
Mit der Zeitumstellung am kommenden Wochenende führen viele Alltagsfahrten wieder durch Dämmerung und Dunkelheit. Was bei Tageslicht sofort ins Auge fällt, nehmen Autofahrende dann oft erst später wahr. Daher ist es im Herbst umso wichtiger, vorausschauend zu fahren und die eigene Fahrweise an die Bedingungen anzupassen.
„In der dunklen Jahreszeit fallen gleich mehrere sicherheitsrelevante Faktoren zusammen: Die Sicht kann eingeschränkt sein, die Fahrbahn weniger Haftung bieten und am Straßenrand können Menschen oder Tiere unerwartet aus der Dunkelheit auftauchen. Aus diesen Gründen ist es von zentraler Bedeutung, Gefahren früh zu erkennen und Tempo sowie Abstand entsprechend anzupassen“, sagt Michael Schlüting, Leiter der TÜV NORD Station Paderborn.
Sinkende Temperaturen, Nässe und Laub können die Haftung der Reifen verringern. Besonders beim Bremsen, in Kurven und bei Ausweichmanövern zeigt sich, wie gut das Fahrzeug kontrollierbar bleibt. Der Herbst ist deshalb ein guter Zeitpunkt, die Reifen auf ihre Eignung für die kalte Jahreszeit und auf ihren allgemeinen Zustand prüfen zu lassen. Dazu gehören Profil, Luftdruck, Reifenalter und mögliche Beschädigungen. Wer früh morgens oder abends unterwegs ist, sollte zudem den Wechsel auf Winterreifen rechtzeitig vornehmen. „Für den Tausch ist nicht ein bestimmter Kalendertag ausschlaggebend, sondern die Bedingungen, unter denen das Fahrzeug tatsächlich fährt. Wer auf seiner Strecke schon jetzt mit Frost oder Glätte rechnen muss, sollte nicht warten, bis die winterlichen Verhältnisse eingetreten sind, sondern rechtzeitig handeln“, sagt Schlüting.
Im Herbst kann das Wetter binnen weniger Augenblicke umschlagen und die Sicht nehmen: Nebel nimmt Kontrast und Sichtweite, die tief stehende Sonne blendet, und hohe Luftfeuchtigkeit lässt Scheiben von innen schnell beschlagen. Auf einer verschmutzten Windschutzscheibe verstärken sich Lichtreflexe zusätzlich – durch Sonnenlicht ebenso wie durch entgegenkommende Fahrzeugscheinwerfer. Saubere Scheiben und intakte Wischerblätter sind deshalb genauso wichtig wie eine funktionierende und richtig eingestellte Beleuchtung. Ist der Scheinwerferkegel zu hoch ausgerichtet, kann er den Gegenverkehr blenden; ist er zu niedrig eingestellt, bleiben wichtige Bereiche der Fahrbahn im Dunkeln.
Auch auf die Lichtautomatik ist bei Nebel und Regen nicht immer Verlass. Bei manchen Fahrzeugen bleibt das Tagfahrlicht aktiv, während die Rückleuchten ausgeschaltet sind. „Die Automatik reagiert vor allem auf Helligkeit, nicht unbedingt auf jede Wetterlage. Deshalb sollten Autofahrende bei entsprechenden Wetterbedingungen kontrollieren, ob das Abblendlicht tatsächlich eingeschaltet ist, und es gegebenenfalls manuell aktivieren“, sagt Schlüting und empfiehlt: „Wer beim Licht auf Nummer sicher gehen möchte, kann die Beleuchtung jetzt prüfen lassen. Den gesamten Oktober über bietet TÜV NORD dafür den kostenlosen Lichttest an.“
Die Zeitumstellung sorgt nicht automatisch für mehr Wildwechsel. Sie verschiebt aber viele Fahrten in die Dämmerungsphasen, in denen Wildtiere aktiv sind. Auf Straßen in Wald- und Feldnähe sollten Autofahrende deshalb insbesondere auch die Fahrbahnränder im Blick behalten. Wer dort Bewegung wahrnimmt, kann früher reagieren, wenn ein Tier auftaucht. Mit der Dunkelheit kehrt auch die Laternenzeit zurück. Doch wer eine Laterne trägt, ist nicht automatisch gut sichtbar. Gerade Kinder können in der Dämmerung zwischen parkenden Fahrzeugen oder an Einmündungen und Querungsstellen erst spät zu erkennen sein.
„Wildwechsel und Laternenumzüge haben auf den ersten Blick wenig gemeinsam. In beiden Fällen können Bewegungen am Fahrbahnrand jedoch im Dunkeln bleiben. Deshalb sollten Autofahrende den Seitenraum mitbeobachten und ausreichend Bremsweg einplanen“, sagt der TÜV-Experte.
Die dunkle Jahreszeit bringt selten die eine große Gefahr. Oft kommen mehrere kleine Veränderungen zusammen: eingeschränkte Sicht, weniger Haftung und mehr Bewegung am Fahrbahnrand. Wer das mitdenkt, kann seine Fahrweise anpassen, bevor es kritisch wird. „Im Herbst ist es besser, einmal früher vom Gas zu gehen als einmal zu spät zu reagieren. Wer sein Tempo anpasst, Abstand hält und den Blick auch an den Fahrbahnrand richtet, verschafft sich im Ernstfall die nötigen Sekunden für die richtige Reaktion“, fasst Schlüting zusammen.
Vor mehr als 150 Jahren gegründet, stehen wir weltweit für Sicherheit und Vertrauen. Als Wissensunternehmen haben wir die digitale Zukunft fest im Blick. Ob Ingenieurinnen, IT-Security-Experten oder Fachleute für die Mobilität der Zukunft: Wir sorgen in mehr als 100 Ländern dafür, dass unsere Kundinnen und Kunden in der vernetzten Welt noch erfolgreicher werden. Mehr Infos unter: www.tuev-nord- group.com

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.
