
Bonn - Fanartikel, Trikots, Sportschuhe – hinter vielen dieser Alltagsprodukte des Amateur- und Profisports steckt eine lange Lieferkette, die sich negativ auf Mensch und Natur auswirkt. Anlässlich des bevorstehenden Black Friday am Freitag, den 24.11.2023 ruft das Projekt „Fair Wear Works“ (FWW) deshalb gemeinsam mit dem Aktionsbündnis „Sport handelt Fair“ zum Fair Friday auf. Alle Sportvereine werden dazu angehalten, am Fair Friday ausschließlich nachhaltig produzierte Fanartikel zu rabattieren und so ihre Fans für das Thema Nachhaltigkeit zu sensibilisieren. „Sportvereine mit ihrer großen Zahl an Mitglieder:innen haben eine einflussreiche Position und können ökologisches und soziales Denken fördern“, sagt Bettina Faust, Projektmanagerin beim Global Nature Fund und zuständig für FWW. „Wir fordern die Vereine auf, dieses Potenzial zu nutzen und den Black Friday zum Fair Friday zu machen.“
Als gutes Beispiel voran gehen möchte der FC St. Pauli und nimmt am Fair Friday teil. Der Online-Shop wird am Fair Friday das Sortiment rabattieren und die Möglichkeit zur Spendenabgabe geben. Als erster und derzeit einziger Fußballverein mit Mitgliedschaft in der Fair Wear-Foundation ist der Hamburger Fußballverein Vorreiter in Sachen nachhaltiger und fairer Produktion der gesamten Merchandise-Produktion, von Ausrüstung der Profimannschaft bis zum Totenkopf-Pullover.
Alleine in Deutschland wurden 2020 laut Bundesinstitut für Sportwirtschaft rund 11 Milliarden Euro für Sportbekleidung und -schuhe ausgegeben – gleichzeitig sind beispielweise weniger als ein Prozent aller weltweit produzierten Fußbälle fair gehandelt. Das Projekt „Fair Wear Works“ hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, das Bewusstsein für die Relevanz eines nachhaltigen Textileinkaufs zu stärken und damit auch die Umsetzung der Prinzipien des Positionspapiers „Nachhaltiger Sport 2030“ des Bundesumweltministeriums zu unterstützen. Die bedarfsorientierten Angebote von FWW, wie etwa die Beratung über ökologische und soziale Risiken entlang globaler Textillieferketten und konkrete Unterstützung bei der Umstellung, ermöglichen es Sportvereinen und Landessportverbänden, die richtige Wahl zu treffen und einen wichtigen Beitrag zur Förderung von ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit im Sport zu leisten. Fair Wear Works wird gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), mit freundlicher Unterstützung von Fairtrade Deutschland.
Das Aktionsbündnis „Sport handelt Fair“ ist ein Zusammenschluss aus NGOs, Sportvereinen, Verbänden und Kommunen mit aktuell rund 60 Mitgliedern, die sich bundesweit aktiv für die Themen Sport, Fairer Handel und Nachhaltigkeit einsetzen. Ziel des Bündnisses ist es, dass der Sport in Deutschland eine aktive Rolle zur Verbesserung der Menschen- und Arbeitsrechtsbedingungen in der Sportindustrie und Konsumartikelherstellung einnimmt.
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Über FEMNET e.V.
FEMNET setzt sich mit politischem Engagement, Bildungs- und Beratungsarbeit für Frauen in den Produktionsländern der globalen Bekleidungsindustrie ein. Im Dialog mit Politik und Wirtschaft strebt FEMNET die verbindliche Verankerung unternehmerischer Sorgfaltspflichten an. FEMNET ist Pionierin bei der Umsetzung öko-fairer Beschaffungsverfahren in der öffentlichen Verwaltung und berät seit 2015 Kommunen bei ihren Textilausschreibungen.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

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