Rominaxpi
Apr. 13, 2026

Vom Tanzmariechen zum…

Mit „Nie wieder nach Haus“, Label-Deal und dem großen Auftritt im Bierkönig wird für…
Uhr: KIMUS – Hannes Loske
Apr. 09, 2026

HNF im Mai 2026

KI und Cyber Security aus der Hackerperspektive Vortrag im Heinz Nixdorf MuseumsForum…
Apr. 11, 2026

Bischof Dieter Stöckler…

Erzbischof Dr. Bentz und Weihbischof König senden Segenswünsche an den aus dem Erzbistum…
Apr. 13, 2026

Nacht der Künste 2026

„Synergetics“ - Künstlerparty im „The Eight“ Kurator: Maxim Wakultschik Düsseldorf feiert…
Apr. 08, 2026

Eurojackpot dreimal…

Finne und Slowake teilen sich den Startjackpot Zum dritten Mal in direkter Folge wurde am…
Wärmelecks in der Gebäudetechnik schließen
Wärmerückgewinnung aus dem Abwasser am Beispiel eines Berliner Mehrfamilienhauses: Selbst einfache Systeme können Energie sparen und so zum Klimaschutz beitragen, ergab ein von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördertes Projekt ©Erwin Nolde/Nolde & Partner
  • 04. März 2022

Wärmelecks in der Gebäudetechnik schließen

Von Klaus Jongebloed | DBU Naturerbe-Pressemitteilung

Berlin/Frankfurt am Main. Zum Tag des Energiesparens morgen (Samstag) am 5. März hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) einen Tipp parat, wie Wärme aus Abwasser zurückzugewinnen und ein Wärmeleck in der Gebäudetechnik zu schließen ist: In einem DBU-geförderten Projekt des Ingenieurbüros „Nolde & Partner innovative Wasserkonzepte“ in Berlin wurden verschiedene Mehrfamilienhäuser in Berlin und Frankfurt am Main mit Wärmerückgewinnungs-Systemen von unterschiedlichen Herstellern im Praxisbetrieb untersucht und bewertet – mit aufschlussreichen Erkenntnissen.

Denn kaum zu glauben, aber wichtig zu wissen: Über das im Durchmesser nur etwa 150 Millimeter enges Abwasserrohr entweicht mehr Energie als über die gesamte Außenhülle eines gut gedämmten Mehrfamilienhauses. „Eine dezentrale Wärmerückgewinnung aus häuslichem Abwasser kann also enorm viel Energie und Geld sparen“, sagt DBU-Generalsekretär Alexander Bonde. „Außerdem erwärmen sich Städte weniger, der Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) wird vermindert. Beides dient dem Klimaschutz.“ Hinzu kommt: Wenn das Abwasser aus Badewanne, Dusche, Handwaschbecken sowie Wasch- und Geschirrspülmaschinen noch gereinigt und für die Toilettenspülung genutzt wird, kann erheblich Trinkwasser eingespart werden. Bonde: „Angesichts des Klimawandels und der dadurch verursachten Trockenperioden müssen diese Potenziale verstärkt genutzt werden.“

Schon einfache Systeme sparen Energie und CO2 ein

In öffentlichen und privaten Gebäuden in Deutschland werden etwa 40 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs für Heizung, Warmwasser und Beleuchtung verwendet. „Dies sind fast 20 Prozent des gesamten Kohlendioxid-Ausstoßes in Deutschland“, sagt Projektleiter Erwin Nolde. Von den 40 Prozent entfällt nach seinen Worten „mehr als die Hälfte auf Wohngebäude“. Nolde: „Selbst einfache Systeme könnten die Energieeffizienz eines Gebäudes erhöhen und so den CO2-Ausstoß verringern.“ Ein Beispiel aus einem DBU-geförderten Projekt: In einem Mehrfamilienhaus in Berlin wurde Abwasser aus Badewannen und Duschen über einen Wärmetauscher geführt, um das kalte Trinkwasser auf 25 Grad Celsius vorzuwärmen. Anschließend wurde es mit einem Blockheizkraftwerk auf mehr als 60 Grad Celsius Endtemperatur erhitzt. „Die Energieeinsparungen entsprachen etwa einem Drittel des Wärmebedarfs für Warmwasser“, so Nolde.

Sogenanntes Grauwasser hat hohes Wärmepotenzial

Für die Wärmerückgewinnung empfiehlt Nolde, leicht verschmutztes sogenanntes Grauwasser, das etwa aus Badewanne, Dusche und Handwaschbecken kommt, von Toilettenwasser, sogenanntem Schwarzwasser, zu trennen. „Grauwasser hat mit etwa 30 Grad Celsius ein hohes Wärmepotenzial wie sich auch am Beispiel eines Frankfurter Passivhauses zeigte“, so der Ingenieur. Die höchste Wärmerückgewinnung lieferte ein Verfahren, bei dem nach einer Reinigung des Grauwassers Wärme über einen Rohrwärmetauscher entzogen wurde. Auf diese Weise wird das Trinkwasser laut Nolde „auf 40 Grad Celsius vorerwärmt und damit etwa doppelt so viel Wärme zurückgewonnen wie bei der einfachen Lösung im Berliner Mehrfamilienhaus“. Würde noch das Abwasser aus Waschmaschinen genutzt und die Rohre der Warmwasserleitungen entsprechend isoliert, „würde man dem Ziel der CO2-neutralen Warmwasserbereitung schrittweise immer näher kommen und einen noch deutlicheren Beitrag zur Wärmewende leisten, insbesondere wenn der Strom für die Wärmepumpe aus der eigenen Photovoltaik-Anlage stammt“, so Nolde.

Kombination aus Wärmerückgewinnung und Wasserrecycling entlastet die Umwelt deutlich

Mit Blick auf das Wasserrecycling zeigten langjährige Untersuchungsergebnisse bei einem Mehrfamilienhaus mit 73 Wohneinheiten in Berlin, dass selbst stark belastetes Küchenabwasser nach der Reinigung als hochwertiges Betriebswasser etwa für die Toilettenspülung bereitgestellt werden kann. Nolde: „Sogar während der Pandemie, als die Menschen mehr zu Hause und erheblich höhere Abwassermengen im Mehrfamilienhaus zu verzeichnen waren, funktionierte die Anlage einwandfrei.“ Sowohl die Wärmerückgewinnung als auch das Grauwasserrecycling tragen nach Noldes Worten bei Investitionskosten von einmalig ein bis zwei Monatsmieten deutlich zur Umweltentlastung bei und mildern die Auswirkungen des Klimawandels. Wegen zugleich sinkender Betriebskosten sollte beides „zum Standard im mehrgeschossigen Wohnungsbau gehören“, so Nolde. Einer breiten Einführung stehe technisch nichts im Wege, „zumal der Nutzen nachgewiesen ist und es weder hygienisches Risiko noch Komfortverluste gibt“, sagt der Projektleiter.


Ressort: Themen

Das Portal für
Paderborn, Höxter und Warburg

webverzeichnis

Autopflege Zubler
Webcomponenten
Joomla, Anmeldesysteme, Newsletter
Elsener Straße 24 b - 33102 Paderborn
Das Portal für Paderborn, Höxter und Warburg
Kloster Corvey ©Gerald Kaufmann

Kloster Corvey, Stiftskirche

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Paderquellgebiet ©Gerald Kaufmann

Paderquellgebiet

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus Paderborn ©Gerald Kaufmann

Rathaus Paderborn

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster ©Gerald Kaufmann

Das Drei-Hasen-Fenster

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche in Paderborn ©Gerald Kaufmann

Abdinghofkriche in Paderborn

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.

Paderborner Dom ©Gerald Kaufmann

Paderborner Dom

Rathaus Höxter ©Gerald Kaufmann

Rathaus Höxter

Wisent in Hardehausen ©Gerald Kaufmann

Wisent in Hardehausen

Kleines Viadukt bei Altenbeken ©Gerald Kaufmann

Kleines Viadukt bei Altenbeken

Waschfrauen an der Pader ©Gerald Kaufmann

Waschfrauen an der Pader

Liboriuskapelle ©Gerald Kaufmann

Liboriuskapelle

Liboriuskapelle in Paderborn

Keiserpfalz ©Gerald Kaufmann

Kaiserpfalz in Paderbortn

Platz zwischen Dom und Kaiserpfalz. Im Hintergrund die

Kapuzinerkirche ©Gerald Kaufmann

Kapuzinerkriche

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Rathaus Brakel ©Gerald Kaufmann

Rathaus Brakel

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Nieheim Fachwerkhaus

Großes Fachwerkhaus in Nieheim

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käse und Käsemacher

Käse und Käsemacher

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

Adam Eva

Adam und Eva Haus. Daneben der Erzengel

Historische Fachwerkhäuser unweit der Paderqellen am Dom.

Neuestes

Jobware wird 30

Von der Pader an die Spitze: Ein ostwestfälisches IT-Urgestein wird 30

Mai 01, 2026
Paderborn - Während 1996 viele das Internet noch für eine „Phase“ hielten, startete Jobware im „Silicon Valley von Ostwestfalen“ ein Experiment, das die Jobsuche für immer verändern sollte. Am 1. Mai wird das Unternehmen 30 Jahre alt. Das Datum ist kein Zufall! wir haben etwas zu feiern! Jobware…
Thomas Baumgärtel

Niederrheintour 2026 - Große Eröffnung im Niederrheinischen Museum Kevelaer

April 30, 2026
Thomas Baumgärtel Der Niederrhein wird 2026 zur lebendigen Bühne der Kunst: Thomas Baumgärtel, weltweit bekannt als der Bananensprayer, feiert das 40-jährige Jubiläum seiner Spraybanane mit einem gewaltigen Kunstprojekt. Unter dem Motto „Freiheit für die Kunst“ verwandelt der aus Rheinberg am…
Phoenix des Lumières

Phoenix des Lumières feiert Revival Summer

April 30, 2026
Paris/Dortmund - Der Sommer steht im Zeichen von Revival: Ab dem 1. Juli wird Phoenix des Lumières eine Auswahl vergangener Shows zurück in die Phoenixhalle bringen. Dafür soll das Publikum mit einbezogen werden – denn mit dem Revival Summer rückt es in den Mittelpunkt der Programmgestaltung. In…

„Paderborn war schon immer das Silicon Valley Deutschlands“

April 30, 2026
Ein Gespräch mit Dr. Wolfgang Achilles, Geschäftsführer von Jobware, über das hohe Gut der Bodenständigkeit, den Servicegedanken und die Qualität von Personalarbeit Zugegeben, etwas nüchtern wirken die Straßen im Paderborner Technologiepark schon. Wer hier nach Altbaucharme oder veganen Bowlläden…

Neuestes

Warum Lüftungsanlagen das Raumklima verbessern

Lüftungsanlage
So wechselt man die Filter der eigenen Lüftungsanlage Lüftungssysteme sorgen für frische Luft und sparen Energie. Noch immer hält sich hartnäckig die Vorstellung, dass Lüftungsanlagen dem…

Meist gelesen




Paderborn und Höxter

erleben!

---


Hochstiftanzeiger!

Finde was zählt!