
Gemeinschaftsaktionen gegen den HitzekollapsGrün kühlt! – "Jede Wiese zählt!" ruft zu Pflanzaktionen in der Nachbarschaft auf
Hamburg – Im Juni schwappte die erste Hitzewelle des Jahres über Deutschland. Höchste Zeit für mehr kühlendes Grün in den Städten. Der Wettbewerb „Jede Wiese zählt!“ ruft zu gemeinsamen Begrünungsaktionen in den Quartieren auf.
Dichte Bebauung, Asphalt und Beton speichern Wärme und sorgen dafür, dass sich unsere Städte im Sommer stark aufheizen – zum Leidwesen von Mensch und Tier.
Seit sieben Jahren macht sich daher das bundesweite Netzwerk Nachbarschaft mit dem Wettbewerb „Jede Wiese zählt!“ für den Klima- und Artenschutz stark. Nachbarinitiativen in ganz Deutschland sind aufgerufen, ihren grünen Daumen zu zeigen und sich mit ihren Begrünungsprojekten zu bewerben.
Dach- oder Fassadenbegrünungen wirken wie natürliche Klimaanlagen. Während sich unbepflanzte Dachflächen aus Bitumen oder Kies an heißen Tagen auf 80 Grad Celsius aufheizen können, fällt die Oberflächentemperatur begrünter Dächer um bis zu 15 Grad Celsius kühler aus. Auch im Hausinneren ist die kühlende Wirkung deutlich spürbar.
Ebenso erzielen bepflanzte Balkone den Effekt einer Fassadenbegrünung: „Schon ein einzelner bepflanzter Balkon oder eine begrünte Terrasse kann die Umgebungstemperatur spürbar senken“, sagt Erdtrud Mühlens, Gründerin von Netzwerk Nachbarschaft. „In Deutschland verfügen 58 Millionen Menschen über einen Balkon oder eine Terrasse, da ist noch Luft nach oben!“ Viel Abkühlungspotenzial bieten auch begrünte Gartendecks, Innenhöfe oder Straßenbeete, die gemeinschaftlich gestaltet und gepflegt werden können.
Mit pflegeleichten Pflanzen wie Lavendel, Thymian oder Kapuzinerkresse lassen sich im Handumdrehen insektenfreundliche Mini-Oasen gestalten. Wer sich mit Nachbar:innen zu Begrünungsaktionen oder Tauschbörsen für Pflanzensamen verabredet, kann viel bewirken – auch für das soziale Klima im Wohnumfeld.
Anmeldungen für „Jede Wiese zählt!“ sind bis 30. September 2026 möglich. Weitere Infos, auch über die ersten Bewerberprojekte gibt es unter: www.netzwerk-nachbarschaft.net/wettbewerbe/jede-wiese-zaehlt
Veranstalter der Aktion „Jede Wiese zählt!“ ist Netzwerk Nachbarschaft. Das bundesweite Aktionsbündnis wurde 2004 gegründet und berät Projekte von Nachbargemeinschaften, die sich nachhaltig für das generationengerechte, multikulturelle und familienfreundliche Miteinander im Wohnumfeld einsetzen. Alljährlich zeichnet Netzwerk Nachbarschaft wegweisende Initiativen von und für Nachbar:innen aus. Das Aktionsbündnis umfasst rund 4.500 Nachbarschaftsprojekte und steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Karin Prien. Die Sozialminister:innen der Bundesländer stehen als Pat:innen zur Seite.

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.
