
Potsdam - In den USA wird aktuell eine neue Abgasskandal-Sammelklage gegen Porsche gebündelt. Der Autobauer selbst hat im Rahmen interner Prüfungen herausgefunden, dass diverse Porsche-Benziner mehr CO2 ausstoßen, als es offiziell erlaubt ist. “Auch in Deutschland wird eine Klagewelle auf Porsche zukommen. Der Abgasskandal beginnt jetzt erst richtig”, meint der Rechtsanwalt Claus Goldenstein. Er ist der Inhaber der Kanzlei Goldenstein & Partner, die mehr als 22.000 Mandanten im Abgasskandal vertritt und unter anderem für das erste BGH-Urteil in der Sache verantwortlich ist.
Konkret wurden einige Testfahrzeuge von Porsche deutlich umweltfreundlicher konzipiert als die PKW, die am Ende in den Verkauf gingen. So sollen in den Testfahrzeugen andere Zahnradgrößen im Getriebe verwendet worden sein. Diese sorgen für längere Übersetzungen und dadurch auch für einen geringeren Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß.
In den PKW, die in den Serienbetrieb gingen, wurden hingegen Zahnräder verbaut, die kürzere Übersetzungen im Getriebe ermöglichten. Dadurch wurden die Fahrzeuge dynamischer, stießen jedoch auch deutlich mehr Schadstoffe aus. Tatsächlich hätten diese Autos also eigentlich gar nicht zugelassen werden dürfen.
“Ein solches Verfahren ist natürlich illegal”, erklärt Claus Goldenstein und führt fort: “Auch fünf Jahre nach dem Bekanntwerden des Abgasskandals kommen regelmäßig neue Informationen ans Licht. Vollständig aufgeklärt wurden die Manipulationen noch lange nicht. Es ist zudem sehr wahrscheinlich, dass auch andere Hersteller ihre Benziner illegal manipuliert haben. Im Abgasskandal öffnet sich ein ganz neues Kapital.
Porsche hat die PKW-Manipulationen selbst entdeckt. Es ist das erste Mal in der Geschichte des Abgasskandals, dass ein Fahrzeughersteller sich selbst beschuldigt. Das spricht für einen mehr als erhärteten Verdacht. Das Kraftfahrt-Bundesamt und die Staatsanwaltschaft Stuttgart haben deshalb auch in Deutschland bereits Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Wir von Goldenstein & Partner gehen davon aus, dass die Sammelklage in den USA in einem Vergleich enden wird und die betroffenen Halter aus Übersee schnell entschädigt werden. So geschah es bereits im Rahmen von US-Sammelklagen gegen Volkswagen und Daimler. Doch auch deutsche Porsche-Besitzer haben die Möglichkeit, Schadensersatz durchzusetzen.
Die manipulierten Fahrzeuge werden durch den Skandal nämlich enorm an Wert verlieren und im schlimmsten Fall droht sogar der Verlust der Straßenzulassung. Den Besitzern von Porsche-Fahrzeugen droht also ein massiver Schaden. Wir von Goldenstein & Partner raten betroffenen PKW-Haltern dazu, sich frühzeitig bezüglich ihrer rechtlichen Möglichkeiten beraten zu lassen und stehen für eine kostenfreie Beratung zur Verfügung.”
Bislang ist noch unklar, in welchem Umfang die Fahrzeugmanipulationen der Porsche-Benziner erfolgte. So sollen die Modellreihen Panamera, 911, Boxster und Cayenne betroffen sein sein. Die manipulierten Fahrzeuge wurden vermutlich zwischen den Jahren 2007 und 2017 gebaut.
Vom Abgasskandal betroffene Fahrzeughalter können die Auszahlung des vollständigen Kaufpreises ihres Fahrzeuges bei dem jeweiligen Hersteller geltend machen und ihr Auto dafür zurückgeben. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, das Fahrzeug weiter zu nutzen und einen Teil des Kaufpreises als Entschädigung zu erstreiten.
Die jeweilige Entschädigungssumme im Abgasskandal setzt sich aus dem ursprünglichen Kaufpreis des Fahrzeuges abzüglich einer Nutzungsentschädigung zusammen. Letztere ist abhängig von der individuellen Laufleistung des jeweiligen Fahrzeuges. Darüber hinaus erhalten die betroffenen Fahrzeughalter Verzugszinsen, die die Entschädigungssumme erhöhen. Auf www.goldenstein-partner.de können Autobesitzer ihren möglichen Anspruch kostenfrei prüfen lassen.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

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