
133,3 Milliarden Euro – das ist der gesamte Schuldenstand unserer Gemeinden und Gemeindeverbände zum Jahresbeginn 2021. Vor allem in der Corona-Krise, die ein Brennglas der finanzpolitischen Herausforderungen darstellt, fordert der Bund der Steuerzahler (BdSt) die Politik dazu auf, die öffentlichen Haushalte nachhaltig zu konsolidieren – nicht nur in Bund und Ländern, sondern auch bis hinein in die Kommunen. Auch auf kommunaler Ebene muss mit Steuergeld sorgfältig umgegangen werden – auch dort sollten Prioritäten bei der Ausgabenpolitik an der Tagesordnung sein. In diesem Sinne hat die aktualisierte BdSt-Broschüre „Kommunalkompass – Tipps zum Sparen in der Kommune“ Vorschläge grundlegend überarbeitet und um aktuelle Fragen ergänzt.
Wir sind der Überzeugung, dass die Steuerungsmöglichkeiten durch die neue „Doppik“ viel zu wenig genutzt werden. Das gleiche gilt für ein zielführendes Benchmarking. Bei dem Wunsch, öffentliche Leistungen „kostenlos“ anzubieten, sowie in der kommunalen Wohnungsmarktpolitik drohen eklatante Fehlentwicklungen.
Von der „Inneren Verwaltung“ über „Planen, Bauen und Umwelt“ bis hin zu „Wirtschaftsförderung und Tourismus“: Für alle Bereiche des Kommunalhaushalts unterbreiten wir Vorschläge, die sich bei der Haushaltskonsolidierung bewährt haben.
Wichtig sind die interkommunale Zusammenarbeit und der richtige Mix aus staatlicher und privater Aufgabenerfüllung. Die Informationen dazu finden sich in diesem Kapitel.
Wir widmen uns der Verschuldung in den Kommunen, die durch die Corona-Pandemie besorgniserregend anzusteigen droht. In einem Anhang stellen wir Anregungen für die tägliche Arbeit zur Verfügung.
Mit seinen auf 115 Seiten gesammelten Vorschlägen bringt der Bund der Steuerzahler das Problem auf den Punkt: Durch die Bundes- und Landesgesetzgeber werden den Kommunen immer mehr Pflichtaufgaben mit höheren Qualitätsstandards auferlegt, ohne für die notwendige Finanzierung zu sorgen. Darum fällt es Verantwortlichen schwer, selbst zwingend nötige Konsolidierungsmaßnahmen zu beschließen. Somit richtet sich die Publikation an ehrenamtliche Kommunalpolitiker, Verwaltungen, aber auch Lokaljournalisten und jeden Interessierten. Schließlich gelten die Kommunen als Keimzelle unserer Demokratie! Auf keiner anderen staatlichen Ebene erleben die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die ehrenamtlich tätigen kommunalen Mandatsträger die Auswirkungen politischer Entscheidungen so unmittelbar im eigenen Lebensumfeld.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

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