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„Glänzende Begegnungen“ im Diözesanmuseum
Freuen sich auf eine erfolgreiche Ausstellung: neben der „Reliquienstatue der Thronenden Muttergottes“ aus dem 13. Jahrhundert (v.l.n.r.) Kuratorin Elisabeth Maas, Dompropst Monsignore Joachim Göbel, Kuratorin Karin Wermert und Museumsdirektor Dr. Holger Kempkens ©Benjamin Krysmann / Erzbistum Paderborn
  • 31. August 2023

„Glänzende Begegnungen“ im Diözesanmuseum

Von Presse-Team des Erzbistums Paderborn | Erzbischöfliches Generalvikariat

Neue Sonderausstellung zeigt „Die Domschätze von Münster und Paderborn“

Paderborn (pdp). Es sind seltene Kunst-Schätze, die über Jahrhunderte bis heute in Westfalen bewahrt wurden. Jetzt präsentiert sie das Erzbischöfliche Diözesanmuseum erstmals in einer Ausstellung: „Glänzende Begegnungen – Die Domschätze von Münster und Paderborn“. Zu sehen ist die Begegnung beider überregional bedeutenden Sammlungen in Paderborn vom 2. September 2023 bis 7. Januar 2024.

Die erstmalige Begegnung der zwei kostbaren Kathedralschätze in einer gemeinsamen Ausstellung sei einzigartig, erklärt der Direktor des Erzbischöflichen Diözesanmuseums in Paderborn, Dr. Holger Kempkens. Bei der neuen Ausstellung, deren offizielle Eröffnung an diesem Freitag stattfindet, spanne sich der Bogen „von kostbaren Reliquiaren des 11. Jahrhunderts über wertvolle liturgische Geräte und Paramente des Mittelalters, der Renaissance bis zu Kostbarkeiten des Barock.“

Einzigartige Sammlung

Mit seinen einzigartigen Objekten aus rund 1.000 Jahren gehört der Domschatz aus Münster zu einer der bedeutendsten Schatzkammersammlungen Europas. Goldene und silberne Reliquiare, kostbare Textilien und andere Kunst- und Kultgegenstände der liturgischen Ausstattung des Münsteraner Domes zeugen von Frömmigkeit und künstlerischer Meisterschaft.

Zum Bestand gehört beispielsweise der sogenannte Pauluskopf aus dem 11. Jahrhundert – das älteste erhaltene Büstenreliquiar des Abendlands. Bemerkenswert ist außerdem die Anzahl mittelalterlicher Bergkristallschliffe aus dem islamischen Orient, die bei der Gestaltung kostbarer christlicher Gefäße Wiederverwendung fanden. Auch eine Reihe aus Silber gearbeiteter Propheten- bzw. Heiligenfiguren des 14. bis 17. Jahrhunderts dokumentiert die einzigartige künstlerische und kulturhistorische Qualität der Sammlung.

„Außergewöhnliche Begegnungen und Vergleiche“

„Neben den überwiegend aus Gold, Silber oder vergoldetem Silber gefertigten Kunstwerken stehen Steinskulpturen, Holzobjekte und Textilien für die Vielfalt der Sammlung“, berichtet Museumsdirektor Dr. Kempkens. Eine Besonderheit sei das vollständige Ensemble des Figurenzyklus des 1542–1549 geschaffenen Lettners. Kriege und Fremdherrschaft hätten für den Münsteraner Domschatz zwar immer wieder den Verlust von Objekten mit sich gebracht. Jedoch bildeten die erhaltenen Werke „besonders aus dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit einen beeindruckend intakten Bestand“.

Bei der Präsentation im Diözesanmuseum Paderborn würden den Stücken aus Münster ausgewählte Werke aus dem Paderborner Domschatz gegenübergestellt. „So kommt es zu außergewöhnlichen Begegnungen und Vergleichen“, erklärt der Kunsthistoriker. Als markante Beispiele nennt der Museumsdirektor die „gotischen Statuettenreliquiare“, die es in beiden Domschätzen gebe, die „monumentalen barocken Werke aus Silber“, die Fürstbischof Ferdinand von Fürstenberg für beide Domkirchen bei demselben Goldschmied Jürgen Richels in Hamburg in Auftrag gegeben habe, oder die „spätgotischen Sitzfiguren“ aus der Werkstatt von Johann Brabender in Münster. Sie seien einst für den Domlettner in Münster und die Abteikirche in Marienfeld geschaffen worden.

Münsteraner Domschatz in Paderborn

Bis 2017 war der Münsteraner Domschatz in der Domkammer Münster ausgestellt, die aber wegen baulicher und technischer Mängel geschlossen werden musste. Der Domschatz und alle weiteren Exponate wurden ausgelagert. Damit wenigstens eine Auswahl von Kunstwerken weiterhin zu sehen ist, leihen andere Museen einige „Herzstücke“ für Sonderausstellungen. So das Museum Catharijneconvent Utrecht (Niederlande) 2019 und das Kunstmuseum Cleveland im US-Bundesstaat Ohio 2021.

Jetzt zeigt das Diözesanmuseum Paderborn 72 Objekte des Münsteraner Domschatzes. „Diese große Anzahl an Schatzstücken war bisher noch nie außerhalb von Münster zu sehen“, betont Dr. Kempkens. Damit sei ein „sehr umfangreicher logistischer und personeller Aufwand“ verbunden. „In absehbarer Zeit wird das wahrscheinlich nicht wiederholt“. Daher biete die jetzige Präsentation fast aller Teile aus dem Domschatz von Münster in Paderborn „für viele Jahre die letzte Gelegenheit, die hochrangigen Objekte in ihrer Gesamtheit zu erleben“.

Umfangreiches Begleitprogramm und Publikation

Zur Sonderausstellung „Glänzende Begegnungen – Die Domschätze von Münster und Paderborn“ bietet das Diözesanmuseum ein umfangreiches Begleitprogramm an. Dazu gehören mehrere öffentliche Führungen sowie Führungen des Museumsdirektors und der Kuratorinnen. Geplant sind die Begegnung mit einem Restaurator, Gold- und Silberschmied, zwei Dialog-Veranstaltungen mit dem Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Paderborn, ein eigener Familiennachmittag und das Kinderprogramm „Die Museums-Spürnasen finden einen Schatz“. Alle Veranstaltungen, Termine und Informationen auch unter www.dioezsanmuseum-paderborn.de.

Auch eine Publikation zur Ausstellung ist erhältlich: Der Schatz von Münster / The Treasure of Münster. Wertvolle Reliquiare und Kunstwerke aus der Domkammer / Precious Reliquaries and Works of Art from the Domkammer, herausgegeben im Auftrag des Kapitels der Kathedralkirche St.-Paulus zu Münster von Udo Grote, Münster 2019, 280 Seiten, durchgehend farbig illustriert, 29,90 Euro.




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