
Frankfurt, M. – Dass Nord- und Ostsee zu den beliebtesten Reisezielen der deutschen Ferienhausurlauber gehören, ist kein Geheimnis. Zahlreiche Familien zog es im Sommer 2020 an die Küste zwischen Ostfriesland und Usedom. Auch für das kommende Jahr stehen alle Zeichen schon auf Urlaub im Strandkorb – viel Trubel inklusive. Wer dem Ansturm entgehen möchte, kann seinen Blick über die Feiertage schon einmal landeinwärts richten. FeWo-direkt® präsentiert die Trendreiseziele seiner Ferienhausurlauber, die gerade im Kommen sind*, aber längst noch nicht auf jeder Bucket List stehen. Und so viel sei bereits verraten: Es geht um Wald, Wandern, Wiesen – und Wein.
Zwischen den Havelseen und dem Hohen Fläming erstreckt sich vor den Toren Berlins der brandenburgische Landkreis Potsdam-Mittelmark. Auf den ersten Blick kein klassisches Urlaubsziel, bietet die Region beim genaueren Hinsehen eine reizvolle Kombination aus märkischen Ortschaften mit hübschen Fachwerkhäusern, malerischen Wasserlandschaften und stillen Wäldern. Tatsächlich gehört der Hohe Fläming zu den am dünnsten besiedelten Gegenden Deutschlands und ist perfekt für alle Ruhesuchenden. Auch auf dem Wasser, wo die Havelflöße gemütlich umhertuckern, geht es eher ruhig zu. Aktivere Familien unternehmen Radtouren entlang des Havelradweges mitten durch die einzigartige Fluss- und Seenlandschaft.

Wenn sich eine deutsche Region als die „Toskana Deutschlands“ bezeichnen darf, dann ist es ohne Zweifel die Südliche Weinstraße in der Pfalz. Vom kleinen Weinort Maikammer bis zum Winzerdorf Schweigen an der französischen Grenze, wo die Deutsche Weinstraße beginnt, erstreckt sich das sonnenverwöhnte Weinanbaugebiet. Das milde Klima und die guten Weine veranlassten schon den bayerischen König Ludwig Mitte des 19. Jahrhunderts dazu, seinen Sommersitz in die Pfalz zu verlegen und sich eine Villa im italienischen Stil auf eine Anhöhe bei Edenkoben zu bauen. Bis heute ist die Residenz ein Blickfang im endlos erscheinenden Rebenmeer, hinter dem der Pfälzer Wald beginnt.
Das Dreiländereck zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden ist geprägt von der wilden Natur der Eifel, historischen Altstädten und romantischen Wasserwegen. Urban, aber gemütlich geht es in der Kaiserstadt Aachen zu. Die historische Innenstadt ist Fußgängern vorenthalten und heute noch so verwinkelt wie schon Jahrhunderte zuvor. Nicht weniger mittelalterlich und fotogen zeigt sich Monschau mit seinen idyllischen Fachwerkhäusern, engen Gassen und typischen Kopfsteinpflasterwegen. Von Monschaus Altstadt fließt der Fluss Rur gemächlich gen Nordosten in den Nationalpark Eifel, wo er von der Rurtalsperre zu einem riesigen See aufgestaut wird. Ob Faulenzen, Segeln oder Radfahren – der Rursee hält für jeden Urlaubsgeschmack etwas bereit.
Mitten im Naturpark Pfälzer Wald befindet sich die Urlaubsregion Südwestpfalz, die mit ihren tiefen Waldgebieten, monumentalen Sandsteinformationen und verwunschenen Burgen sicherlich zu Deutschlands mystischsten Reisezielen gehört. Viele Sagen ranken sich um die beeindruckende Naturlandschaft. Selbst der Teufel soll hier bereits unterwegs gewesen sein. Den Hinterweidenthaler Teufelstisch, den markantesten Felsen der Pfalz, soll er während einem seiner nächtlichen Streifzüge durch den Wald als Rastplatz für ein Picknick genutzt haben. Sogar auf seinen Spuren können Urlauber in der Südwestpfalz wandern: Der 6,2 Kilometer lange Teufelspfad führt vorbei an wildromantischen Weihern und Bachläufen, bizarren Felsformationen, glucksenden Quellen und kleinen Wasserfällen.
Zwischen Eifel und Hunsrück windet sich die Mosel durch steile Weinberge, romantische Dörfer und dicht bewaldete Hügelketten, auf deren Spitzen hier und da erhaben mittelalterliche Burgen thronen. Das kleine Städtchen Cochem mit der über 1.000 Jahre alten Reichsburg als dessen Wahrzeichen ist der Mittelpunkt der Ferienregion Cochem-Zell. Drum herum entlang des Flusstals gruppieren sich kleine Ortschaften mit historischen Fachwerkhäusern, gemütlichen Straußwirtschaften und exzellenten Weingütern. Über dem Weindorf Bremm haben die felsigen Gesteine des Höhenzugs Calmont die Mosel in eine enge Schleife gezwängt und die steilste Weinbergslage Europas geformt – inklusive beeindruckender Panoramaaussicht.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

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