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Zwischen Fegefeuer und Sintflut
Klimakatastrophe ©Gerald Kaufmann
  • 17. Januar 2022

Zwischen Fegefeuer und Sintflut

Von Dennis Riehle | Konstanz

Kommentar zur augenblicklichen Stimmung zwischen Klima-Wahnsinn und Corona-Katastrophe

Was haben Thunberg und Prof. Lauterbach gemeinsam? Sie beide gehören zu den Mahnenden und Warnenden dieser Tage – und haben augenscheinlich wenig für Optimismus übrig. Während für die Aktivistin ohnehin schon alles zu spät ist, was den Kampf gegen den Klimawandel angeht, präsentiert sich der Bundesgesundheitsminister zwischen Angsttreiberei und Panikmacherei ohne Hoffnung darauf, dass wir irgendwann einmal wieder in ein normales Leben zurückkehren können – wenn wir uns nicht darauf einlassen, wöchentlich geboostert zu werden oder für unser restliches Dasein das Stäbchen in der Nase als ganz gewöhnliches Accessoire akzeptieren.

Was die Erderwärmung betrifft, scheinen wir aus Sicht von „Fridays for Future“ ohnehin in die Katastrophe zu laufen. Egal, wie viele Windräder wir noch bauen oder ob wir jedes Haus mit Photovoltaik-Anlagen pflastern: Die Jugendbewegung sieht das Unglück auf uns zukommen – jegliche Anstrengung ist eigentlich vergebens. Man fragt sich, was uns von der baldigen Apokalypse noch fernhält, wenn wir die täglichen Einlassungen des SPD-Epidemiologen einerseits und die die Aussichtslosigkeit der nächsten Generation andererseits verfolgen und uns ernsthaft die Frage stellen: Wo ist sie nun, diejenige engelsgleiche Gestalt, die uns wieder einmal einzuhauchen vermag: „Wir schaffen das!“?

Was trägt uns dann noch in einer Atmosphäre der Endzeitstimmung, in der uns suggeriert wird, dass jedweder Versuch, Schlimmeres abzuwenden, eine vergebliche Liebesmühe sein soll? Tatsächlich ist das Verhalten von Greta und Karl aus Sicht des Kommunikationsberaters gleichsam unverständlich wie selbstgerecht. Während sich der Minister im Eigenzweck der Sicherung einer dauerhaften Vermarktungsmöglichkeit das Instrument der Dramatik zunutze macht, bedient sich die Schülerin der Tränendrüse als Mittel für Aufmerksamkeit und Szenerie.

Den Zuschauern ist durch sie alle nicht geholfen. Wir sind auf unsere eigene Besonnenheit angewiesen, um der Offenbarung zu widerstehen. Mut und Kraft zur Existenz und einem freudigen Dasein können wir dieser Tage nicht den Nachrichten entnehmen. Viel eher rät es sich an, mit klarem Kopf und nötigem Verstand ganz nüchtern zu betrachten, wonach der Weltuntergang weder von Nostradamus, noch Johannes wirklich vorausgesagt wurde. Uns bleibt ohnehin nur die Möglichkeit, uns an verändernde Gegebenheiten anzupassen. Entkommen können wir dem Bösen nicht, aber es steht uns frei, es als Chance umzudeuten.


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Kloster Corvey ©Gerald Kaufmann

Kloster Corvey, Stiftskirche

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Paderquellgebiet ©Gerald Kaufmann

Paderquellgebiet

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus Paderborn ©Gerald Kaufmann

Rathaus Paderborn

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster ©Gerald Kaufmann

Das Drei-Hasen-Fenster

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche in Paderborn ©Gerald Kaufmann

Abdinghofkriche in Paderborn

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.

Paderborner Dom ©Gerald Kaufmann

Paderborner Dom

Rathaus Höxter ©Gerald Kaufmann

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Wisent in Hardehausen ©Gerald Kaufmann

Wisent in Hardehausen

Kleines Viadukt bei Altenbeken ©Gerald Kaufmann

Kleines Viadukt bei Altenbeken

Waschfrauen an der Pader ©Gerald Kaufmann

Waschfrauen an der Pader

Liboriuskapelle ©Gerald Kaufmann

Liboriuskapelle

Liboriuskapelle in Paderborn

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Kaiserpfalz in Paderbortn

Platz zwischen Dom und Kaiserpfalz. Im Hintergrund die

Kapuzinerkirche ©Gerald Kaufmann

Kapuzinerkriche

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Rathaus Brakel ©Gerald Kaufmann

Rathaus Brakel

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Nieheim Fachwerkhaus

Großes Fachwerkhaus in Nieheim

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käse und Käsemacher

Käse und Käsemacher

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

Adam Eva

Adam und Eva Haus. Daneben der Erzengel

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