
Im vergangenen Jahr 2022 wurden in den 21 Hochschwarzwald-Gemeinden 3,99 Millionen Übernachtungen gemeldet. Das ergibt ein Plus von 35,40 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr, das allerdings von einem langen Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie geprägt war. Das Vorkrisen-Niveau erreichen die aktuellen Zahlen nur annähernd. Im Rekordjahr 2019 sind 4,04 Millionen Nächtigungen registriert worden. Für 77,6 Prozent der Übernachtungen 2022 haben Gäste aus dem Inland gesorgt. Die meisten Hochschwarzwald-Urlauber:innen kommen aus Baden-Württemberg. Bei den Buchungen aus dem Ausland stehen die Gäste aus der Schweiz an der Spitze.
Hinterzarten - Im vergangenen Jahr 2022 wurden in der Ferienregion Hochschwarzwald 3,99 Millionen Übernachtungen registriert. Bei 995.000 Gäste-Ankünften entspricht das einer durchschnittlichen Verweildauer von 4 Tagen. Damit haben die Übernachtungszahlen im Vergleich zu den beiden Vorjahren, die aufgrund der Corona-Pandemie von langen Lockdown-Phasen gekennzeichnet waren, wieder deutlich zugelegt. Gegenüber dem Jahr 2021 wurden in den 21 Hochschwarzwald-Orten rund 1 Million Übernachtungen mehr gebucht, das ergibt ein Plus von 35,40 Prozentpunkten. An die Rekordzahlen aus dem Jahr 2019 reichen diese Werte allerdings noch nicht heran. Vor dem Beginn der Corona-Pandemie sind 1,06 Millionen Gäste-Ankünfte und 4,04 Millionen Übernachtungen im Hochschwarzwald gezählt worden.
Im Vergleich zum Rekordjahr 2019 mussten die Gastgeber:innen im Hochschwarzwald im Jahr 2022 ein Übernachtungsminus von 1,30 Prozentpunkten hinnehmen. Allerdings ist die Zahl der Mitgliedsgemeinden in dieser Zeit von 17 auf 21 angestiegen. Mehr Aussagekraft hat daher der Vergleich unter den 10 Gründungs- und Zweckverbandsgemeinden: Diese verzeichneten im vergangenen Jahr 2,74 Millionen Übernachtungen. Das entspricht einem Minus von 7,57 Prozentpunkten gegenüber dem Jahr 2019.
Laut dem Statistischen Landes- und Bundesamt erreichte Baden-Württemberg im Jahr 2022 die Marke von 52,3 Millionen Übernachtungen. Das entspricht einer Zunahme 46,7 Prozentpunkten gegenüber 2021. Die Werte des Vorkrisenjahres 2019 konnten auch im Land nicht erreicht werden, der Rückgang liegt bei 8,57 Prozentpunkten. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr 450,8 Millionen Übernachtungen registriert und damit 45,3 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr 2021. Das Minus im Vergleich zu 2019 liegt bei 9,1 Prozentpunkten.
Von den 3,99 Millionen Übernachtungen im Jahr 2022 wurden 3,10 Millionen (77,6 Prozent) von Gästen aus dem Bundesgebiet gebucht. Deutlich an der Spitze stehen dabei Urlauber:innen aus Baden-Württemberg mit 1,33 Millionen Nächtigungen. Es folgen Nordrhein-Westfalen (488.300), Rheinland-Pfalz (316.600), Hessen (256.600) und Bayern (189.800). Die Gäste aus dem Ausland haben für 892.500 Übernachtungen gesorgt und damit einen Anteil von 22,4 Prozent an der Gesamtstatistik. Zum Vergleich: Vor der Pandemie wurden mehr als 30 Prozent der Übernachtungen durch ausländische Gäste registriert. Ganz vorne auf dem ausländischen Markt rangieren die Schweizer:innen mit 392.500 Übernachtungen. Dahinter folgen Gäste aus den Niederlanden (111.000), Frankreich (100.100), Israel (80.500) und Belgien (72.000).

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