
Kommentar - Zwischen Pi, Rho, Sigma - und dem Dritten Weltkrieg!
Dieser Tage scheint die Leichtfertigkeit gestiegen, mit Superlativen recht unüberlegt um sich zu werfen. Von unserem Bundesgesundheitsminister sind wir es bereits gewohnt: Warnungen und Sorgen vor dem Morgen stehen bei ihm auf der Tagesordnung. Allerdings haben sie sich mittlerweile abgenutzt. Kaum jemand nimmt seine Ermahnungen noch ernst. Das kommt davon, wenn man blauäugig immer neue Extreme aufruft. Sie werden schlichtweg nervig und verfehlen ihre Wirkung. Das ist besonders dann gefährlich, wenn sich die Situation wieder derart zuspitzt, dass eine ernsthafte Vorsicht geboten wäre.
Doch täglich von den möglichen Neuvarianten des Corona-Virus zu faseln, das ermüdet selbst den aufmerksamen Zuhörer und Lauterbach-Fan. Ob nun nach Omikron irgendwann auch Pi, Rho und Sigma auf der Matte stehen – wen interessiert das angesichts einer Weltlage, in der wir uns tatsächlich um andere Brennpunkte kümmern müssen. Überhaupt: Was macht das mit unserer Lebensqualität, wenn wir uns ständig mit Möglichkeiten und Eventualitäten befassen? Selbstredend kann mir nachher beim Verlassen des Hauses auch ein Dachziegel auf den Kopf fallen oder ich werde von einem Auto angefahren.
Aber wie lässt es sich existieren, wenn wir dauernd Optionen bedenken, deren Eintritt und ihre Wahrscheinlichkeit nicht messbar scheinen und lediglich dazu in der Lage sind, uns in fortwährende Panik zu versetzen? Genauso ergeht es mir im Augenblick auch mit dem unreflektierten Herumfuchteln einer Gefahr des Dritten Weltkriegs oder dem nächsten Atomkonflikt. Mit solch immensen und dramatischen Aussagen spaßt man nicht – und man verwendet sie nicht inflationsartig. Jeder weiß darum, welche Folgen solch eine Auseinandersetzung tatsächlich hätte. Und selbst Experten schätzen Putin bei allen Wirrungen noch derart vernünftig ein, dass sie ihm den Einsatz von nuklearen Waffen nicht zutrauen. Er mag unberechenbar und völlig von Sinnen sein. Dennoch möchte er seinen Traum eines größeren Russlands ja selbst erleben und nicht durch das unbedachte Drücken des Knöpfchens die ultimative Antwort des Westens auf sein eigenes Haupt riskieren.
Insofern wäre es gerade Laien und selbsternannten Verstehern internationaler Politik anzuraten, mit Schaudermärchen sparsam zu sein und die ohnehin phobischen Deutschen nicht noch in ihrer Beunruhigung zu bestärken. Denn wir tragen gerade in Krisen alle gemeinsam Verantwortung, Katastrophen nicht herbeizureden und alles zu vermeiden, was weitere Eskalationen schüren könnte. Wer auch immer gerade meint, Selbstprofilierung und Mediensehnsucht über das seelische Wohlbefinden der Bevölkerung stellen zu müssen, sollte sich fragen, welchen Schaden Eigennutz anrichtet.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

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