
Paris/Dortmund, 14. Dezember 2023. Im Januar starten im digitalen Dortmunder Kunstzentrum Phoenix des Lumières mit „Dalí: Das endlose Rätsel“ und „Gaudí: Architektur der Fantasie“ zwei neue immersive Dauerausstellungen. Dazu gesellt sich die 6-minütige audiovisuelle Tanzerfahrung „3 Movements“.
Neues Jahr, neues Glück! Im vergangenen Januar öffneten die Türen des Kunstzentrums Phoenix des Lumières, das vom französischen privaten Kunstanbieter Culturespaces verantwortet wird. In den Räumlichkeiten einer ehemaligen Gasgebläsehalle auf dem Gelände des früheren Phoenix-West im Süden Dortmunds startet im Januar 2024 die neue Dauerausstellung. Phoenix des Lumières lädt Besucherinnen und Besucher ein — und zwar in die spanische Region Katalonien: Denn dort begann das Wirken des ebenso vielbeachteten wie polarisierenden Künstlers Salvador Dalí und des herausragenden Architekten Antoni Gaudí. Rund 100 Videoprojektoren, 28 Lautsprecher und 10 Subwoofer sorgen für großflächige Bilder und beeindruckende musikalische Begleitung, die den Besucherinnen und Besuchern ermöglichen, tief in die Welt der Künstler einzutauchen.
Zeit seines Lebens – und darüber hinaus – galt und gilt der spanische Maler, Grafiker, Schriftsteller, Bildhauer und Bühnenbildner Salvador Dalí als eine der schillerndsten Figuren der zeitgenössischen Kunst. Sein spielerisch gezwirbelter Schnauzbart ist dabei mindestens genauso ikonisch wie sein Gemälde „Beständigkeit der Erinnerung“ mit den weltberühmten, zerfließenden Uhren. Bei Phoenix des Lumières können Besucherinnen und Besucher ab dem 26. Januar nun Werke aus mehr als 60 Schaffensjahren des spanischen Tausendsassas erleben: Von Kubismus über Surrealismus und Futurismus bis zu seinem späteren Realismus begeben sich die Gäste der Ausstellung auf einen thematischen Rundgang durch metaphysische Landschaften und fantasievolle Welten. Die Werke, die im Original auf Museen in der ganzen Welt verteilt sind, werden in Dortmund auf Böden und Wände projiziert. Begleitende Archivbilder zeigen Dalí selbst wie auch seine Faszination für seine Frau Gala, die gleichermaßen als Muse wie künstlerische Kollegin galt. Musikalisch begleitet wird die Ausstellung durch ein stimmungsvolles Medley der unverwechselbaren und wegweisenden britischen Rockband Pink Floyd, das die psychedelisch angehauchte Erfahrung abrundet.
Quasi ergänzend beleuchtet Phoenix des Lumières im kommenden Jahr auch das Schaffen des Architekten Antoni Gaudí, der als große Inspirationsquelle Dalís gilt und aus der gleichen Region stammt. Die Ausstellung würdigt das Schaffen des genialen Architekten anhand seiner modernistischen Gebäude, die er ab Beginn des 20. Jahrhunderts konzipierte und die heute zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Die Besucherinnen und Besucher werden mit auf eine Reise genommen, bei der mittels Projektionen eine imaginäre Stadt entsteht, die immer wieder zwischen Traum und Realität schwankt, vom Park Güell über die Casa Batlló bis zur pompösen Sagrada Família — untermalt von Klängen des amerikanischen Komponisten und Pianisten George Gershwin.
Abgerundet wird das neue Programm von Phoenix des Lumières durch die etwa sechsminütige Kurzausstellung „3 Movements“, geschaffen vom istanbuler Kunst-, Design- und Technologiestudio Nohlab.
Die Ausstellung begleitet drei Tänzerinnen und Tänzer in ihren individuellen Stilen und musikalischen Bewegungen: „tribal", „ballet" und „indian". Der gesamte Veranstaltungsort wird mit abstrakten Effekten gefüllt. Besucherinnen und Besucher können die Bewegungen der Körper in Zeit und Raum ganz persönlich erleben.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

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