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Fibromyalgie-Selbsthilfe: Deutlicher Anstieg der Zahl an Betroffenen
Impfstoff ©Gerald Kaufmann
  • 15. März 2022

Fibromyalgie-Selbsthilfe: Deutlicher Anstieg der Zahl an Betroffenen

Von Dennis Riehle | Konstanz

„Zahlreiche Erkrankte berichten von einem möglichen Zusammenhang mit Corona und Impfung“

Die Fibromyalgie-Selbsthilfeinitiative in Konstanz berichtet über eine deutlich gestiegene Anzahl von Anfragen betroffener Patienten im vergangenen halben Jahr. Wie der Leiter des ehrenamtlichen Angebots mitteilt, berichteten zahlreiche Erkrankte von möglichen Zusammenhängen mit einer stattgehabten Corona-Infektion oder der Immunisierung gegen das Virus: „Wir haben in den letzten sechs Monaten etwa fünf bis sechs Anfragen pro Woche von Menschen erhalten, die zumindest aufgrund einer Verdachtsdiagnose der Fibromyalgie zu uns gefunden haben und sich nach Erfahrungsaustausch und Informationen gesehnt haben.

Das sind bis zu 75 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum Ende 2020 und Beginn von 2021. Damals gab es bis zu acht Anfragen im Monat“, erklärt Dennis Riehle, der selbst unter einer anhaltenden Impfkomplikation leidet und seit der Verabreichung der ersten beiden Dosen des Coid-19-Vakzins eine deutliche Zunahme seiner fibromyalgischen Symptomatik feststellen konnte. „Wegweisend ist bei den Betroffenen, die eine Corona-Infektion durchgemacht haben oder nach einer Immunisierung von entsprechenden Beschwerden erzählen, eine diffuse Schmerzsymptomatik in verschiedenen Körperbereichen, die als brennend und drückend bezeichnet wird und sich an unterschiedlichen Tenderpoints verstärkt“, so der 36-Jährige, der ergänzt: „Zudem verschlechtert sich das Bild bei den meisten Erkrankten durch körperliche Belastung, oftmals geht eine bleierne Schwere und kognitive wie psychische Erschöpfung mit einher“. Inwieweit sich letztlich eine unmittelbare Kausalität mit einer Corona-Betroffenheit oder durchlaufenden Impfung nachweisen lässt, sei schwer zu sagen.

Schlussendlich sei die zeitliche Komponente aber ebenso wegweisend wie der Umstand, dass sich viele der Leidensgeschichten ähnelten: „Entweder herrschten bei den Erkrankten bis zur Infektion oder Impfung keinerlei Beschwerden im Bereich von Muskulatur und Gelenken – oder es bestand eine ausgeprägte Fibromyalgie- oder CFS-Problematik, die sich anschließend erheblich verschlimmerte. Zudem haben wir auch Hinweise auf das möglicherweise vermehrte Auftreten der Polymyalgia rheumatica und des Guillain-Barré-Syndroms“.

Laut Riehle dürfe man selbst für den Fall, dass es sich um Long-Covid-Phänomene oder Impfkomplikationen handeln sollte, die scheinbare Häufung der Vorkommnisse auch nicht überbewerten. „Im Vergleich zu den verabreichten Dosen an Impfstoffen und den immensen Betroffenenzahlen einer bisher erfolgten Corona-Infektion in Deutschland wären die Meldungen über etwaige Folgen im Verhältnis noch immer verschwindend gering – selbst wenn man eine beträchtliche Dunkelziffer annehmen könnte“, meint Dennis Riehle, der keinesfalls von einer Corona-Schutzimpfung abrät: „Unseres Ermessens gibt es keinen Grund, gesunden und den allermeisten chronisch kranken Menschen von einer Immunisierung abzuraten. Denn die Wahrscheinlichkeit für das Eintreten einer ernsthaften Komplikation wird vom deutlich höheren Nutzen einer Impfung vollends überwogen.

Lediglich bei Menschen mit gewissen Dispositionen, bei denen ein immunologischer Trigger schädlich sein könnte, würden wir zur intensiven Abwägung und Einholung fachmedizinischer Meinungen raten“, so Riehle. Schlussendlich lasse sich die Fibromyalgie trotz ihres oftmals schwer greifbaren Syndromcharakters relativ gut symptomatisch behandeln, auch wenn die Therapie anspruchsvoll und dauerhaft sei. Gleichermaßen seien multimodale Ansätze erforderlich, um Schmerzen, Morgensteifigkeit, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und psychische Beeinträchtigungen wirklich in den Griff zu bekommen: „Aufgrund des komplexen Krankheitsgeschehens trauen sich auch heute noch immer viele Ärzte nicht an die Behandlung heran und verschieben Patienten stattdessen nicht selten in die psychosomatische Ecke“. Gerade deshalb werde die Selbsthilfeinitiative ihre Beratung intensivieren und Betroffene wie Angehörige bei Fragen zu Diagnostik, therapeutischen Optionen, Umgang mit der Erkrankung im Alltag, Vermittlung an geeignete Stellen und bei Ansprüchen auf soziale Leistungen entsprechend unterstützen.

Kontakt kann über Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. aufgenommen werden. Dennis Riehle ist als Professioneller Psychologischer Berater ausgebildet und im Sozialrecht zertifiziert. Dennoch kann er lediglich ergänzende Hilfestellung geben und ersetzt keine ärztliche, therapeutische oder heilkundliche Konsultation und Auskunft. Auch eine Rechtsdienstleistung ist ausgeschlossen. Die Beratung steht überregional allen Ratsuchenden kostenlos zur Verfügung. Datenschutz und Verschwiegenheit gelten.


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