Miss Germany 2026
Feb. 25, 2026

Miss Germany 2026: Neun…

München - Aus mehr als 2.600 Bewerberinnen haben es neun Frauen ins Finale von Miss…
Feb. 11, 2026

HNF: Zusammenhalt im Netz

- Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz im Gespräch mit Newsfluencer Fabian Grischkat Paderborn…
Feb. 04, 2026

Eiszeit auf der Straße

TÜV NORD gibt Tipps für Fahrten bei Frost und Glätte Eisige Temperaturen und winterliche…
Feb. 09, 2026

HNF im März 2026

Handyverbot jetzt!? Medienpädagogische Veranstaltung im HNF Das Handyverbot in…
Die politische, kirchliche und gesellschaftliche Anbiederung an den Queerismus verschreckt viele Konservative!
Kommunikationsberatung Dennis Riehle
  • 29. Februar 2024

Die politische, kirchliche und gesellschaftliche Anbiederung an den Queerismus verschreckt viele Konservative!

Von Dennis Riehle | Konstanz

Kommunikationsberater sieht erhebliche Kollateralschäden einer uneingeschränkten Solidarität mit dem Zeitgeist

Um in kein zeitgeistiges Fettnäpfchen zu treten, biedern sich immer mehr Parteien, die Kirche, aber auch gesellschaftliche Bewegungen in einer uneingeschränkten Solidarität dem sogenannten woken Queerismus an. Hierbei gehen die Verantwortlichen große Risiken ein, konservatives Stammklientel und den Bürger der Mitte zurückzulassen. Zu dieser Auffassung gelangt der Politik- und Kommunikationsberater Dennis Riehle (Konstanz). Er erklärte in einem Statement wie folgt:

Die Kirche muss sich über ihren Niedergang nicht mehr wundern. Sie wurde gekapert von einer zeitgeistigen Strömungen des Wokeismus - in der falschen Annahme, damit eine größere Zahl jüngerer Menschen für die Institution begeistern zu können. Doch scheinbar ist das Gegenteil der Fall: Mit ihrer massiven Zweckentfremdung der biblischen Weihnachtsgeschichte in einer Berliner Gemeinde wurde eine weitere rote Linie überschritten. Schlussendlich hat man einen sittlichen Dammbruch herbeigeführt, in dem man eine vor 2000 Jahren als religiöses, kulturelles und wertebasiertes Bekenntnis überlieferte Erzählung derart in Sinnhaftigkeit, Botschaft und Bedeutung für eigene Zwecke umgedeutet und missbraucht hat, dass jedwede Glaubwürdigkeit verloren gegangen ist - und das bei einer Glaubensgemeinschaft. Letztendlich gibt der Protestantismus damit nicht nur seine Identität, seinen Markenkern und sein Fundament preis. Er betreibt für mein Verständnis auch Blasphemie. Solch eine Verramschung kann auch nicht mit dem Argument gerechtfertigt werden, durch eine queeristische Neuinterpretation mehr Toleranz und Respekt zu schaffen. Viel eher steigt das Unverständnis vieler bewahrender Schäfchen und Kleriker, die Austrittswelle dürfte weiterhin an Dynamik zunehmen. Schlussendlich kann man für eine solche Darbietung entgleister Gesellschaftskonventionen in eines der vielen buntgestreiften Theater in der Republik gehen. Kaum jemand wird sich durch solch eine Aufführung für einen Gottesdienst interessieren lassen. Immerhin hat das Gebaren nichts mit modernden Lebenswirklichkeiten der Allgemeinheit zu tun, sondern mit der Anmaßung, das schickliche Familienbild zu erodieren. Und was soll uns auch diese Darbietung an Mehrwert geben? Der ad absurdum geführte Freiheitsbegriff, der zu einer grenzenlosen Selbstverwirklichung, Sexualisierung und Enthemmung ermutigt, ist kein passendes Geschenk unter dem Tannenbaum. Viel eher wirkt er toxisch auf eine zivilisierte Gemeinschaft, die bereits in Umfragen mehrfach zum Ausdruck gebracht hat, dass sie in der übergroßen Mehrheit geschlechtssensible Beliebigkeit ablehnt. Ich sehe in solch einem Projekt sogar die Gefahr einer völligen Desorientierung gerade junger Menschen, die auf der Sinnsuche für ihr Leben sind - und deshalb mit Schrankenlosigkeit in die Irre geführt werden. Dass hier von Seiten der Landeskirche nicht eingeschritten wird, beweist eindeutig, dass man mittlerweile den feministischen Mainstream hörig ist - anstelle vor Gott Demut zu zeigen. Soll dann noch Verkündigung, Seelsorge oder Diakonie ernst nehmen, wenn Traditionen schamlos über den Haufen geworfen werden - und man stattdessen rebellischen Retro 68er-Antiautoritaristen Vorschub leistet?

Politisch tritt das Phänomen ebenso zutage: Nachdem die Schwesterpartei für Bayern entschieden hat, dass das Gendern in öffentlichen Einrichtungen untersagt wird, kommt nun der Regierende Bürgermeister von Berlin mit seiner dortigen Landes-CDU auf die glorreiche Idee, sich der Ideologie des Queerismus in einer derart schleimspurartigen Anbiederung zu nähern, dass sogar abseits der Christdemokraten nur noch Kopfschütteln herrscht. Denn was bedeutet das konkret, wenn man sich künftig vor der Abschiebung drücken kann, indem man kurzerhand einen gefühlten Geschlechtswandel durchlebt? Schlussendlich war und ist diese Weltanschauung der Beliebigkeit und Willkür die Axt am Baum gesellschaftlicher Konventionen, Verbindlichkeit und Verlässlichkeit. Eine Partei, die sich auf Werte einer Religion beruft, deren Heilige Schrift unmissverständlich von der natürlichen Zweigliedrigkeit und einem evolutionär, gottgegebenen Sexus ausgeht - und gerade nicht von einem periodischen Wechsel der Identität, büßt weitere Glaubwürdigkeit in der Bevölkerung ein und macht deutlich: Mittlerweile wird es selbst für Konservative der Mitte schwierig, noch irgendeine politische Heimat zu finden. Dass die Abwanderung in Richtung AfD daher unvermindert anhält, ist unter anderem der völligen Widersinnigkeit in den Entscheidungen von Kai Wegner begründet. Nicht nur, dass er die geltenden Gesetze durch eine Hintertür umgehen möchte, indem er ausreisepflichtigen Personen die Gelegenheit einräumt, kurzerhand auf die Tränendrüse der Diskriminierung zu drücken, weil man sich plötzlich wie unverhofft als Transmann oder Transfrau definiert - die in den meisten Heimatländern mit solch einer Einstellung tatsächlich verfolgt würden. Nein, es ist auch die klare Absage an die verschärfte Asylpolitik, welche erst unlängst nach jahrelanger Mühe auf der Ebene der Europäischen Union beschlossen wurde, welche der Rathauschef mit Füßen tritt. Die Verachtung gegenüber gültigen Regeln macht deutlich, dass die Berliner CDU offenbar sehr viel tiefer mit Lobbyisten der Wokeness verbandelt ist, als man dies ohnehin schon vermutet hatte.

In einem Zeitalter, in dem die Bewegung des Queerismus erfolglos versucht, die Gesellschaft davon zu überzeugen, dass Natur und Evolution hinfällig sind - und das System der geschlechtlichen Zweigliedrigkeit nach Jahrmilliarden ausgerechnet im 21. Jahrhundert ausgedient hat, ist mir noch einmal wichtig, zu betonen, dass es ausdrücklich Fallkonstellationen gibt, die sich im Spannungsfeld zwischen Männlichkeit und Weiblichkeit abspielen. Inter- und Transsexualität sind keine Märchen, sondern tatsächlich mögliche und mit der Schöpfung durchaus vereinbare Phänomene der menschlichen Vielfalt - die ihren Respekt und ihre Anerkennung verdienen. Im erstgenannten Fall geht es um eine Schattierung zwischen beiden Geschlechtern, bei der aber die Zugehörigkeit zu einem der beiden Pole nicht geleugnet wird. Im zweitgenannten besteht aufgrund der angeborenen Geschlechtsmerkmale einerseits und der davon aus medizinisch begründbaren und offensichtlich plausiblen Aspekten abweichenden Persönlichkeitsempfindung ein Widerspruch, unter dem die Betroffenen leiden. Beides hat nichts mit der zeitgeistigen Errungenschaft der sogenannten Nonbinarität zu tun, die sich außerhalb dieses Rahmens von Mann und Frau abspielt. Wer sich auf der endlosen Selbstfindung alsbald jährlich ein neues Geschlecht zuordnet, weil in einem ad absurdum geführten Freiheitsbegriff Beliebigkeit und Willkür der gesellschaftlichen Konvention, Verbindlichkeit und Verlässlichkeit Vorrang gewährt wird, dürfte auch psychologisch gesehen keinen Seelenfrieden finden - und bleibt sich eine Kongruenz zwischen Gegebenheiten und Gefühlen schuldig. Eine solche Genderidentität verharrt als Ausdruck einer dauerhaften Sinnsuche und Desorientierung, die die Gemeinschaft nicht auch noch unterstützen sollte.




Ressort: Themen

Das Portal für
Paderborn, Höxter und Warburg

webverzeichnis

Blutspende

Kommentar schreiben

Sicherheitscode Aktualisieren

Senden
Das Portal für Paderborn, Höxter und Warburg
Kloster Corvey ©Gerald Kaufmann

Kloster Corvey, Stiftskirche

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Paderquellgebiet ©Gerald Kaufmann

Paderquellgebiet

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus Paderborn ©Gerald Kaufmann

Rathaus Paderborn

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster ©Gerald Kaufmann

Das Drei-Hasen-Fenster

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche in Paderborn ©Gerald Kaufmann

Abdinghofkriche in Paderborn

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.

Paderborner Dom ©Gerald Kaufmann

Paderborner Dom

Rathaus Höxter ©Gerald Kaufmann

Rathaus Höxter

Wisent in Hardehausen ©Gerald Kaufmann

Wisent in Hardehausen

Kleines Viadukt bei Altenbeken ©Gerald Kaufmann

Kleines Viadukt bei Altenbeken

Waschfrauen an der Pader ©Gerald Kaufmann

Waschfrauen an der Pader

Liboriuskapelle ©Gerald Kaufmann

Liboriuskapelle

Liboriuskapelle in Paderborn

Keiserpfalz ©Gerald Kaufmann

Kaiserpfalz in Paderbortn

Platz zwischen Dom und Kaiserpfalz. Im Hintergrund die

Kapuzinerkirche ©Gerald Kaufmann

Kapuzinerkriche

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Rathaus Brakel ©Gerald Kaufmann

Rathaus Brakel

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Nieheim Fachwerkhaus

Großes Fachwerkhaus in Nieheim

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käse und Käsemacher

Käse und Käsemacher

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

Adam Eva

Adam und Eva Haus. Daneben der Erzengel

Historische Fachwerkhäuser unweit der Paderqellen am Dom.

Neuestes

Lars Hölkemeier,

Hölkemeier Spedition GmbH investiert in Kalletal

März 09, 2026
Neues europäisches Zentrallager für Melitta entsteht auf ehemaligem Meyra-Areal Brake / Kalletal – Die Hölkemeier Spedition GmbH erweitert ihr Standortnetz in Nordrhein-Westfalen und entwickelt auf dem ehemaligen Meyra-Gelände im Ortsteil Kalldorf ein neues Logistikzentrum. Die zur Braker L.I.T.…
Frau wäscht Auto

Frühjahrskur fürs Auto

März 06, 2026
TÜV NORD Paderborn gibt Tipps für den Fahrzeug-Check nach dem Winter Der Winter zieht sich langsam zurück – doch Frost, Feuchtigkeit und Schlaglöcher haben Spuren an den Fahrzeugen hinterlassen. Viele Schäden entstehen jedoch schleichend und bleiben zunächst unbemerkt. Damit aus kleinen Macken…
Weiternutzen statt wegwerfen

Ein zweites Leben für Solarmodule

März 05, 2026
DBU fördert Startup Better Sol mit rund 125.000 Euro Osnabrück/Braunschweig. Die Stromerzeugung in Deutschland aus erneuerbaren Energien hat laut Statistik Ende 2025 mit einem Anteil von rund 64 Prozent einen neuen Höchststand erreicht. Neben Windkraft legte vor allem die Photovoltaik zu. Die…
Bahn

Bahnbeschäftigte aus NRW fordern mehr Sicherheit

März 04, 2026
Nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter Anfang Februar berät die Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag über Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit im öffentlichen Verkehr. Im Vorfeld des Treffens hat der Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Martin Burkert, den…

Neuestes

Deutscher Menschenrechts-Filmpreis startet

DMFP-Statue
Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2026 | Presseinformation 02-2026 Nürnberg – Am 3. März 2026 startet die 15. Wettbewerbsrunde zum Deutschen Menschenrechts-Filmpreis (DMFP). Der…

Im Frühling die Solaranlage gründlich prüfen

Anlage prüfen lassen
Großreinemachen auf der Solaranlage: Höhere Erträge dank sauberer Module – auch bei Balkonanlagen Zukunft Altbau empfiehlt, Photovoltaik- und Solarthermieanlagen im Frühling auf…

2.814 Verkehrstote: Höchste Zeit zum Handeln!

Höchste Zeit
Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat heute bekanntgegeben, dass im Jahr 2025 in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen 2.814 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen sind.…

Miss Germany 2026: Neun Frauen stehen im Finale

Miss Germany 2026
München - Aus mehr als 2.600 Bewerberinnen haben es neun Frauen ins Finale von Miss Germany 2026 geschafft. Die große Awards-Show findet am 7. März erstmals live in den Bavaria Studios in…

TRAPASSO – HINÜBERGEHEN

TRAPASSO
Großer Zuspruch für die Ausstellung zur Endlichkeit des Lebens Großer Zuspruch für die Ausstellung zur Endlichkeit des Lebens im Diözesanmuseum Paderborn:TRAPASSO – HINÜBERGEHEN endet am 1.…

Nacht der Lichter mit besonderer Atmosphäre

Die Nacht der Lichter
Paderborner Dom füllt sich am 27. Februar 2026 mit Licht und Gesang aus Taizé viele hundert Teilnehmende zur 24. Nacht der Lichter erwartet Paderborn (pdp). Am Freitag, 27. Februar 2026,…

Meist gelesen




Paderborn und Höxter

erleben!

---


Hochstiftanzeiger!

Finde was zählt!