
Reifen sind die einzige Verbindung zur Straße und damit maximal sicherheitsrelevant für Autofahrer. Doch nur wenige prüfen regelmäßig, ob hier alles stimmt. Dabei lassen sich mit wenigen Handgriffen Sicherheit, Reifenlebensdauer und sogar der Energieverbrauch verbessern. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) rät zu regelmäßiger Reifenkontrolle und gibt hier praktische Hinweise.
Besonders wichtig ist der richtige Reifendruck. Der AvD empfiehlt, ihn mindestens alle zwei Wochen zu kontrollieren, möglichst am kalten Reifen. Schon ein zu geringer Druck verändert die Fahreigenschaften, etwa beim Bremsen und in Kurven. Gleichzeitig steigt der Rollwiderstand durch die größere Auflagefläche und das führt zu höherem Energiebedarf. Bei Verbrennern steigt somit der Spritverbrauch und bei Elektroautos der Stromverbrauch. Das Umweltbundesamt gibt an, dass der Mehrverbrauch bei 0,5 bar Minderdruck etwa bei 5 Prozent liegt. Gleichzeitig führt falscher Reifendruck zu vorzeitigem Verschleiß.
Auch zu viel Luft ist nicht optimal, da der Fahrkomfort dadurch abnimmt und die Reifen sich in der Mitte stärker abnutzen können. Maßgeblich sind deshalb immer die Vorgaben des Fahrzeugherstellers. Zu finden sind sie meist auf einem Aufkleber an der Türinnenseite beziehungsweise B-Säule auf der Fahrerseite. Je nach Fahrzeug stehen die Angaben auch im Handschuhfach, auf der Innenseite des Tankdeckels oder in der Betriebsanleitung.
Ein regelmäßiger Blick sollte außerdem dem Reifenprofil gelten. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 1,6 Millimeter Profiltiefe. Der AvD empfiehlt aus Sicherheitsgründen jedoch mindestens 4 Millimeter, insbesondere bei nassen und kalten Straßenverhältnissen, die uns in wenigen Monaten wieder bevorstehen. Für einen schnellen Check genügt eine Zwei-Euro-Münze: Verschwindet der silberne Rand vollständig in der Profilrille, sind dort mehr als 4 Millimeter Profil vorhanden. Ist der Rand noch sichtbar, sollte über einen Reifentausch nachgedacht werden. Auch Risse, Beulen oder andere Beschädigungen sind ein Grund, den Reifen fachgerecht prüfen zu lassen.
Die Reifenwahl sollte stets zur Jahreszeit passen. Bei der aktuellen Witterung und den entsprechend guten Straßenverhältnissen sind Sommerreifen weiterhin die richtige Wahl. Auch der TÜV bestätigt zwar, dass die Faustregel „O bis O“, also Oktober bis Ostern, aufgrund der in den vergangenen Jahren lange milden Temperaturen etwas überholt ist. Doch wenn die Temperaturen dauerhaft unter 7°C sinken und mit Frost, Schnee oder Glätte zu rechnen ist, wird es Zeit für Winterreifen. Bei winterlichen Straßenverhältnissen sind sie sogar gemäß § 36 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) gesetzlich vorgeschrieben.
Wer jedoch überwiegend in gemäßigten Regionen unterwegs ist und keine regelmäßigen Fahrten bei Schnee, Eis oder in alpinen Gebieten plant, kann alternativ zu guten Ganzjahresreifen greifen. Wichtig ist das Alpine-Symbol mit der Schneeflocke, das die Wintertauglichkeit anzeigt. Der AvD empfiehlt zudem, Ganzjahresreifen alle sechs Monate zwischen Vorder- und Hinterachse zu wechseln. Auf diese Weise nutzen sie sich gleichmäßiger ab und man fährt nicht mit besonders alten Reifen.
Wer Orientierung beim Reifenkauf sucht, findet diese beim AvD. In Kürze werden wieder umfangreiche Tests zu aktuellen Winter- und Ganzjahresreifen veröffentlicht. Die Modelle werden unabhängig und gründlich auf ihre sicherheitsrelevanten Eigenschaften geprüft. Eine übersichtliche 5-Sterne-Bewertung zeigt auf einen Blick, wie die unterschiedlichen Reifen abschneiden. Ausführliche Testergebnisse geben zudem Aufschluss über das Fahrverhalten auf trockener, nasser und schneebedeckter Fahrbahn. Alle Informationen gibt es in Kürze auf avd.de/reifentest.
Mit über 125 Jahren Geschichte ist der Automobilclub von Deutschland (AvD) einer der traditionsreichsten und zugleich vielseitigsten Mobilitätsdienstleister des Landes. Seit seiner Gründung im Jahr 1899 setzt sich der AvD für die Interessen einer mobilen Gesellschaft ein und hat die Entwicklung des Automobils von Beginn an aktiv mitgestaltet. Bereits 1904 gehörte der AvD zu den Gründern der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt und war Mitinitiator der AIACR (Association Internationale des Automobile Clubs Reconnus), aus der später der Weltautomobilverband FIA hervorging. Meilensteine wie die Einführung der ersten Kfz-Versicherung ab 1918 oder die ab 1924 ausgestellte „Bestallungsurkunde für Kraftfahrer“ als Vorläufer des heutigen Führerscheins unterstreichen die Pionierrolle des Clubs.
Auch im Motorsport steht der AvD seit jeher für Kompetenz und Engagement: So organisierte der Club bereits 1926 den ersten Großen Preis von Deutschland auf der legendären AVUS-Rennstrecke in Berlin. Heute verbindet der AvD seine motorsportliche Tradition mit modernen Formaten wie der seit 2022 ausgetragenen AvD Drift-Championship, die vor allem bei jüngeren Motorsportfans wachsende Aufmerksamkeit genießt. Als seit jeher kompetentem Ratgeber für Autofahrer führt der AvD seit 2025 wieder eigene, neutrale Reifentests durch und bietet damit praxisnahe Orientierung für fundierte Kaufentscheidungen. Mit rund 1,5 Millionen Mitgliedern und Kunden bietet der Club ein umfassendes Leistungsspektrum: von der weltweiten Pannenhilfe mit eigener 24/7-Notrufzentrale über internationalen Fahrzeug- und Reiseschutz bis hin zu maßgeschneiderten Versicherungsangeboten. Damit steht der AvD für sichere, zeitgemäße und ganzheitliche Mobilität.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.
