
München — Die Immobilienpreise in Nordrhein-Westfalen sind zum Ende des letzten Jahres noch einmal kräftig geklettert. Im vierten Quartal 2021 liegt der durchschnittliche Quadratmeterschätzwert in Nordrhein-Westfalen bei 2.654 Euro und damit rund 14 Prozent über den Schätzwerten vom ersten Quartal 2021 2.326 Euro. Im Deutschlandranking befindet sich Nordrhein-Westfalen damit im Mittelfeld. Das zeigt die jüngste Untersuchung des Münchner Proptechs Scoperty zum gesamtdeutschen Immobilienmarkt.
In der Landeshauptstadt Düsseldorf wird der Quadratmeter Wohneigentum aktuell auf 4.685 Euro geschätzt. Damit hat Düsseldorf den ersten Platz mit Köln auf dem Podest der Immobilienpreise getauscht und ist seither die teuerste Stadt Nordrhein-Westfalens. Es folgen Köln (4.660 Euro pro Quadratmeter) und Münster (4.487 Euro pro Quadratmeter) auf Platz zwei und drei. Die Liste der teuersten Landkreise Nordrhein-Westfalens führt der Rhein-Kreis Neuss mit durchschnittlich 3.325 Euro pro Quadratmeter an. Landesweit unter den teuersten Landkreisen liegen zudem der Rhein-Erft-Kreis (3.284 Euro pro Quadratmeter) und der Rhein-Sieg-Kreis (3.181 Euro pro Quadratmeter). „Im bundesweiten Vergleich befindet sich Nordrhein-Westfalen im Mittelfeld, was den durchschnittlichen Quadratmeterpreis und den Preiszuwachs betrifft. Ein Ende der Aufwärtsspirale ist nicht in Sicht, wobei abzuwarten bleibt, wie sich höhere Finanzierungskosten, Mietpreisbremse, Neubautätigkeiten oder die Energiepolitik auf den immer heißer laufenden Markt auswirken“, sagt Stefan Kellner, CEO von Scoperty.
Wer mit dem Gedanken spielt, ein günstigeres Haus oder eine Wohnung in einer nordrhein-westfälischen Stadt zu kaufen, kann sich in Gelsenkirchen (1.608 Euro pro Quadratmeter), Duisburg (1.828 Euro pro Quadratmeter), Bochum (2.219 Euro pro Quadratmeter) oder Dortmund (2.284 Euro pro Quadratmeter) umschauen. In diesen Städten liegen die geschätzten Quadratmeterpreise jeweils unter der 2.300-Euro-Marke und kosten damit weniger als die Hälfte der durchschnittlichen Immobilie in Düsseldorf. Mit günstigen Immobilienpreisen punkten außerdem die Landkreise Höxter (1.376 Euro pro Quadratmeter), der Hochsauerlandkreis (1.605 Euro pro Quadratmeter) und Minden-Lübbecke (1.720 Euro pro Quadratmeter).
Den größten Wertzuwachs konnten Eigentümer seit Beginn des letzten Jahres im Hochsauerlandkreis mit rund 22 Prozent verzeichnen, gefolgt von den Landkreisen Olpe (1.921 Euro pro Quadratmeter) und Höxter (1.376 Euro pro Quadratmeter) mit rund 20 beziehungsweise 19 Prozent. Stefan Kellner: „Die hohen Wertzuwächse auf vergleichsweise geringem Niveau im Hochsauerlandkreis und Höxter sind ein Paradebeispiel dafür, dass Käufer kompromissbereiter werden bei Lage und Qualität. Sie weichen auf Märkte aus, die in den Vorjahren weniger stark vom Immobilienboom partizipiert haben. Dort ziehen die Werte auf niedrigerem Niveau besonders stark an.“
Aktuelle Quadratmeterschätzwerte und Preistrends für alle nordrhein-westfälischen Landkreise und mehr als 10.000 Gemeinden in ganz Deutschland hat Scoperty in einer interaktiven Karte zur Verfügung gestellt: Scorperty

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Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

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Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

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