht es bei diesem Thema nicht allein um das Selbstbestimmungsrecht der Frau.

Ihm gegenüber steht der Anspruch auf Leben und Unversehrtheit, auf die Würde des Menschen – und ich verstehe sie ab dem Zeitpunkt der Verschmelzung von Spermium und Eizelle als gültig. Wer in der heutigen Moderne Geschlechtsverkehr eingeht und Verhütungsmaßnahmen unterlässt, geht automatisch eine Verpflichtung zur Übernahme von Verantwortung gegenüber einem heranwachsenden Nachkommen ein.

Die wenigen Ausnahmefälle einer ungewollten Schwangerschaft (beispielsweise nach Vergewaltigung) müssen auch weiterhin zum Recht auf Abtreibung führen. Gleichermaßen bin ich dafür, dass die strenge Regelung zur obligatorischen Beratung vor einem Schwangerschaftsabbruch ebenfalls wie die bestehende Frist dafür erhalten bleibt.

Wer ihn dagegen vollständig freigeben möchte, erteilt einer wertfreier gewordenen Gesellschaft den Freifahrtschein für unüberlegten und ungeschützten Sex, der zum reinen Ausleben von Trieben und Spaß zweckentfremdet und seiner eigentlichen Bestimmung auf Fortpflanzung vollenständig entrissen wird.

Unter dem Deckmantel eines Liberalismus fungieren Aktivisten für Frauenrechte mit der klaren Maßgabe, durch ihr Credo „Mein Körper gehört mir“ jedwede Unantastbarkeit der weiblichen Eigenbestimmtheit ad absurdum zu führen. Wer Abtreibung ab dem ersten Tag nach der Empfängnis straffreich stellen will, durchbricht alle ethischen Barrieren zum Schutz des Lebens und der jeder Frau zumutbaren Responsibilität gegenüber sich, dem ungeborenen Menschen und der Gemeinschaft, die auf Nachwuchs und Fortbestand angewiesen ist.

Schwangerschaftsabbrüche sind tiefgreifende Gewissensentscheidungen, welche nicht innerhalb von wenigen Stunden getroffen werden können. Insofern muss es verboten bleiben, sie zum Nulltarif und im Vorbeigehen schmackhaft zu machen. Stattdessen muss auch künftig die „Abtreibung-To-Go“ verhindert werden und alle Bemühen darauf ausgerichtet sein, Frauen mit größtmöglicher Unterstützung vom Austragen eines Kindes zu überzeugen. Familie zu haben ist, das ist ein Geschenk – und keine Last. Für diese Tatsache sollte geworben werden!


Ressort: Hochstift

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Kloster Corvey, Stiftskirche

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Paderquellgebiet ©Gerald Kaufmann

Paderquellgebiet

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus Paderborn ©Gerald Kaufmann

Rathaus Paderborn

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster ©Gerald Kaufmann

Das Drei-Hasen-Fenster

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche in Paderborn ©Gerald Kaufmann

Abdinghofkriche in Paderborn

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.

Paderborner Dom ©Gerald Kaufmann

Paderborner Dom

Rathaus Höxter ©Gerald Kaufmann

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Wisent in Hardehausen ©Gerald Kaufmann

Wisent in Hardehausen

Kleines Viadukt bei Altenbeken ©Gerald Kaufmann

Kleines Viadukt bei Altenbeken

Waschfrauen an der Pader ©Gerald Kaufmann

Waschfrauen an der Pader

Liboriuskapelle ©Gerald Kaufmann

Liboriuskapelle

Liboriuskapelle in Paderborn

Keiserpfalz ©Gerald Kaufmann

Kaiserpfalz in Paderbortn

Platz zwischen Dom und Kaiserpfalz. Im Hintergrund die

Kapuzinerkirche ©Gerald Kaufmann

Kapuzinerkriche

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Rathaus Brakel ©Gerald Kaufmann

Rathaus Brakel

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Nieheim Fachwerkhaus

Großes Fachwerkhaus in Nieheim

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käse und Käsemacher

Käse und Käsemacher

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

Adam Eva

Adam und Eva Haus. Daneben der Erzengel

Historische Fachwerkhäuser unweit der Paderqellen am Dom.

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