
Am Wochenende vom 4.-6. März 2022 fand der 9. Bundeswettbewerb des German Young Physicists´ Tournament (GYPT) statt. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde er zum zweiten Mal digital ausgetragen. Verona Miftari und Florian Bauer, das Team „aeGypt“ vom phaenovum trat nun wieder beim Bundeswettbewerb 2022 an, nachdem phaenovum-Teams in den Jahren 2020 und 2021 bereits GYPT-Vizemeister waren. Das Lörracher Team konnte die Jury überzeugen, sie gingen mit den Themen „Saving Honey“ und „11 Balls on a String“ aus dem Wettbewerb als Sieger*innen hervor. Betreut wird das phaenovum-Team von Fachbereichsleiter Pirmin Gohn.
Lörrach/Bad Honnef/online. Bei der deutschen Physik-Meisterschaft wurden die Lörracher phaenovum-Jungforscher*innen Verona Miftari (16) und Florian Bauer (15) deutsche Meister. Ende Januar hatten sich die zwei Schüler*innen vom Hans-Thoma-Gymnasium schon im Landesfinale, welches erstmals in Lörrach stattfand, durchsetzen können und sich so für die German Young Physicists’ Tournament (GYPT) genannte deutsche Physikmeisterschaft qualifiziert. Der GYPT-Bundeswettbewerb fand am Wochenende nicht wie üblich im Physikzentrum Bad Honnef, dem wissenschaftlichen Tagungszentrum der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, statt, sondern wurde, zum zweiten Mal, online realisiert.
Deutschlandweit haben fast 200 Schüler versucht sich für den bundesweiten Wettbewerb zu qualifizieren, denn nur die 40 besten Schüler wurden eingeladen. Eingeteilt in 17 physikbegeisterte Teams aus Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren kämpften diese dann um die Physik-Krone. In Teams aus bis zu drei Jugendlichen stellten sie jeweils eine von insgesamt 17 physikalischen „Problemen“ (siehe www.gypt.org) vor.
Im Wettbewerb sind die Physik-Aufgaben offen formuliert und lassen sich daher auf unterschiedlichen Niveaus bearbeiten. Ein konkurrierendes Team versucht anschließend in einer Diskussion Schwachstellen in der Argumentation zu finden, was besonders beeindruckend ist, da die vom anderen Team bearbeitete Aufgabenstellung erst kurz zuvor bekannt wird. Die Teams führen danach eine kurze wissenschaftliche Debatte. Die Jury bewertet schließlich sowohl das präsentierende als auch das konkurrierende Team, wobei nicht nur physikalisches Fachwissen gefragt ist, sondern ebenso Fairness, Teamgeist, Präsentationsstil und sprachliche Fähigkeiten. Die Turniersprache ist Englisch.
In der Vorrunde am Samstag setzte sich das phaenovum-Team, welches eines der jüngsten Teams des Wettbewerbs war, als zweitbestes Team durch und qualifizierte sich dadurch für das Finale aus nur noch drei Teams am Sonntag. Schüler*innen des phaenovums qualifizierten sich damit schon zum dritten Mal in Folge für dieses Finale. Florian Bauer hatte am ersten Tag die beste Diskussion geführt. Verona Miftari stellte ihre Untersuchungen zum Verhalten zweier Metallkugeln vor, die durch ein Gummiband verbunden sind. Verdrillt man das Gummi und lässt die Kugel wieder los beginnen die Kugeln mit einer oszillierenden Kreisbewegung. Florian Bauer bestimmte wie man eine maximale Menge an Flüssigkeit auf einer rotierenden Stange platzieren konnte. Er wurde, wie schon im letzten Jahr, als „Exote“ eingestuft, da er der einzige war, der sich an dieses Thema gewagt hatte.
In ihren experimentellen Vorbereitungen wurde das Team von mehreren (auch ehemaligen) Physikschüler*innen des phaenovum unterstützt. So stammt der Versuchsaufbau für Florians Beitrag vom Jugend forscht-Wettbewerb; das Projekt „Honeyspoon“ hatte Mitte Februar den Regionalwettbewerb in Freiburg in der Sparte Schüler experimentieren gewonnen. Dank eines Live-Streams konnten dann alle am Sonntag mit den zwei Finalisten mitfiebern.
Zusätzlich haben sich Verona Miftari und Florian Bauer bei der Einzelwertung für einen Physik-Workshop qualifiziert. Bei diesem Workshop werden die fünf Mitglieder der Nationalmannschaft bestimmt, die Ende Juli bei der Weltmeisterschaft Deutschland vertreten. Die Juroren waren von dem hohen physikalischen Niveau begeistert. Der Betreuer Pirmin Gohn äußerte sich zu dem Erfolg: „Seit vier Jahren kommen Verona und Florian fast täglich ans phaenovum und opferten seither die kompletten Weihnachtsferien und auch sonst sehr viel Freizeit. Es freut mich sehr, dass sie für ihren Einsatz und ihr Talent nun belohnt wurden.“

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

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Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

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Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

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Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

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