
Nicht erst seit dem russischen Überfall auf die Ukraine gewinnt Rumänien als Wirtschaftspartner für Deutschland rasant an Bedeutung. Das südosteuropäische EU-Mitglied ist inzwischen der viertgrößte Handelspartner Deutschlands in Mittel- und Osteuropa und ein wichtiger Investitionsstandort. Vor diesem Hintergrund veranstaltet die Deutsch-Rumänische Industrie- und Handelskammer (AHK Rumänien) gemeinsam mit dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und mit Unterstützung der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) am 28. und 29. September 2023 das 2. Deutsch-Rumänische Wirtschaftsforum in Berlin. Erwartet werden dazu zahlreiche Regierungs- und Unternehmensvertreter aus Deutschland, Rumänien und erstmals auch aus dessen Nachbarland, der Republik Moldau. Eröffnet wird die Konferenz von Bundeskanzler Olaf Scholz (per Videobotschaft) und seinem moldauischen Amtskollegen Dorin Recean. Der rumänische Wirtschaftsminister Radu Oprea wird eine Grußbotschaft im Namen des rumänischen Premierministers Ion-Marcel Ciolacu übermitteln. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck wird den zweiten Konferenztag eröffnen.
Das deutsch-rumänische Handelsvolumen stieg in den ersten sieben Monaten 2023 um elf Prozent auf fast 24 Milliarden Euro. Rund 9.500 Unternehmen mit deutscher Kapitalbeteiligung sind in Rumänien engagiert und haben dort bisher rund eine Viertel Million Arbeitsplätze geschaffen. Neben der Automobilindustrie gewinnen dabei der IT-Sektor, aber auch Energie und Lebensmittelversorgung an Bedeutung.
Deutsche Unternehmen siedeln dabei zunehmend nicht nur Produktion, sondern auch Forschung und Entwicklung in Rumänien an. Auch der durch die Corona-Pandemie und die geopolitischen Verschiebungen beförderte Trend zum Nearshoring stärkt Rumäniens Position als Investitionsstandort. Dazu kommen umfangreiche, teils EU-finanzierte Investitionen in die digitale und grüne Infrastruktur und in das Gesundheitswesen.
An dem Wirtschaftsforum werden auch Regierungsvertreter aus der Republik Moldau teilnehmen. Das Land ist seit vergangenem Jahr EU-Beitrittskandidat.
Vertreter von Politik und Unternehmen aus allen drei Ländern werden an zwei Tagen das bi- und trilaterale Kooperationspotenzial ausloten. Am ersten Konferenztag stehen Nearshoring, Forschung und Entwicklung (F&E) sowie die Digitalisierung im Mittelpunkt. An der Diskussionsrunde zu Nearshoring und F&E nimmt neben Unternehmensvertretern der rumänische Wirtschaftsminister Stefan-Radu Oprea teil. Am zweiten Tag, den Bundeswirtschaftsminister Habeck, sein moldauischer Amtskollege Dumitru Alaiba und Anna Lührmann, Staatsministerin für Europa und Klima im Auswärtigen Amt, einleiten, geht es dann um nachhaltige Energie und die Lebensmittelversorgung. Mit dabei sind die Energieminister von Rumänien und Moldau, Sebastian-Ioan Burduja und Victor Parlicov.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

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