Die Weihbischöfe der fünf NRW-(Erz-) Bistümer trafen sich
Juli 20, 2026

Zukunftsprojekt des…

Weihbischöfe aus den NRW-(Erz-)Bistümern treffen sich in Paderborn / Informationen zum…
Der Hammer ist gefallen!
Juli 22, 2026

Boom bei…

In Erbengemeinschaften kann jeder Miterbe die Teilungsversteigerung der…
Katharina Reinhold und Dr. Dieter Ostermann
Juli 20, 2026

Neusser…

neoxid hydrogen AG erreicht Jurystufe beim „Großen Preis des Mittelstandes…
Juli 21, 2026

A-Städte im Vergleich:…

Berlin und Düsseldorf vorn Frankfurt am Main – In Deutschlands acht A-Städten zeigt sich…
Juli 29, 2026

Ordenschristen sind…

Weihbischof Matthias König feiert Pontifikalamt mit Ordenschristen und Missionaren…
Juli 31, 2026

Fast die Hälfte der…

– während Deutsche nachkaufen Die wichtigsten Zahlen im Überblick: – 17 % der…
Nach Probiotika rücken jetzt Präbiotika in den Fokus der Forschung
Präbiotika sind Lebensmittelbestandteile, die die Aktivität und das Wachstum wichtiger Bakterien im Dickdarm fördern. Viele Deutsche nehmen zu wenig von diesen pflanzlichen Fasern auf. Die Ballaststoff-Lücke lässt sich mit der Kraft des Apfels schließen. Foto: obx-medizindirekt/Adobe Stock
  • 21. Juni 2021

Nach Probiotika rücken jetzt Präbiotika in den Fokus der Forschung

Von Jens Henning-Billon | obx-medizindirekt

Regensburg  -  Über 70 Prozent der menschlichen Immunabwehr findet im Darm statt: Es sind bis zu 100 Millionen Bakterien, die uns vor Krankheiten schützen. Voraussetzung für eine funktionierende Immunabwehr ist die Vielfalt dieser Mikroorganismen. Als Schlüssel dafür wiederum gilt die richtige Ernährung. Auch dank geschickter Werbung der Lebensmittelbranche wissen viele Verbraucher heute: Probiotika, also Zubereitungen, die lebensfähige Mikroorganismen beinhalten wie Joghurt oder Quark, tun dem Darm gut.

Weitgehend unbekannt ist jedoch eine zweite Gruppe an Substanzen, die für einen funktionsfähigen Darm ebenso lebenswichtig ist: die so genannten Präbiotika. Das sind Lebensmittelbestandteile, die Aktivität und Wachstum der so wichtigen Bakterien im Dickdarm fördern. Viele Deutsche nehmen zu wenig von diesen pflanzlichen Fasern auf. Dabei ließe sich dieses Defizit auf einfache Weise beheben - durch die gezielte Zufuhr von Ballaststoffen.

 

Aus vielen Untersuchungen weiß man: Gerade in vielen westlichen Ländern und auch in der Bundesrepublik ist es um die Vielfalt der Darmbakterien schlecht bestellt. Denn die Nahrung enthält viel zu wenige pflanzliche Ballaststoffe. 90 Prozent der Menschen erreichen hierzulande die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen Mindestmengen an Ballaststoffen nicht.

Antibiotika zerstören die Darmflora

Hinzu kommen beispielsweise die Folgen von Antibiotika, die das "Ökosystem" im Darm massiv beeinflussen. Rund 40 Millionen Verschreibungen gibt es jedes Jahr allein in Deutschland. Antibiotika töten zahlreiche Bakterien im Darm, häufig auch die guten, also diejenigen, die Entzündungen bekämpfen, Stress entgegenwirken oder auch die Entstehung von Krebs hemmen können. Es dauert je nach Antibiotikum bis zu einem Jahr, bis sich die Darmflora wieder vollständig regeneriert. Und neben probiotischen Lebensmitteln, also beispielsweise Naturjoghurt mit Milchsäurebakterien oder Hefe, sind präbiotische Lebensmittel ebenso essenziell für diesen Prozess. 

Studien: Ballaststoffe senken das Risiko für viele Krankheiten

"Ballaststoffe sind der Schlüssel für eine gesunde Mikrobiota", sagt beispielsweise die Ernährungswissenschaftlerin und Diplom-Oecotrophologin Dr. Maike Groeneveld.  "Auch wenn die Wissenschaft noch am Anfang steht, gibt es Hinweise, dass ein vielfältiges Mikrobiom ein weiterer Faktor bei der Prävention von Erkrankungen wie Adipositas, Diabetes, Asthma oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen sein kann", sagt beispielsweise Marlies Gruber, Wissenschaftliche Leiterin beim österreichischen Verein für Ernährungsinformation, "forum.ernährung". 

 

Hinweise darauf, wie wichtig Ballaststoffe sind, lieferte auch eine Ende 2019 in der Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlichte Meta-Studie neuseeländischer Forscher der renommierten neuseeländischen Universität Otago. In ihrer Analyse von über 200 Studien aus vier Jahrzehnten kamen sie vor allem zu einem Schluss: Eine ausreichende Ballaststoffzufuhr senkte das Risiko für koronare Herzkrankheiten, Schlaganfälle, Typ-2-Diabetes und Darmkrebs um 15 bis 30 Prozent. Das Fazit ist ein Appell: "Unsere Forschung zeigt, dass wir täglich mindestens 25 bis 29 Gramm Ballaststoffe aus Lebensmitteln zu uns nehmen sollten, obwohl die meisten von uns derzeit auf weniger als 20 Gramm Ballaststoffe kommen", sagt Dr. Andrew Reynolds, einer der Autoren der viel beachteten neuseeländischen Meta-Studie. In der Bundesrepublik empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung eine Ballaststoffmenge von 30 Gramm täglich, bei Diabetikern sogar 40 bis 50 Gramm.  

 

Viele scheitern an der nachhaltigen Umstellung der Ernährung 

Ballaststoffe sind vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Die Wissenschaft unterscheidet zwei Arten: lösliche Ballaststoffe wie beispielsweise Pektine aus den Schalen von Äpfeln sowie unlösliche Ballaststoffe, das "Pflanzengerüst" im engeren Sinne, die sich beispielsweise in der Schale verschiedener Getreidearten wie dem Leinsamen befinden. Unlösliche Ballaststoffe regen unter anderem die Bewegung des Darms an. Mehr Ballaststoffe essen - das bedeutet im Alltag vor allem eins: ganz gezielt und nachhaltig die Ernährung umzustellen - ein hehres Ziel, das die meisten nicht erreichen, auch weil die über viele Jahre hinweg lieb gewonnenen Ernährungsgewohnheiten sich nur selten über Nacht ändern lassen. 

 

Die "Ballaststoff-Lücke" mit der Kraft des Apfels schließen 

In Deutschland ist jetzt eine natürliche Kombination aus löslichen und unlöslichen Ballaststoffen unter dem Handelsnamen "ApfelBallast" erhältlich. Das Präparat, hergestellt in der Bundesrepublik, enthält in der empfohlenen Tagesdosis fünf Gramm Ballaststoffe - also knapp ein Fünftel des empfohlenen Tagesbedarfs. Schlüssel sind spezielle Komprimate, die zu rund drei Vierteln aus Fasern des Apfels und zu rund einem Viertel aus dem Pektin des Apfels sowie einer kleinen Beimischung von Leinsamen bestehen. Damit ließe sich, legt man beispielsweise die Zahlen der neuseeländischen Meta-Studie zugrunde, genau die "Lücke" schließen, die sich bei vielen Bundesbürgern auftut.

Ressort: Themen

Das Portal für
Paderborn, Höxter und Warburg

webverzeichnis

Autopflege Zubler
Webcomponenten
Joomla, Anmeldesysteme, Newsletter
Elsener Straße 24 b - 33102 Paderborn
Das Portal für Paderborn, Höxter und Warburg
Kloster Corvey ©Gerald Kaufmann

Kloster Corvey, Stiftskirche

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Paderquellgebiet ©Gerald Kaufmann

Paderquellgebiet

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus Paderborn ©Gerald Kaufmann

Rathaus Paderborn

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster ©Gerald Kaufmann

Das Drei-Hasen-Fenster

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche in Paderborn ©Gerald Kaufmann

Abdinghofkriche in Paderborn

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.

Paderborner Dom ©Gerald Kaufmann

Paderborner Dom

Rathaus Höxter ©Gerald Kaufmann

Rathaus Höxter

Wisent in Hardehausen ©Gerald Kaufmann

Wisent in Hardehausen

Kleines Viadukt bei Altenbeken ©Gerald Kaufmann

Kleines Viadukt bei Altenbeken

Waschfrauen an der Pader ©Gerald Kaufmann

Waschfrauen an der Pader

Liboriuskapelle ©Gerald Kaufmann

Liboriuskapelle

Liboriuskapelle in Paderborn

Keiserpfalz ©Gerald Kaufmann

Kaiserpfalz in Paderbortn

Platz zwischen Dom und Kaiserpfalz. Im Hintergrund die

Kapuzinerkirche ©Gerald Kaufmann

Kapuzinerkriche

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Rathaus Brakel ©Gerald Kaufmann

Rathaus Brakel

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Nieheim Fachwerkhaus

Großes Fachwerkhaus in Nieheim

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käse und Käsemacher

Käse und Käsemacher

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

Adam Eva

Adam und Eva Haus. Daneben der Erzengel

Historische Fachwerkhäuser unweit der Paderqellen am Dom.

Neuestes

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz Foto: Erzbistum Paderborn

Moralischen Maßstab im Denken und Handeln verlieren

August 21, 2026
Stellungnahme von Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz zu den Äußerungen des israelischen Ministers Itamar Ben-Gvir / „Auch der Feind im Krieg bleibt ein Mensch“ Jüngste Äußerungen des israelischen Ministers Itamar Ben-Gvir haben international Empörung hervorgerufen. Zurecht! Die Forderung, täglich 30…
Am Ziel der Lichterprozession angekommen

Vorbildliches ehrenamtliches Engagement ist Basis für Gemeinschaftserlebnis

August 18, 2026
17. Erneuerung der Marienweihe in Ostenland führt Hunderte zusammen Paderborn (pdp) Wenn dörfliche Gemeinschaft und kirchliche Tradition zusammenkommen, dann entsteht oftmals Großes. Ostenland, Ortsteil der Stadt Delbrück, ist hier beispielhaft. Alljährlich am Sonntag nach Mariä Himmelfahrt wird…

Neuestes

Maxim Wakultschik - Licht wird Materie

Maxim Wakultschik
Große Solo-Show in der Galerie Ostendorff, Münster Mit „Light becoming Matter“ präsentiert die Galerie Ostendorff eine umfassende Soloausstellung des Künstlers Maxim Wakultschik. Rund 70…

HNF im September 2026

PIT-Hackathon
Von der Idee zum Objekt aus dem 3D-Drucker Veranstaltung im Heinz Nixdorf MuseumsForum Wer einen 3D-Drucker besitzt, greift häufig auf fertige Druckvorlagen aus bekannten Portalen zurück.…

Meist gelesen




Paderborn und Höxter

erleben!

---


Hochstiftanzeiger!

Finde was zählt!