
Die Eckert Schulen öffnen Techniker-Studierenden künftig das Tor zum Hightech-Markt China mit Praxis-Exkursion ins Reich der Mitte.
Regenstauf - In einer zunehmend globalisierten Industrie ist technisches Wissen allein kein Garant mehr für beruflichen Erfolg. Wer heute bestehen will, braucht mehr: interkulturelle Kompetenz, internationale Erfahrung - und den Mut, über den Tellerrand hinauszuschauen. Die Eckert Schulen mit Sitz vor den Toren Regensburgs schaffen genau dafür ein besonderes neues Angebot: Die Dr. Eckert Akademie ermöglicht ihren Vollzeit-Studierenden eine praxisnahe Exkursion nach China. Ab Herbst 2025 gehen knapp 20 angehende Staatlich geprüfte Techniker, Meister und Technische Betriebswirte auf eine zweiwöchige Bildungsreise ins Reich der Mitte - direkt nach Shanghai.
Im Fokus steht dabei die Kooperation mit dem renommierten Shanghai Technical Institute of Electronics and Information. Mit über 10.000 Studierenden an vier Campus-Standorten zählt die Einrichtung zu Chinas führenden Berufskollegs. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Bayern erwartet ein hochmodernes Trainingsprogramm mit klarer technischer Ausrichtung: Additive Fertigung, Siemens Motion Control und Reverse Engineering stehen ebenso auf dem Plan wie Exkursionen zu Innovationsführern wie INTAMSYS, AgiBot, Shanghai FANUC oder der East China UAV Base.
"Wer denkt, Deutschland sei technologisch überall führend, wird in China eines Besseren belehrt. Doch genau darin liegt unser Vorteil: Wir können von den Besten lernen", betont Markus Johannes Zimmermann, Geschäftsführer und Schulleiter der Dr. Eckert Akademie.
Begleitet wird das Projekt von Gerald Saule, Head of Vocational Training International und langjähriger China-Kenner, sowie Hua Lei, Senior Project Managerin International und muttersprachliche Ansprechpartnerin vor Ort. Sie sorgen nicht nur für ein kulturell sensibles Lernumfeld, sondern garantieren auch Sicherheit und perfekte Organisation. Die Unterbringung mit Vollverpflegung erfolgt direkt auf dem Campus des chinesischen Berufkollegs - kostensparend und effizient, aber vor allem interkulturell immersiv.
30 Jahre Chinakompetenz als Fundament Die Basis für das neue Austauschprogramm wurde über Jahrzehnte gelegt: Bereits seit Anfang der 1990er-Jahre bauen die Eckert Schools International systematisch Brücken der Bildung nach China. Heute realisieren sie gemeinsam mit chinesischen Partnercolleges eine Vielzahl an Projekten - von "Train-the-Trainer"-Initiativen bis hin zur Implementierung deutscher Fortbildungsabschlüsse wie dem "Industriemeister International" oder dem "Staatlich geprüften Techniker" direkt in China. Regelmäßig sind zudem chinesische Lehrkräfte zu Gast in Regenstauf, um das deutsche System beruflicher Bildung kennenzulernen - insbesondere dessen duale Struktur, Didaktik und Qualitätsmanagement. "Unsere Erfahrung, unser Netzwerk und unsere kulturelle Nähe sind heute ein Alleinstellungsmerkmal", erklärt Hua Lei. Auch während der Corona-Jahre hielten die Eckert Schulen durch digitale Angebote engen Kontakt nach Asien - mit Livestream-Unterricht, virtuellen Laboreinblicken und maßgeschneiderten Trainingsformaten.
Das neue Austauschprogramm hebt diese langjährige Partnerschaft nun auf eine neue Stufe - und bringt erstmals auch Vollzeit-Studierende direkt in Kontakt mit Chinas technischer Spitzenforschung. "Mit diesem Format erweitern wir nicht nur das Qualifikationsprofil unserer Absolventen, sondern stärken auch ihre Fähigkeit, in einer globalisierten Industrie Verantwortung zu übernehmen", so Gerald Saule.
Brücke für die Zukunft Für viele der Teilnehmenden ist die Exkursion nach China mehr als ein Highlight im Lebenslauf: Sie ist ein Türöffner für internationale Karrieren - sei es in deutschen Niederlassungen vor Ort oder zurück in Bayern, wo Fachkräfte mit interkultureller Kompetenz dringend gesucht werden. "Die Eckert Schulen setzen damit ein starkes Zeichen: für praxisnahe Weiterbildung, internationale Vernetzung - und den Mut, die Welt als Klassenzimmer zu begreifen", sagt Markus Johannes Zimmermann.

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