
München, 9. Dezember 2022 – Compliance-Manager:innen sind unter anderem für die Etablierung eines Wertesystems in Unternehmen verantwortlich, um unethischem oder illegalem Verhalten wie Steuerbetrug, Geldwäsche oder auch Korruption vorzubeugen. Doch wer verbirgt sich hinter diesem noch jungen Berufsbild? Die EQS Group AG (www.eqs.com/de/), internationaler Marktführer für regulatorische Technologien im Bereich Corporate Compliance, hat anlässlich des heutigen Welt-Antikorruptionstages untersucht, welche akademischen Abschlüsse die Compliance-Spitzenkräfte bei den führenden börsennotierten Unternehmen in Deutschland und Großbritannien haben. Dafür wurden für jedes Unternehmen aus dem DAX sowie die 40 umsatzstärksten Unternehmen aus dem britischen Aktienindex FTSE die Abschlüsse der Compliance-Führungskraft auf C-Level-Ebene ermittelt.
Deutsche und britische Compliance-Führungskräfte der DAX40- und FTSE-Unternehmen haben am häufigsten ein rechtswissenschaftliches Studium abgeschlossen. Dabei sind die Rechtswissenschaften in Deutschland mit gut 63 Prozent am stärksten vertreten. Deutsche Firmen weisen eine um mehr als 50 Prozent höhere Jura-Quote als Unternehmen in Großbritannien auf: Dort machen rechtswissenschaftliche Studiengänge 40 Prozent der akademischen Abschlüsse aus.
In beiden Ländern sind die Wirtschaftswissenschaften das Studienfach, das bei den Compliance-Verantwortlichen am zweithäufigsten vorkommt. Gut 23,5 Prozent der Top-Compliance-Manager:innen der DAX-Unternehmen haben Volks-, Betriebswirtschaft oder Business-Administration studiert. In Großbritannien sind es 18 Prozent. Auf Platz drei in Deutschlands Compliance-Chef-Etagen liegt das Ingenieurwesen mit knapp acht Prozent. In Großbritannien nehmen diesen Platz hingegen die medizinisch-biologischen Naturwissenschaften ein, wie (Veterinär-)Medizin, Biologie oder Biochemie, die zusammen rund acht Prozent der Studiengänge ausmachen.
In beiden Ländern sind unter den Top-Compliance-Manager:innen Psycholog:innen zu finden: In Deutschland macht dieser Abschluss 2,6 Prozent, in Großbritannien sogar vier Prozent der absolvierten Studiengänge von Compliance-Spitzenkräften aus. Geisteswissenschaftliche Abschlüsse sind unter den Compliance-Manager:innen in Deutschland nicht und in Großbritannien kaum zu finden.
„Es ist spannend zu sehen, dass die akademischen Hintergründe der führenden Compliance-Kräfte fast ebenso vielfältig sind wie die recht neue und immer mehr an Bedeutung gewinnende Disziplin Compliance. Rechtswissenschaftliche Kenntnisse sind – wie der hohe Anteil an Jurist:innen in unserer Analyse deutlich zeigt – zwar sehr wichtig, um eine starke Compliance-Kultur innerhalb der Organisation zu etablieren, aber eben bei Weitem nicht die einzigen. Wir sind überzeugt, dass es für diese übergreifende Thematik schon in Kürze spezielle Studiengänge geben wird, die den zukünftigen Compliance-Managern neben dem rechtlichen Know-how und den ethischen Grundwerten beispielsweise auch das betriebswirtschaftliche Einmaleins vermitteln", sagt Marcus Sultzer, Mitglied des Vorstands der EQS Group AG.
Über die Untersuchung
Es wurde untersucht, welche Fächer der/die Compliance-Manager:in auf C-Level-Ebene in den DAX40-Unternehmen und den 40 umsatzstärksten Unternehmen im britischen Aktien-Index FTSE studiert hat. Dafür wurde im Netzwerk LinkedIn nach „Chief Compliance Officer”, „Chief Compliance Manager” oder „Head of Compliance” bei den Unternehmen gesucht. Bei Bedarf wurde auch auf den Unternehmensseiten recherchiert. Bei der Untersuchung wurden alle angegebenen Studiengänge erfasst. Stichtag der Untersuchung war der 1. Dezember.
Über die EQS Group
Die EQS Group AG (www.eqs.com) ist der internationale Marktführer für regulatorische Technologien (RegTech) in den Bereichen Corporate Compliance und Investor Relations (IR). Mehrere tausend Unternehmen weltweit, darunter die DAX40-Unternehmen, leisten durch die Umsetzung komplexer Compliance-Anforderungen mithilfe der EQS Group AG einen Beitrag zu einer ethischen Wirtschaftskultur. Die Produkte der EQS Group sind in der cloud-basierten Software „EQS COCKPIT“ gebündelt. Damit lassen sich Compliance-Workflows in den Bereichen Hinweisgeberschutz und Case-Management, Richtlinien-Management, Insiderlistenverwaltung und Meldepflichten professionell steuern.
Die EQS Group wurde im Jahr 2000 in München von Achim Weick gegründet. Heute ist der börsennotierte Konzern mit rund 600 Mitarbeitenden in den wichtigsten Finanzmetropolen der Welt vertreten.

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