Miss Germany 2026
Feb. 25, 2026

Miss Germany 2026: Neun…

München - Aus mehr als 2.600 Bewerberinnen haben es neun Frauen ins Finale von Miss…
Nach der Podiumsdiskussion tauschten sich die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen zu ihren Erfahrungen im Netz aus ©Anna-Sophie Meyer / Erzbistum Paderborn
Feb. 11, 2026

HNF: Zusammenhalt im Netz

- Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz im Gespräch mit Newsfluencer Fabian Grischkat Paderborn…
Feb. 04, 2026

Eiszeit auf der Straße

TÜV NORD gibt Tipps für Fahrten bei Frost und Glätte Eisige Temperaturen und winterliche…
Feb. 09, 2026

HNF im März 2026

Handyverbot jetzt!? Medienpädagogische Veranstaltung im HNF Das Handyverbot in…
Feb. 10, 2026

Mehr Stürze, mehr…

Orthopädie und Unfallchirurgie sichern Versorgung auch in närrischen Hochphasen Berlin -…
Hoffnung konkret leben
Das Jubiläumskreuz und die Stele zum Heiligen Jahr werden gesegnet. In der Weihnachtszeit verbleiben Stele und Kreuz im Mittelgang zwischen Paradiesportal und Roter Pforte. Anschließend nehmen sie den Platz der Krippe neben dem Altarraum ein ©Erzbistum Paderborn / Isabella Maria Struck
  • 30. Dezember 2024

Hoffnung konkret leben

Von Gerald Kaufmann

Heiliges Jahr im Erzbistum Paderborn eröffnet: Zahlreiche Gläubige feiern Stationsgottesdienst in Gaukirche und Dom und treffen anschließend in einer „Erzählgemeinschaft der Hoffnung“ zusammen.

Paderborn (pdp). Das Heilige Jahr im Erzbistum Paderborn hat begonnen. Nachdem Papst Franziskus bereits an Heiligabend die Heilige Pforte des Petersdoms öffnete, zelebrierten die Gläubigen im Erzbistum Paderborn das bevorstehende „Jubeljahr“, das alle 25 Jahre gefeiert wird. Getreu dem weltweiten Leitwort „Pilger der Hoffnung“, steht das Heilige Jahr auch im Erzbistum Paderborn im Zeichen der Hoffnung.

Anlässlich der Eröffnung des Heiligen Jahres haben sich die Gläubigen im Erzbistum Paderborn heute, am 29. Dezember, gemeinsam auf den Weg gemacht. Als „Pilger der Hoffnung“ zelebrierten sie den ersten Teil des besonderen Festgottesdienstes in der Paderborner Gaukirche. Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz hatte im Vorfeld Haupt- und Ehrenamtliche aus dem gesamten Erzbistum eingeladen, den Gottesdienst mit ihm zu begehen. Es gelte, ein Jahr der Hoffnung, ein Jahr der Zuversicht und ein Jahr der Liebe zu eröffnen, erklärt Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz eingangs: „Alle 25 Jahre ein Heiliges Jahr – in dem wir uns in besonderer Weise an die Menschwerdung Gottes Sohnes, Jesus Christus, erinnern.“

Verehrung des Kreuzes

Den zweiten Teil des Gottesdienstes feiern die Gläubigen im Hohen Dom zu Paderborn. Hierfür macht sich die Prozession aus Klerus und Gläubigen unter dem Gesang der „Christus-Rufe“ gemeinsam auf den Weg. Das Jubiläumskreuz, eine Replik des Benninghauser Kruzifixus aus dem Paderborner Diözesanmuseum, das zuvor schon in der Gaukirche zu sehen war, wird nun zum Hohen Dom getragen. Am Paradiesportal des Doms angelangt, lädt Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz zunächst zur Kreuzverehrung ein, bevor die Prozession schließlich in den Dom einzieht. Hier wird das Jubiläumskreuz an der Stele des Heiligen Jahres angebracht. Nachdem Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz die Stele samt Jubiläumskreuz gesegnet hat, schreitet er weiter, um das Weihwasser im Taufbrunnen zu segnen. Anschließend zieht er gemeinsam mit den Messdienerinnen und Messdienern sowie den Konzelebranten durch den Mittelgang zum Altarraum.

Am ParadiesportalAm Paradiesportal des Doms angelangt, lädt Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz zur Kreuzverehrung ein Erzbistum Paderborn / Isabella Maria Struck

„Vertrauensvoll hoffen“

Das Heilige Jahr der Hoffnung könne vor allem in Zeiten des Krieges und angesichts unfassbarer Nachrichten wie derer aus Magdeburg wie ein „trotziges ‚jetzt erst recht‘“, anmuten, gibt Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz zu Beginn seiner Predigt zu bedenken. „Aber: Eine Gesellschaft, die keine Kraft zur Hoffnung aufbringt, hat keine Zukunft. Kirche, die nicht hofft, verfehlt ihre Sendung“, erklärt der Erzbischof weiter. Es brauche dabei keinen billigen Optimismus. Das sei naiv. Es brauche keine vertröstenden Beschwichtigungen. Hoffnung sei anspruchsvoll, so Dr. Bentz weiter.

Die christliche Hoffnung baue dabei auf zwei wesentliche Gedanken: „Gott geht mit seinem Volk in eine immer neue Zukunft“, erklärt Erzbischof Dr. Bentz und präzisiert: „Gott lässt sein Volk trotz allen Leids und aller Vernichtung nicht im Stich. Er heilt, er rettet, er geht mit durch die Zeit, ermöglicht einen neuen Anfang, gibt Kraft, aufzustehen und weiterzugehen.“ Der zweite Gedanke, erklärt der Erzbischof, sei der des „Sich-Aufgehoben-Fühlens“ bei einer höheren Macht. So sei gerade das Kreuz ein Hoffnungszeichen schlechthin. In der absoluten Ausweglosigkeit des gewaltsamen Todes Jesu habe Gott im Tod einen neuen Horizont der Zukunft eröffnet: „Die Liebe ist stärker als der Tod. Wo der Mensch an seine Grenzen stößt, erst recht an die unüberwindliche Grenze des Todes, hat Gott größere Möglichkeiten für Zukunft, als wir erahnen.“

Die Erfahrung, dass Gott durch alle Krisen hindurch sein Volk nicht im Stich lässt, und der Glaube, in Gott geborgen zu sein, der mehr Möglichkeiten hat als wir Menschen je erahnen, sei der Nährboden, warum wir Christen gar nicht anders könnten als vertrauensvoll zu hoffen, fasst Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz zusammen.

Ein heiliges Jahr der Hoffnung – zwölf Orte der Hoffnung

Nach dem Stationsgottesdienst folgten zahlreiche Gottesdienstbesucherinnen und -besucher der Einladung, zur „Erzählgemeinschaft der Hoffnung“ im Konrad-Martin-Haus zusammenzukommen. Denn Hoffnung, so hat es auch Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz im Gottesdienst gesagt, muss „konkret gelebt werden“. Das sei auch der Wunsch, den Papst Franziskus für das Heilige Jahr hätte, erklärt Dr. Sven Boenneke. Hierfür, so der Projektverantwortliche des Heiligen Jahres im Erzbistum Paderborn weiter, seien im Erzbistum zwölf konkrete Orte der Hoffnung bestimmt worden. Monat für Monat werde hier ein Thema beleuchtet und die Menschen, die sich einsetzen, sichtbar gemacht. Dabei seien es gerade jene Orte, wo Hoffnung besonders vonnöten sei: „Papst Franziskus mahnt, an die Ränder der Gesellschaft zu blicken, dort, wo es Menschen nicht gut geht, und hier Hoffnung zu verbreiten“, erklärt Dr. Sven Boenneke.

Januar: Hoffnung für junge Menschen, Höxter/Warburg

Februar: Hoffnung für Geflüchtet und Migranten, Dortmund

März: Hoffnung für Krank und Pflegende, Marsberg

April: Hoffnung für Kinde in besonderen Lebenslagen, Soest

Mai: Hoffnung für Familien, Verne/Salzkotten

Juni: Hoffnung für Menschen auf dem Land, Kohlhagen

Juli: Hoffnung für Gefangene, Werl

August: Hoffnung für die ältere Generation, Brilon

September: Hoffnung für Einsame, Arnsberg

Oktober: Hoffnung für Menschen in der Stadt, Bielefeld

November: Hoffnung für Sterbende und Trauernde, Siegen/Olpe

Dezember: Hoffnung für Menschen auf der Straße, Minden




Ressort: Hochstift

Das Portal für
Paderborn, Höxter und Warburg

webverzeichnis

Blutspende

Kommentar schreiben

Sicherheitscode Aktualisieren

Senden
Das Portal für Paderborn, Höxter und Warburg
Kloster Corvey ©Gerald Kaufmann

Kloster Corvey, Stiftskirche

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Paderquellgebiet ©Gerald Kaufmann

Paderquellgebiet

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus Paderborn ©Gerald Kaufmann

Rathaus Paderborn

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster ©Gerald Kaufmann

Das Drei-Hasen-Fenster

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche in Paderborn ©Gerald Kaufmann

Abdinghofkriche in Paderborn

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.

Paderborner Dom ©Gerald Kaufmann

Paderborner Dom

Rathaus Höxter ©Gerald Kaufmann

Rathaus Höxter

Wisent in Hardehausen ©Gerald Kaufmann

Wisent in Hardehausen

Kleines Viadukt bei Altenbeken ©Gerald Kaufmann

Kleines Viadukt bei Altenbeken

Waschfrauen an der Pader ©Gerald Kaufmann

Waschfrauen an der Pader

Liboriuskapelle ©Gerald Kaufmann

Liboriuskapelle

Liboriuskapelle in Paderborn

Keiserpfalz ©Gerald Kaufmann

Kaiserpfalz in Paderbortn

Platz zwischen Dom und Kaiserpfalz. Im Hintergrund die

Kapuzinerkirche ©Gerald Kaufmann

Kapuzinerkriche

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Rathaus Brakel ©Gerald Kaufmann

Rathaus Brakel

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Nieheim Fachwerkhaus

Großes Fachwerkhaus in Nieheim

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käse und Käsemacher

Käse und Käsemacher

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

Adam Eva

Adam und Eva Haus. Daneben der Erzengel

Historische Fachwerkhäuser unweit der Paderqellen am Dom.

Neuestes

Personengruppe

Nur jede:r Vierte verbindet Karriere mit Aufstieg

März 10, 2026
Paderborn/Magdeburg, März 2026 – Karriere bedeutet für die Generation Z nicht automatisch Führung oder Titel. Laut einer aktuellen Umfrage der Campus-App UniNow versteht nur jede:r vierte Befragte Karriere als klassischen Aufstieg in der Hierarchie. Stattdessen stehen sinnstiftende Aufgaben,…
Andreas Thiemann, Dompropst Monsignore Joachim Göbel (l.),  Diakon Christian Majer-Leonhard (r.)

Neuer Schulleiter des Mariengymnasiums Arnsberg

März 09, 2026
Andreas Thiemann aus Soest übernimmt am 1. August 2026 Leitung des vom Erzbistum Paderborn getragenen Mariengymnasiums in Arnsberg / Nachfolger von Oberstudiendirektor Herbert Loos Paderborn (pdp). Studiendirektor Andreas Thiemann aus Soest ist ab dem 1. August 2026 neuer Leiter des…
Lars Hölkemeier,

Hölkemeier Spedition GmbH investiert in Kalletal

März 09, 2026
Neues europäisches Zentrallager für Melitta entsteht auf ehemaligem Meyra-Areal Brake / Kalletal – Die Hölkemeier Spedition GmbH erweitert ihr Standortnetz in Nordrhein-Westfalen und entwickelt auf dem ehemaligen Meyra-Gelände im Ortsteil Kalldorf ein neues Logistikzentrum. Die zur Braker L.I.T.…
Frau wäscht Auto

Frühjahrskur fürs Auto

März 06, 2026
TÜV NORD Paderborn gibt Tipps für den Fahrzeug-Check nach dem Winter Der Winter zieht sich langsam zurück – doch Frost, Feuchtigkeit und Schlaglöcher haben Spuren an den Fahrzeugen hinterlassen. Viele Schäden entstehen jedoch schleichend und bleiben zunächst unbemerkt. Damit aus kleinen Macken…

Neuestes

Ein zweites Leben für Solarmodule

Weiternutzen statt wegwerfen
DBU fördert Startup Better Sol mit rund 125.000 Euro Osnabrück/Braunschweig. Die Stromerzeugung in Deutschland aus erneuerbaren Energien hat laut Statistik Ende 2025 mit einem Anteil von…

Bahnbeschäftigte aus NRW fordern mehr Sicherheit

Bahn
Nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter Anfang Februar berät die Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag über Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit im öffentlichen Verkehr. Im…

Deutscher Menschenrechts-Filmpreis startet

DMFP-Statue
Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2026 | Presseinformation 02-2026 Nürnberg – Am 3. März 2026 startet die 15. Wettbewerbsrunde zum Deutschen Menschenrechts-Filmpreis (DMFP). Der…

Im Frühling die Solaranlage gründlich prüfen

Anlage prüfen lassen
Großreinemachen auf der Solaranlage: Höhere Erträge dank sauberer Module – auch bei Balkonanlagen Zukunft Altbau empfiehlt, Photovoltaik- und Solarthermieanlagen im Frühling auf…

2.814 Verkehrstote: Höchste Zeit zum Handeln!

Höchste Zeit
Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat heute bekanntgegeben, dass im Jahr 2025 in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen 2.814 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen sind.…

Miss Germany 2026: Neun Frauen stehen im Finale

Miss Germany 2026
München - Aus mehr als 2.600 Bewerberinnen haben es neun Frauen ins Finale von Miss Germany 2026 geschafft. Die große Awards-Show findet am 7. März erstmals live in den Bavaria Studios in…

TRAPASSO – HINÜBERGEHEN

TRAPASSO
Großer Zuspruch für die Ausstellung zur Endlichkeit des Lebens Großer Zuspruch für die Ausstellung zur Endlichkeit des Lebens im Diözesanmuseum Paderborn:TRAPASSO – HINÜBERGEHEN endet am 1.…

Meist gelesen




Paderborn und Höxter

erleben!

---


Hochstiftanzeiger!

Finde was zählt!