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Bischöfe der vier großen Kirchen im Land fordern Mut beim Klimaschutz
Klimakriese ©Gerald Kaufmann
  • 01. September 2021

Bischöfe der vier großen Kirchen im Land fordern Mut beim Klimaschutz

Von Dr. Michael Hertl

„Wir brauchen dringend eine sozial gerechte Klimapolitik in Deutschland und weltweit“

Stuttgart/Karlsruhe/Freiburg/Rottenburg. Appell für die Umwelt: Zum Start der „ökumenischen Schöpfungszeit“ des Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit rufen die Bischöfe der vier großen Kirchen in Baden-Württemberg zu klimagerechtem Handeln auf.

„Klimagerechtigkeit ist wichtiger als je zuvor. Wir brauchen dringend eine sozial gerechte Klimapolitik in Deutschland und weltweit“, sagen die Landesbischöfe Dr. h. c. Frank Otfried July (Evangelische Landeskirche in Württemberg) und Professor Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh (Evangelische Landeskirche in Baden), Erzbischof Stephan Burger (Erzdiözese Freiburg) und Bischof Dr. Gebhard Fürst (Diözese Rottenburg-Stuttgart) sowie vier weitere deutsche Kirchenleitende jeweils in kurzen Videostatements. In der „Schöpfungszeit“ des Ökumenischen Netzwerks für Klimagerechtigkeit vom 1. September bis zum 4. Oktober sind Christinnen und Christen aufgerufen, sich für die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen.

„Wir können den Umwelt- und Klimaschutz nicht isoliert betrachten. Er hat Auswirkungen auf unser globales Miteinander und alle politischen, sozialen und wirtschaftlichen Fragen“, unterstreicht Bischof Fürst in seinem Video die Verantwortung auf allen Ebenen. Erzbischof Burger betont in seiner Botschaft: „Wenn Deutschland die Klimaziele an der 1,5-Grad-Celsius-Grenze ausrichten will, ist das Minderungsziel für 2030 auf 70 Prozent anzuheben, damit Klimaneutralität bis 2040 erreichbar bleibt.“ Die Erzdiözese wolle hier mit gutem Beispiel vorangehen.

An die kommenden Generationen erinnert Landesbischof Cornelius-Bundschuh in seinem Beitrag: „Enkeltauglich leben heißt einfacher Leben – persönlich und als Gesellschaft.“ Baden-Württemberg habe alle wichtigen Voraussetzungen für die notwendige sozial-ökologische Transformation. Landesbischof July hebt in seinem Video die Bedeutung der Artenvielfalt für die Ökosysteme und das menschliche Leben hervor. Er mahnt: „Bereits eine Million der erfassten Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht – mehr als jemals in der Geschichte der Menschheit.“

Weitere Informationen:

Das Ökumenische Netzwerk Klimagerechtigkeit ist ein Bündnis von rund 80 kirchlichen Institutionen (Landeskirchen, Bistümer, Verbände, kirchliche Einrichtungen, Orden, Werke, Kirchenkreise), das seit 2018 das kirchliche Engagement für Klimagerechtigkeit in Kirche, Politik und Gesellschaft stärken will. Auch die beiden kirchlichen Hilfswerke Brot für die Welt und MISEREOR unterstützen als Mitglieder die Arbeit des ÖNK. 


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Paderquellgebiet

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

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Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche in Paderborn ©Gerald Kaufmann

Abdinghofkriche in Paderborn

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.

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Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

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Großes Fachwerkhaus in Nieheim

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käse und Käsemacher

Käse und Käsemacher

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

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