
Hamburg – Deutschland plant die Cannabis-Freigabe. Die Zahl berauschter Autofahrer wird dadurch steigen, ebenso die Unfallgefahr. Das legen neue Studien nahe, über die AUTO BILD in seiner aktuellen Ausgabe (Heft 18/2022 vom 05. Mai) berichtet.
Politiker und Wissenschaftler diskutieren über Grenzwerte des Hanfwirkstoffs Tetrahydrocannabinol (THC), die Eigenbesitzmenge und das Unfallrisiko im Straßenverkehr. Aktuelle Untersuchungen aus den USA und Kanada über kiffende Autofahrer bringen Zündstoff in die Debatte.
„Es gibt erste Erkenntnisse aus den USA, dass nach der Legalisierung die Verkehrsunfälle angestiegen sind“, sagt Dieter Müller, Professor an der Hochschule der Sächsischen Polizei. So erlaubte etwa der Bundesstaat Washington den freien Handel mit Cannabis. Dort stieg der Fahreranteil an tödlichen Verkehrsunfällen mit THC im Blut von 9,3 vor der Legalisierung auf 19,1 Prozent.
Eine weitere aktuelle Studie über berauschte Fahrer, die Verkehrsunfälle mit Verletzten verursachten, stammt aus Kanada. Demnach verdreifachte sich nach der Legalisierung von Cannabis die Zahl der Autofahrer mit mehr als 5 Nanogramm THC je Milliliter Blut (ng/ml). In Deutschland führt aktuell bereits 1 ng/ml zu einer Mitteilung an die Straßenverkehrsbehörde, es drohen Führerscheinentzug und eine MPU („Idiotentest“).
Wie sich illegale Kiffer im Verkehr verhalten, haben Forscher am Institut für Rechtsmedizin der Uniklinik Düsseldorf untersucht. Haupterkenntnis: Der Abbau des THC-Wirkstoffs erfolgt weniger vorhersehbar als bei Alkohol, kritische Zustände seien noch viele Stunden nach dem Cannabiskonsum zu erwarten. Anlass zur Sorge bereitet vor allem die Gruppe junger Menschen mit ihrem ohnehin erhöhten Unfallrisiko und der größeren Offenheit für Drogen. Für unter 25-Jährige fordern die Mediziner deshalb eine Null-Toleranz- Lösung im Straßenverkehr.
Den ganzen Bericht über Drogenfreigabe und die möglichen Folgen im Straßenverkehr lesen Sie ab Donnerstag, 5. Mai, in der aktuellen AUTO BILD (Ausgabe 18/2022).
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Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

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