Handy
Dez. 22, 2025

DIHK fordert neue…

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) fordert angesichts der zunehmenden…
Eurojackpot geknackt
Jan. 05, 2026

Rund 74,1 Millionen Euro…

Erste Ziehung des Jahres: erster Jackpotgewinn Der Eurojackpot wurde direkt in der ersten…
Jan. 08, 2026

Aktuelle Umfrage: Freie…

BFB-Umfrage zeigt: Deutschland ist schlecht auf Krisen vorbereitet – deswegen fordert der…
Jan. 02, 2026

Fünf Bereiche, die…

Was ist wann fällig, damit das Zuhause „up to date” bleibt? Ein Haus ist mehr als ein…
Jan. 09, 2026

HNF im Februar 2026

Känguruführung – Babys willkommen! Museumspädagogischer Workshop im HNF Das Heinz Nixdorf…
Jan. 15, 2026

Großer Jubel in Paderborn

Paderborner gewinnt 100.000 Euro bei Soziallotterie PADERBORN. Ein Paderborner Bürger hat…
Jan. 13, 2026

TORWEGGE spendet zu…

Bielefeld – Die TORWEGGE GmbH & Co. KG führt ihre langjährige Tradition fort: Das…
Wasserstoffkompetenz inmitten von Bayern und Baden-Württemberg
Austausch zu den Themen Wasserstoff und Brenn- stoffzellen in Ulm: Ministerpräsident Winfried Kretschmann, ZSW- Vorstand Professor Markus Hölzle, Ministerpräsident Markus Söder, ZSW-Vorstand Professor Michael Powalla (v.l.n.r.). Foto: ZSW
  • 29. August 2022

Wasserstoffkompetenz inmitten von Bayern und Baden-Württemberg

Von Tiziana Bosa | ZSW

Am 29. August besuchten die Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder und Winfried Kretschmann im Vorfeld ihrer gemeinsamen Pressekonferenz zum Thema Wasserstoff im bayerischen Neu-Ulm das Zentrum für Sonnenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) im Ulmer Science Park. Dort entsteht gerade eine einzigartige Brennstoffzellen-Modellfabrik (HyFaB). In ihr entwickeln Fachleute die notwendigen Voraussetzungen und Prozesse für die Großserienproduktion von Brennstoffzellen. Bis zum Jahr 2030 sollen mehr als 80 Millionen Euro in dieses Projekt fließen, das den beginnenden Produktions- und Markthochlauf dieser emissionsfreien, wasserstoff-basierten Antriebstechnologie beschleunigen soll. Die Forschungsfabrik HyFaB ist offen für die Nutzfahrzeug-/Automobil- und Brennstoffzellen-Zulieferindustrie sowie für Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau.

Gefördert vom Land Baden-Württemberg und dem Ministerium für Digitales und Verkehr in Berlin entsteht mit der Forschungsfabrik HyFaB am ZSW in Ulm eine weltweit einzigartige Modellfabrik, die es erlaubt, einzelne Prozessschritte für verschiedene Brennstoffzellenstack-Designs oder Hersteller voneinander unabhängig zu entwickeln. Neben Herstellprozessen sollen auch Fachkräfte qualifiziert und Branchenwissen generiert werden. Das alles liefert die Grundlage, um ein Zukunftsfeld der klimafreundlichen Mobilität auf Basis von grünem Wasserstoff zu erschließen.

„Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien werden beim weiteren Umbau der Energiesysteme mit einer weitreichenden Umstellung auf innovative und emissionsarme Technologien eine Schlüsselrolle einnehmen. Wir müssen daher jetzt die Grundlage dafür schaffen, die Versorgung mit dem Energieträger im Süden Deutschlands für die Zukunft sicherzustellen. Baden-Württemberg und Bayern bündeln dabei ihre Kräfte, um sich als Technologiestandorte für Wasserstoff und Brennstoffzellen weiter zu stärken. Unsere renommierten Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen wie zum Beispiel das ZSW sowie die hohe technologische Kompetenz und Innovationskraft unserer Unternehmen bieten dafür exzellente Chancen. So sichern wir Arbeitsplätze und er-öffnen neue Absatzmöglichkeiten auch außerhalb Europas“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Der Süden wird Wasserstoff-Raum: Bayern und Baden-Württemberg gründen eine Wasserstoff-Allianz. Wir haben höchste Kompetenzen für den Energieträger der Zukunft. Wir bündeln die Zusammenarbeit auf einer gemeinsamen Plattform. Zusammen investieren wir fast eine Mrd. Euro in Forschung und Entwicklung. Die Süd-Länder müssen dringend ans europäische Wasserstoff-Netz angebunden werden. Bisher wird leider nur im Norden geplant. Der Bund muss das ändern. Wir haben die Kompetenz, deshalb brauchen wir auch die Anbindung. Das deutsche Leistungsherz liegt im Süden. Wenn der süddeutsche Motor nicht läuft, dann hat Deutschland ein Problem. Beide Länder wollen erneuerbare Energien noch stärken. Wasserstoff ist dabei eines der zentralen Elemente der Zukunft. Wir sind das Wasserstoff-Tandem des Südens.“

Brennstoffzellen seriennah (HyFaB)

„Alle großen Brennstoffzellenfirmen in Deutschland sind seit vielen Jahren Partner und Kunden des ZSW. Gerade für sie haben wir in den letzten 18 Monaten zusammen mit dem Land Baden-Württemberg massiv in eine Ausweitung der Testkapazitäten investiert. Hinzu kommt die neue HyFaB-Fertigungshalle und der Seminartrakt, die sich beide aktuell im Bau befinden. Wir freuen uns sehr, dass wir den Ministerpräsidenten von Bayern und Baden-Württemberg heute ein wenig von der Aufbruchsstimmung bei Brennstoffzellen mitgeben konnten“ sagt Professor Markus Hölzle, der die Aktivitäten des ZSW am Standort Ulm leitet.

Das ZSW in Ulm forscht seit über 30 Jahren an Brennstoffzellen. Heute betreibt es gleich zwei wesentliche Forschungseinrichtungen: Das größte unabhängige Brennstoffzellen-Testfeld Europas und eines der drei führenden, unabhängigen Wasserstoff-Qualitätslabore (HyLaB) weltweit. Als Partner der Industrie unterstützt das Institut alle wichtigen Entwickler von Brennstoffzellenantrieben und Brennstoffzellenstacks. Parallel arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Forschungsprogrammen an der weiteren Optimierung von bestehenden Komponenten, kostengünstigeren Herstellverfahren oder sogar an ganz neuen Hochleistungsbrennstoffzellen. Dabei wird ein großer Leistungsbereich von wenigen Milliwatt bis hin zu 200 Kilowatt abgedeckt.

HyFaB unterstützt große und kleine Unternehmen beim Produktionshochlauf von PEM-Brennstoffzellenstacks. Neben der eigentlichen Herstellung und Qualitätsprüfung von Brennstoffzellenstacks sollen insbesondere die Fachkräfte von morgen qualifiziert werden. Der Bund sieht für die nächsten Jahre hierzu eine Projektförderung von bis zu 30 Millionen Euro vor. Außer dem ZSW sind noch das Fraunhofer ISE aus Freiburg und die Arbeitsgemeinschaft Brennstoffzellen des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) am HyFaB-Projekt beteiligt. Das Wirtschaftsministerium fördert die Neubauten am ZSW mit rund 18 Millionen Euro.

Brennstoffzellenzentrum Süddeutschland

Fast alle wichtigen Produzenten von Brennstoffzellen und deren Komponenten liegen im süddeutschen Raum und deshalb fällt den beiden Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern große Bedeutung zu. Die Herstellung von Brennstoffzellensystemen passt ideal zur mittelständischen und durch das Automobil geprägten Industrie in diesen Bundesländern und bietet somit eine ideale Perspektive für die Zeit nach dem Verbrennungsmotor.

Die ersten brennstoffzellen-betriebenen Lkw aus deutscher Produktion werden ab dem Jahr 2024 verfügbar sein. Mit kurzen Betankungszeiten und großen Reichweiten bis 1.000 Kilometer bieten sie eine ideale Zukunftsalternative für den Schwerlastverkehr. Es ist nun Aufgabe der Politik, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass sich Brennstoffzellenantriebe zusammen mit der notwendigen Tankstelleninfrastruktur schnell entwickeln und im Markt verbreiten können.

Europäische Wasserstoffpläne bis 2030

Die Zukunft grünen Wasserstoffs in Deutschland und Europa hängt aber maßgeblich mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien zusammen, die für seine Herstellung erforderlich sind. Mehr Erneuerbare in Deutschland bieten mehr Potenzial für eine heimische Produktion. Doch es ist auch klar: Wir werden nach derzeitigem Stand weiterhin Energie importieren müssen, nicht zuletzt – oder vielmehr zuallererst – Wasserstoff und seine Folgeprodukte. Wie hoch die Importanteile 2030 ausfallen werden, ist heute noch nicht exakt zu bestimmen. Dennoch müssen und können Deutschland und Europa schon heute die entstehenden globalen Märkte aktiv mitgestalten.

Die beschlossene EU-Wasserstoffstrategie vom 8. Juli 2020 sieht bereits ab 2030 vor, dass erneuerbarer Wasserstoff und seine synthetischen Folgeprodukte wie e-Kerosin in großem Maßstab in allen schwer zu dekarbonisierenden Sektoren wie der Industrie und dem Flug-, Schwerlast- und Schiffsverkehr zum Einsatz kommen. Das wiederum wird den Bedarf nach Brennstoffzellen vor allem in den beiden letztgenannten Bereichen massiv antreiben.


Ressort: Hochstift

Das Portal für
Paderborn, Höxter und Warburg

webverzeichnis

Autopflege Zubler
Webcomponenten
Joomla, Anmeldesysteme, Newsletter
Elsener Straße 24 b - 33102 Paderborn

Kommentar schreiben

Sicherheitscode Aktualisieren

Senden
Das Portal für Paderborn, Höxter und Warburg
Kloster Corvey ©Gerald Kaufmann

Kloster Corvey, Stiftskirche

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Paderquellgebiet ©Gerald Kaufmann

Paderquellgebiet

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus Paderborn ©Gerald Kaufmann

Rathaus Paderborn

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster ©Gerald Kaufmann

Das Drei-Hasen-Fenster

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche in Paderborn ©Gerald Kaufmann

Abdinghofkriche in Paderborn

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.

Paderborner Dom ©Gerald Kaufmann

Paderborner Dom

Rathaus Höxter ©Gerald Kaufmann

Rathaus Höxter

Wisent in Hardehausen ©Gerald Kaufmann

Wisent in Hardehausen

Kleines Viadukt bei Altenbeken ©Gerald Kaufmann

Kleines Viadukt bei Altenbeken

Waschfrauen an der Pader ©Gerald Kaufmann

Waschfrauen an der Pader

Liboriuskapelle ©Gerald Kaufmann

Liboriuskapelle

Liboriuskapelle in Paderborn

Keiserpfalz ©Gerald Kaufmann

Kaiserpfalz in Paderbortn

Platz zwischen Dom und Kaiserpfalz. Im Hintergrund die

Kapuzinerkirche ©Gerald Kaufmann

Kapuzinerkriche

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Rathaus Brakel ©Gerald Kaufmann

Rathaus Brakel

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Nieheim Fachwerkhaus

Großes Fachwerkhaus in Nieheim

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käse und Käsemacher

Käse und Käsemacher

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

Adam Eva

Adam und Eva Haus. Daneben der Erzengel

Historische Fachwerkhäuser unweit der Paderqellen am Dom.

Neuestes

Hagen Rethers mit „Liebe“

Hagen Rether auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein

Januar 21, 2026
Kabarett mit Klavier am 23. Januar 2026 Scharfsinnig, unbequem und hochaktuell: Der deutsche Kabarettist Hagen Rether lädt sein Publikum am Freitag, 23. Januar 2026, zu einem unterhaltsamen Abend mit Perspektivwechsel ein. Das ständig aktualisierte Programm „Liebe“ stiftet zum Selberdenken und…
Rollstuhl

Sozialberatung auch 2026 in Paderborn.

Januar 21, 2026
Sie haben Schwierigkeiten mit der Pflege- oder Krankenkasse? Probleme mit der Rentenversicherung? Fragen bei Schwerbehinderung? Wir sind für Sie da!Der BDH-Kreisverband Paderborn bietet auch 2026 regelmäßig jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat Sozialberatungen an. Die nächsten Termine sind…
Dr. Georg Winter

Abschied von einem Umweltpionier

Januar 20, 2026
DBU-Umweltpreisträger Dr. Georg Winter verstorben Osnabrück. Abschied von einem Umweltpionier: Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) trauert um Dr. Georg Winter, der im Alter von 84 Jahren verstorben ist. Jurist und Unternehmer Winter wurde von der DBU 1995 in Bonn für seine Leistungen beim…
Holz im Wald

DEUTSCHER WALDPREIS 2026 – die Bewerbungsphase läuft!

Januar 19, 2026
Der DEUTSCHE WALDPREIS wird jährlich in Berlin verliehen und würdigt als wichtigster europäischer Branchenpreis Persönlichkeiten aus der Forstwirtschaft, die mit Praxisnähe, Verantwortung und Innovationskraft den Wald auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten. München, 19.1.2026 – Der…

Neuestes

Großer Jubel in Paderborn

Gewinner
Paderborner gewinnt 100.000 Euro bei Soziallotterie PADERBORN. Ein Paderborner Bürger hat Grund zum Jubeln. Sein MEGA-Los wurde bei der Win-Win Winterverlosung der DEUTSCHEN…

Heil durch den Ski-Winter

Skifahrer
Verletzungen und Unfälle beim Wintersport lassen sich vermeiden. Regensburg (medizin.report) - Zuerst die gute Nachricht: Die Häufigkeit der Unfälle im alpinen Skisport ist in den…

Tag der offenen Tür an der IST-Hochschule

IST-Hochschule
Düsseldorf – Die IST Hochschule für Management lädt am 06. Februar 2026, um 18 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Studieninteressierte können sich vor Ort über das Studienangebot informieren…

Am Schneeschieben führt kein Weg vorbei

Bei Eis und Schnee müssen Bürgersteige geräumt werden
Tipps für den Allta „Endlich Schnee“, freuen sich die einen. „Wieder früher aufstehen und Schnee schaufeln“, murren die anderen. Richtig ist: Winterliche Straßenverhältnisse bringen…

HNF im Februar 2026

Quantencomputer
Känguruführung – Babys willkommen! Museumspädagogischer Workshop im HNF Das Heinz Nixdorf MuseumsForum lädt Eltern mit Kleinkindern bis zu drei Jahren zu einer besonderen Führung durch das…

Meist gelesen




Paderborn und Höxter

erleben!

---


Hochstiftanzeiger!

Finde was zählt!