
Das Museum Kurhaus Kleve gehört zu den wichtigsten Kunstmuseen in Deutschland. Es befindet sich im Nordwesten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen in unmittelbarer Nähe zu den Niederlanden.
1845/1846 im damaligen Kurort „Bad Cleve“ im klassizistischen Stil errichtet, wurde das Kurhaus Kleve ab 1988 restauriert und 1997 als „Museum Kurhaus Kleve“ eröffnet.
Seine Wahrnehmung wird geprägt durch die singuläre Verschränkung von historischer Parklandschaft, klassizistischer Architektur und international ausgerichtetem Programm.
Besonders hervorzuheben ist der große Bestand an Werken des rheinischen Bildhauers, Malers und Grafikers Ewald Mataré (1887 – 1965). Das Museum verwaltet den Nachlass dieses wichtigen Vertreters der Klassischen Moderne in Deutschland und präsentiert ihn in immer neuen Zusammenstellungen.
Das ehemalige Friedrich-Wilhelm Bad im Erdgeschoss des Gebäudes wurde Ende 1957 an Joseph Beuys, einen Schüler Matarés, vermietet, der dort im Jahre 1958 sein Atelier einrichtete.
Die umfangreiche, in wechselnden Ausstellungen gezeigte Sammlung zeitgenössischer Kunst setzt in den 1960er Jahren mit Werken u. a. von Christo, Yves Klein und Günther Uecker ein und führt bis in die unmittelbare Gegenwart, für die Namen wie Stephan Balkenhol, Lothar Baumgarten, Katharina Fritsch, Andreas Gursky und Jeff Wall stehen.
40 Museen, Galerien und kulturelle Institutionen präsentieren von Mai bis September 2026 parallel 40 Werkgruppen aus vier Jahrzehnten von Thomas Baumgärtels Schaffen. Jede Station zeigt eine andere Facette des Künstlers und macht sichtbar, wie vielseitig und umfangreich sein Werk ist.
Mit seiner Spraybanane hat Thomas Baumgärtel ein ikonisches Zeichen geschaffen, das weltweit für Freiheit der Kunst, Meinungsvielfalt und kulturelle Offenheit steht.
Die Niederrheintour zeigt nun, wie viel mehr hinter diesem Symbol steckt – ein lebendiges, vielschichtiges und oft überraschendes Werk, das über vier Jahrzehnte entstanden ist. Neben seinem weltweit bekannten Bananenprojekt, mit dem er seit 1986 Museen, Galerien und bedeutende Kunstorte rund um den Globus mit der „Exzellenz-Banane“ markiert, hat Baumgärtel ein breites künstlerisches Œuvre geschaffen – von Malerei über Grafik und Installation bis zu politischer Kunst, Street Art und performativen Aktionen.
An jedem der 40 Ausstellungsorte erwartet die Besucher etwas anderes: unterschiedliche Werkgruppen, Themen, Materialien und künstlerische Ansätze. So entsteht eine außergewöhnliche Entdeckungsreise durch das Schaffen Baumgärtels – und zugleich durch die kulturelle Landschaft des Niederrheins.
Von Museum zu Museum entsteht Schritt für Schritt ein umfassendes Bild des am Niederrhein geborenen Künstlers.
Die Niederrheintour 2026 ist zugleich eine Hommage an die Heimat des Künstlers und eine Einladung, den Niederrhein als lebendige Kulturlandschaft neu zu entdecken. Mit Unterstützung von Geißler Bentler (Bonn), des Museums Goch sowie zahlreicher Partner aus Kunst und Kultur entsteht ein Projekt, das die Region 2026 zu einem der aufregendsten Kunstorte Deutschlands erhebt.
Ein Kunsthighlight, das den Niederrhein weit über die Region hinaus sichtbar macht.
Bedburg-Hau (Museum Schloss Moyland), Brüggen (Burg Brüggen), Emmerich (PAN Kunstforum Niederrhein), Geldern (KUHnstTurm Niederrhein e.V.), Goch (Museum Goch), Grevenbroich (Museum der Niederrheinischen Seele – Villa Erckens und Versandhalle), Kalkar (Städtisches Museum, Studio 20.21, Historisches Rathaus), Kamp-Lintfort (Schirrhof, Schürmann 8Meter20, Kunsthaus Bassier), Kevelaer (Niederrheinisches Museum Kevelaer e.V.), Kleve (Museum Kurhaus Kleve, Koekkoek-Haus, Museum Forum Arenacum), Kranenburg (Museum Katharinenhof, Haus van der Grinten), Krefeld (Heidefeld & Partner, Kunst und Krefeld e.V.), Moers (Die Röhre KG), Moers-Meerbeck (Kirche St. Barbara), Mönchengladbach (Christian Löhrl), Mönchengladbach-Reydt (Christian Köhler), Nettetal (Alte Fabrik), Neuss (Kunstinitiative Wurzeln und Flügel e.V.), Rheinberg (Altes Rathaus, Kulturinitiative Schwarzer Adler e.V., Fischer’s Fotogalerie, Bananenturm Orsoy), Viersen (Narrenmühle Dülken, Blaubeermuffinbaum), Weeze (Schloss Wissen), Wesel (LVR-Niederrheinmuseum, Städtisches Museum), Wetten (Haus Te Gesselen), Xanten (SiegfriedMuseum, Stiftsmuseum, KulturKirche Mörmter)
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Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.






Liboriuskapelle in Paderborn

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.
