
„Wir müssen uns von der Fabrikschule des 20. Jahrhunderts verabschieden“, fordert Dr. Peter Rösner. Der Physiker packt den Bildungs-Aufbruch in Schleswig-Holstein an. Seine Schule Louisenlund zeigt inmitten ländlicher Idylle: so gelingt die Transformation zum Bildungscampus. In Louisenlund entsteht schon heute ein Leuchtturm für die Schule von morgen.
während die Digitalisierung das Arbeiten und Leben von heute grundlegend verändert, findet Schule und Lernen meist wie vor 100 Jahren statt. „Wir müssen uns von der Fabrikschule des 20. Jahrhunderts verabschieden“, lautet die Forderung des Physikers Dr. Peter Rösner. „Wir müssen aufhören, Kinder, nur weil sie zufällig gleich alt sind, in Klassen einzuteilen, in einen viereckigen Raum zu sperren mit einer Tafel und einem Lehrer. Kinder sind nicht gleich. Ich fordere, so verstandenen Unterricht nicht nur zu verändern, sondern zu lassen.“ Dr. Peter Rösner ist Leiter der Stiftung Louisenlund, einer Internatsschule, die aus einer Grundschule, einem Gymnasium und einer IB World School besteht und forcierte in den letzten zehn Jahren einen ungewöhnlichen Transformationsprozess.
Insgesamt 30 Millionen Euro brachte die Stiftung Louisenlund auf, um die neue Bildungsära durch einen vitalen Campus aus Neubauten, offenen Lernlandschaften und Forschungslaboren einzuläuten. „Louisenlund stellt pro Jahr und Schüler etwa doppelt so viele Ressourcen für das Lehren und Lernen zur Verfügung wie es der Staat für die öffentliche Tagesschule tut“, unterstreicht Peter Rösner. “Ich wundere mich sehr darüber, dass wir in unserem Land nicht eine heftige Debatte führen, wie viel Geld uns die Bildung unserer Kinder eigentlich Wert ist.“
Das Ziel der Stiftung: Ein mutiges Investment für die Zukunft bilden und Mutmacher sein. Zeigen, dass kompetenzorientiertes und eigenmotiviertes Lernen mit individuellem Stundenplan kein Widerspruch zu den Fachanforderungen des Landes ist. Schulleiterinnen und Schulleiter aller Gymnasien aus Schleswig-Holstein waren inzwischen vor Ort, um die Möglichkeiten der Louisenlunder Pädagogik zu entdecken. Ein Auftakt. Louisenlund will die erste Lehr- und Forschungsschule des Landes werden. Pädagogische Interaktion muss in der Schule entwickelt und an künftige Lehrende vermittelt werden. Eine Zusammenarbeit ist u.a. mit dem renommierten Leibniz-Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik in Kiel geplant, ebenfalls Projekte mit dem IQSH, dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen in Schleswig-Holstein. Ein dynamischer Aufbruch ohne Klassenzimmer, Fabrikschule und Klassengesellschaft - und die erste Schule Deutschlands, die ihn so konsequent umsetzt.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

Kommentar schreiben