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Urlaub und Naturschutz verbinden – Volunteer-Reise in den Hochschwarzwald
Freiwillige schaffen Lebensraum für das Auerwild ©Sebastian Schröder-Esch
  • 19. August 2022

Urlaub und Naturschutz verbinden – Volunteer-Reise in den Hochschwarzwald

Von Matthias Maier | Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Eine neue Art des Urlaubs wird im Hochschwarzwald nun zum zweiten Mal angeboten: Bei einer siebentägigen Volunteer-Reise pflegen die Teilnehmenden gemeinschaftlich den Lebensraum des vom Aussterben bedrohten Auerwilds und tauchen bei Wanderungen und Radtouren tief in die Ferienregion Hochschwarzwald ein. Übernachtet wird auf einem 300 Jahre alten Schwarzwaldhof, der nach Bioland-Richtlinien bewirtschaftet wird und authentische Einblicke in Kultur und Lebensart der Region vermittelt.

Den Hochschwarzwald hautnah erleben, eintauchen in die Welt der Schwarzwaldhöfe, die Kultur und Lebensart der Einheimischen kennenlernen – und sich dabei engagieren für den Erhalt der Natur und bedrohter Tierarten. Das bietet die siebentägige Volunteer-Reise in das Naturschutzgebiet Rohrhardsberg bei Schonach, die vom 18. bis 24. September 2022 stattfindet. Das Programm verbindet Arbeitseinsätze im Dienst des Naturschutzes mit authentischen Urlaubserlebnissen und greift so das wachsende Bedürfnis vieler Menschen auf, ihr Reiseverhalten nachhaltiger auszurichten.

Untergebracht sind die Teilnehmenden auf dem 300 Jahre alten Ochsenhof bei Schonach, mitten im Naturschutzgebiet Rohrhardsberg, auf dem sie sowohl Einblicke in das Leben auf einem Schwarzwaldhof erhalten als auch mit frischen, regionalen Produkten versorgt werden. Von hier aus brechen sie zu Arbeitseinsätzen auf, bei denen – unter Anleitung von Expert:innen – die Lebensräume des in Deutschland vom Aussterben bedrohten Auerwilds gepflegt oder besonders artenreiche Biotope wie Bergwiesen und Moorflächen offengehalten werden. Daneben sieht das Programm vielfältige Aktivitäten in der Ferienregion Hochschwarzwald vor, die seit 2016 als Nachhaltiges Reiseziel zertifiziert ist: Bei einer geführten Wanderung wird das Naturschutzgebiet um den geheimnisvollen Blindensee erkundet und eine gemeinsame Radtour führt unter anderem zur Donauquelle. Dazu erhalten die Volunteers auch Einblicke in ein altes Handwerk, das Strohflechten. Alle Informationen sowie die Möglichkeit zur Buchung der Volunteer-Reise gibt es unter: www.hochschwarzwald.de/volunteer-reise.

Neben der siebentägigen Reise können Freiwillige in diesem Sommer auch bei eintägigen Arbeitseinsätzen für Natur und Umwelt aktiv werden. Die Teilnahme an diesen Tageseinsätzen ist kostenlos. Alle Einzeltermine und Infos zur Anmeldung sind zu finden unter www.voluntourismus-im-naturpark.de.

Im Rahmen des Projektvorhabens „Voluntourismus für die biologische Vielfalt in den Nationalen Naturlandschaften" möchte der Naturpark Südschwarzwald den Freiwilligenurlaub im Schwarzwald integrieren. Ziel ist es, einen aktiven Beitrag zum Schutz und zur Förderung der biologischen Vielfalt zu leisten und gleichzeitig die Teilnehmenden für diese wichtige Thematik zu sensibilisieren. Am Projekt beteiligt sind Forst Baden-Württemberg, vertreten durch den Forstbezirk Hochschwarzwald, das Naturschutzzentrum Südschwarzwald und die Hochschwarzwald Tourismus GmbH. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.


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Kloster Corvey, Stiftskirche

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Paderquellgebiet ©Gerald Kaufmann

Paderquellgebiet

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

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Rathaus Paderborn

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

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Das Drei-Hasen-Fenster

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche in Paderborn ©Gerald Kaufmann

Abdinghofkriche in Paderborn

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.

Paderborner Dom ©Gerald Kaufmann

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Kleines Viadukt bei Altenbeken ©Gerald Kaufmann

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Waschfrauen an der Pader ©Gerald Kaufmann

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Kaiserpfalz in Paderbortn

Platz zwischen Dom und Kaiserpfalz. Im Hintergrund die

Kapuzinerkirche ©Gerald Kaufmann

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Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Rathaus Brakel ©Gerald Kaufmann

Rathaus Brakel

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Nieheim Fachwerkhaus

Großes Fachwerkhaus in Nieheim

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käse und Käsemacher

Käse und Käsemacher

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

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