Andre Cavalcante
Sep. 18, 2026

Vier internationale…

- durch Deutschland und Österreich 10 Jahre “Nacht der Gitarren” Geboren wurde die Idee…
Sep. 21, 2026

AvD nimmt Winter- und…

Mit zwei neuen Reifentests liefert der Automobilclub von Deutschland (AvD) Autofahrern…
Okt. 02, 2026

Noch 10 Tage…

Der Countdown läuft Nur noch 10 Tage: Die Landesgartenschau geht mit einer leuchtenden…
„Ach schade, ist die Probe schon vorbei?“
Mächenkantorei und Herrenstimmen des Domchors mit Domkapellmeister Thomas Berning und Domkantor Patrick Cellnik im Jahr 2023 anlässlich des 15-jährigen Jubiläums der Mädchenkantorei, als „Junge Kantorei Paderborn“ das Oratorium „Die Schöpfung“ aufführen. ©Ronald Pfaff / Erzbistum Paderborn)
  • 27. April 2023

„Ach schade, ist die Probe schon vorbei?“

Von Presse-Team des Erzbistums Paderborn | Erzbischöfliches Generalvikariat

Mädchenkantorei der Paderborner Dommusik feiert 15-jähriges Bestehen mit dem Oratorium „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn

Das 15-jährige Bestehen der Mädchenkantorei feiert die Paderborner Dommusik am Wochenende (29. und 30. April 2023) mit zwei Konzerten. Mit der Aufführung von Joseph Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ – dem zeitlosen und mehr denn je aktuellen Loblied auf die Erschaffung der Erde – begeht die Mädchenkantorei gemeinsam mit den Herrenstimmen des Domchors als „Junge Kantorei Paderborn“ sowie Solisten und Orchester dieses Jubiläum in Köln und in Paderborn. „Das frische Grün der ‚Schöpfung‘ passt ganz ausgezeichnet zu diesem jungen Chor“, freut sich Domkapellmeister Thomas Berning auf die Konzerte.

Dabei sei es für viele der Mädchen der erste große Auftritt mit einem Oratorium, betont Domkantor Patrick Cellnik, der seit Februar 2021 die Leitung der Mädchenkantorei von der Mitbegründerin und langjährigen Domkantorin Gabriele Sichler-Karle übernommen hat. Zugleich sei die „Schöpfung“ eine gute Herausforderung für die jungen Sängerinnen, da die in die Musik gebrachte Liebe zum Detail und die strahlende Freude an der Welt von Mensch und Tier so einnehmend sei wie kaum ein anderes Werk. Der Schöpfung gebühre eine Lobeshymne, wie Haydn sie als Oratorium in die Musik gelegt habe, betonen Berning und Cellnik.

206 junge Schülerinnen geben der Mädchenkantorei ihre Stimme

206 Mädchen gehören derzeit der Mädchenkantorei an. „Wir konnten uns in den letzten beiden Jahren über viele Neuaufnahmen freuen und haben das ‚Corona-Loch‘ gut stabilisiert“, blickt Patrick Cellnik zurück. Auch die Zusammenarbeit mit der Grundschule St. Michael habe sich dabei sehr positiv ausgewirkt.

Die Mädchenkantorei der Paderborner Dommusik ist seit ihrer Gründung 2008 stetig gewachsen. „Von Beginn an war die Resonanz schon sehr gut“, erinnert sich Domkapellmeister Thomas Berning: „Vielfach waren es Schwestern von Jungs, die bereits im Domchor sangen, und nun endlich zum Chor finden konnten. Erzbistum und Metropolitankapitel hatten schon länger den Wunsch gehegt, eine Mädchenkantorei ins Leben zu rufen – wie es andere Bistümer schon umgesetzt hatten.“ Als damals neuer Domkapellmeister griff Thomas Berning die Idee auf und leitete weitere Vorbereitungen ein, um gute Bedingungen für die fast 40 Mädchen, die in den Startlöchern standen, zu schaffen.

Gabriele Sichler-Karle – die Mutter des Chores

Das Johannes-Hatzfeld-Haus wurde zum Haus der Paderborner Dommusik umfunktioniert. Mit Gabriele Sichler-Karle war die richtige Domkantorin gefunden, die die Mädchen zusammenführte, die Freude am Singen vermittelte und schnell ein hohes Leistungsniveau erreichte. Aus der Anfangseuphorie wuchs ein sich ständig erneuernder und lebendiger Chor. „Ein Vierteljahr nach der ersten Probe fand bereits der erste Auftritt statt“, bezeichnet Berning die ehemalige Domkantorin auch gern als „Mutter des Chores, die stets bienenfleißig war und keine Mühe und Zeit für die Arbeit gescheut hat.“

Die Mädchenkantorei setzt sich aus Schülerinnen im Alter von 8 bis 21 Jahren zusammen. Nur vier der derzeitigen Sängerinnen haben die Schule schon abgeschlossen. „Das Konzept mit Talenten ab einem gewissen Alter funktioniert insgesamt gut, auch wenn viele Sängerinnen ein Studium beginnen und den Wohnort wechseln. Denn viele Sängerinnen beginnen ein Studium und wechseln somit auch den Wohnort“, berichtet Thomas Berning. Sowie Johanna Mues (28), die in Bochum Geschichte studiert. „Es war damals eine tolle Chance, dem neuen Chor beizutreten“, sagt Johanna Mues, die als 13-Jährige gleich von Beginn an dabei war. „Unsere Familie ist musikalisch, mein Bruder sang im Domchor und ich im Kinderchor der Gemeinde.“ So sei die Mädchenkantorei eine neue Herausforderung gewesen.

Johanna Mues lobt ihr Chorgefühl in den höchsten Tönen

„Ich singe heute noch in zwei Chören und kann das in Paderborn Erlernte sehr gut einbringen. Das war stets sehr professionell aufgebaut: zwei- bis dreimal die Woche Proben, schöne Konzerte mit hoher Qualität und ein tolles Programm drumherum“, möchte die Studentin die Zeit in der Mädchenkantorei nicht missen. Natürlich habe es auch Lampenfieber bei den ersten Auftritten gegeben, so Johanna Mues weiter, egal ob bei Gottesdiensten im Hohen Dom oder Konzerten. Die Festivals beispielsweise mit dem Chorverband Pueri Cantores hätten sie stets begeistert. „Es war überhaupt eine großartige Chorgemeinschaft, bei der sehr viele anhaltende Freundschaften entstanden sind. Ich sehe es ein wenig wie im Sport: Gemeinsames Erleben, gegenseitige Unterstützung und eine Begeisterung für die Sache, die Musik.“

Werben mag Johanna Mues noch heute gerne für die Mädchenkantorei: „Es kann anstrengend sein, aber es lohnt sich. Es gibt eine wahnsinnig gute Ausbildung für die Stimme und riesige Konzerterlebnisse. Es macht Spaß mit anderen Gleichgesinnten Musik zu machen.“

„Eine andere Farbe bekommen“

Die Mädchenkantorei habe die Jahre eine positive Entwicklung genommen, resümiert Domkapellmeister Thomas Berning und „mit dem Chorleiterwechsel noch mal eine andere Farbe bekommen. Etwas kraftvoller und volltöniger.“ Das sei gut für das Zusammenspiel der Mädchen mit den Domherren gewesen, die nun gut zusammengefunden haben und zusammen wie ein gemeinsamer Chor klingen.

Domkantor Patrick Cellnik gibt „beste Noten“

Die Corona-Pandemie habe nicht nur schlechte Seiten für den Chor gehabt, konnte Patrick Cellnik feststellen: „In dieser Zeit haben wir nur in kleinen Gruppen singen können. Da konnte sich keine in der Menge verstecken. Es war für alle Mädchen eine super Schulung.“ Der neue Domkantor zieht eine zufriedene Bilanz seiner ersten beiden Jahre: „Ich hatte einen guten Einstieg gemeinsam mit Gabriele Sichler-Karle, habe lebendige Organismen vorgefunden und finde auch viel Unterstützung bei den Familien und Sängerinnen, die sehr engagiert mitziehen.“ Es sei wie eine große Familie und eine Stärke der Paderborner Dommusik.

Zusammen mit dem Freundeskreis der Dommusik ist im Herbst auch eine Konzertreise in die USA (New York und Atlanta) geplant. „Wir waren vor sieben Jahren schon mal dort, jetzt reisen wir sogar auf Einladung einer Stiftung aus Atlanta“, erläutert Thomas Berning, der weiß, dass die Mädchenkantorei bei Patrick Cellnik in guten Händen liegt. Der sieht Freude und Begeisterung bei den Sängerinnen und zieht den positiven Schluss: „Es ist doch schön, wenn alle empfinden und sagen, ‚Ach schade, ist die Probe schon vorbei?‘.“

Das Konzert in der Marktkirche

Das Konzert in Paderborn findet am 30. April um 16.30 Uhr in der Universitäts- und Marktkirche (Kamp 2) statt. Einen Tag zuvor führt die Junge Kantorei „Die Schöpfung“ in der Basilika St. Aposteln in Köln (Neumarkt 30) auf. Der Vorverkauf für den Auftritt in Paderborn läuft bei dommusik.ticket.io und dem Paderborner Ticketcenter Königsplatz. Restkarten werden an der Abendkasse verkauft.

Chor, Solisten und Orchester

Für das Konzertwochenende bilden der Konzertchor der Mädchenkantorei und die Herrenstimmen des Domchores die „Junge Kantorei Paderborn“. Die Sängerinnen und Sänger werden im Konzert begleitet vom Barockensemble Echo di Rheno, das sich überwiegend aus Mitgliedern des WDR-Sinfonieorchesters zusammensetzt und auf historischen Instrumenten musiziert. Dem Solistenterzett fallen in der „Die Schöpfung“ gleich mehrere Aufgaben zu: die Solisten sind Handlungsträger, Kommentatoren und Motivatoren: Carine Tinney (Sopran), Kai Kluge (Tenor) und Yannick Debus (Bass).


Ressort: Hochstift

Das Portal für
Paderborn, Höxter und Warburg

webverzeichnis

Autopflege Zubler
Webcomponenten
Joomla, Anmeldesysteme, Newsletter
Elsener Straße 24 b - 33102 Paderborn
Das Portal für Paderborn, Höxter und Warburg
Kloster Corvey ©Gerald Kaufmann

Kloster Corvey, Stiftskirche

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Paderquellgebiet ©Gerald Kaufmann

Paderquellgebiet

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus Paderborn ©Gerald Kaufmann

Rathaus Paderborn

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster ©Gerald Kaufmann

Das Drei-Hasen-Fenster

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche in Paderborn ©Gerald Kaufmann

Abdinghofkriche in Paderborn

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.

Paderborner Dom ©Gerald Kaufmann

Paderborner Dom

Rathaus Höxter ©Gerald Kaufmann

Rathaus Höxter

Wisent in Hardehausen ©Gerald Kaufmann

Wisent in Hardehausen

Kleines Viadukt bei Altenbeken ©Gerald Kaufmann

Kleines Viadukt bei Altenbeken

Waschfrauen an der Pader ©Gerald Kaufmann

Waschfrauen an der Pader

Liboriuskapelle ©Gerald Kaufmann

Liboriuskapelle

Liboriuskapelle in Paderborn

Keiserpfalz ©Gerald Kaufmann

Kaiserpfalz in Paderbortn

Platz zwischen Dom und Kaiserpfalz. Im Hintergrund die

Kapuzinerkirche ©Gerald Kaufmann

Kapuzinerkriche

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Rathaus Brakel ©Gerald Kaufmann

Rathaus Brakel

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Nieheim Fachwerkhaus

Großes Fachwerkhaus in Nieheim

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käse und Käsemacher

Käse und Käsemacher

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

Adam Eva

Adam und Eva Haus. Daneben der Erzengel

Historische Fachwerkhäuser unweit der Paderqellen am Dom.

Neuestes

Feel-Good-Challenge

Jetzt wieder mitmachen und „GLÜCKLICH/T SEIN!“

Oktober 16, 2026
Mitmachaktion des Erzbistums Paderborn ruft vom 25. Oktober bis 6. Dezember 2026 zu kleinen Gesten mit großer Wirkung auf Paderborn (pdp) Wenn der Herbst es draußen kälter werden lässt, spenden kleine Zeichen der Zuwendung Wärme zwischen Menschen: ein Lächeln, ein freundliches Wort und ganz…
Daniel Ritter

Neue Zinsrealität: „Warten ist nicht die beste Option“

Oktober 15, 2026
Frankfurt am Main – Viereinhalb Prozent Bauzinsen – für viele Menschen ist das derzeit eine wichtige Zahl, an der sich die Debatte über Wohneigentum mitentscheidet. Dabei führt der Vergleich mit den vergangenen Jahren leicht in die falsche Richtung. Die Zinsen von unter einem Prozent in den Jahren…
Sagenhaft Hall 9000

HNF im November 2023

Oktober 14, 2026
Sagenhaft! – Geschichte und Fantasien der Künstlichen Intelligenz Vortrag im Heinz Nixdorf MuseumsForum Schon vor Jahrhunderten gab es Vorstellungen davon, eine technische Komponente zu schaffen, die dem Menschen ähnelte oder sogar überlegen war. Somit nahm die Idee von denkenden Maschinen und…
Personengruppe Unna

Kreis Unna stellt exzellentes Recruiting unter Beweis

Oktober 14, 2026
Paderborn / Unna – Der Kreis Unna hat als moderner, sozialer Dienstleister Exzellenz bewiesen: Zum ersten Mal hat sich der Kreis dem Recruiting-Excellence-Audit® der Jobbörse Jobware gestellt – und wurde belohnt: Der Kreis Unna wurde nun mit dem Recruiting-Excellence Award® ausgezeichnet! Der Kreis…

Neuestes

4. Tag des Wasserstoffs auf Gut Gnadental

16-Tonnen-Radbagger mit H2-Verbrenner der DEUTZ AG im Innenhof von Gut Gnadental
Wasserstoff im Realitäts-Check – Wo stehen wir, wo geht es hin? „Überall geht ein früheres Ahnen dem späteren Wissen voraus.“ Alexander von Humboldt (1769-1859), Naturforscher und…

Meist gelesen




Paderborn und Höxter

erleben!

---


Hochstiftanzeiger!

Finde was zählt!