
Seit Beginn der Corona-Krise sind mehr Menschen mit dem Fahrrad unterwegs. Besonders die Verkaufszahlen von Pedelecs („E-Bikes“) stiegen sprunghaft an, was auch zu deutlich mehr tödlichen Unfällen führte. Laut Auswertung des Statistischen Bundesamts (Destatis) starben 2020 von Januar bis Dezember 142 Menschen auf einem Elektrofahrrad. Das ist ein Anstieg um mehr als 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr, obwohl die pandemiebedingten Einschränkungen allgemein zu weniger Unfällen führten.
Die Deutsche Verkehrswacht (DVW) begrüßt den zunehmenden Radverkehr, betrachtet die Unfallentwicklung jedoch mit Sorge. Sie appelliert daher an alle E-Bike-Neulinge, sich vor dem Kauf genau zu informieren. Außerdem sollten Fachhändler immer eine Einweisung in Funktion und Handhabung sowie ausführliche Probefahrten anbieten. Individuelle Fahrtrainings und ein Fahrradhelm sind zusätzlich empfohlen.
DVW-Präsident Prof. Kurt Bodewig: „Nicht nur E-Bikes sind seit einigen Jahren im Aufwärtstrend, sondern leider auch die Unfallzahlen. Besonders ältere Menschen, die das Radfahren für sich neu entdecken, haben anfängliche Schwierigkeiten mit dem Elektroantrieb. Wir brauchen hier mehr Aufklärung und fahrpraktische Angebote, aber natürlich auch eine sichere Verkehrsumgebung.“
Seit 2015 steigt die Zahl der getöteten Pedelec-Fahrenden kontinuierlich und stark an. Zu den Ursachen zählen höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten und die besondere Handhabung. Gefährdet sind vor allem ältere Menschen, die nicht nur eine Hauptnutzergruppe bilden, sondern generell ein erhöhtes Unfall- und Verletzungsrisiko haben.
Um auf den Negativtrend zu reagieren, fokussiert die Verkehrswacht erneut die Radverkehrssicherheit. Sofern die Infektionsschutzbestimmungen es zulassen, soll dazu unter anderem ein bundesweiter Aktionstag im Mai veranstaltet werden. Das Thema Pedelec-Sicherheit wird in der diesjährigen DVW-Fachtagung im Rahmen der Hauptversammlung am 4. Juni in Warnemünde intensiv bearbeitet. Dabei sollen auf die Unfallentwicklung eingegangen sowie Lösungsansätze diskutiert werden.
Bereits seit 2015 hat die Verkehrswacht Pedelec-Trainings in ihr Programm aufgenommen, bei dem nicht nur über die speziellen Eigenschaften der Fahrzeuge informiert wird, sondern auch praktische Fahrtrainings enthalten sind. Durch die Corona-Beschränkungen können diese Veranstaltungen schon länger nicht durchgeführt werden, was eine Lücke ins Präventionsangebot reißt. Eigentlich müssten Verkehrswachten und andere Anbieter angesichts der Situation verstärkt Kurse zur Handhabung von Pedelecs insbesondere für Wiedereinsteiger anbieten, um den wachsenden Unfallzahlen entgegenzuwirken.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

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