Prof. Dr. Jost Langhorst
Mai 26, 2026

Integrative Medizin und…

Prof. Dr. med. Jost Langhorst überzeugt mit Forschungsergebnissen zu Phytopharmaka und…
Sebastian Fitzeks - Die Einladung
Mai 28, 2026

Sebastian Fitzeks - Die…

Der Bestseller als packendes Theatererlebnis 2027 wird der Psychothriller DIE EINLADUNG…
Shakira
Mai 27, 2026

Shakira und Burna Boy…

Mit einer All-Star-Besetzung aus Fußballspielern Shakira und Burna Boy haben das Video zu…
Weserrenaissance-Schloss ausgeziechnet
Mai 29, 2026

Schloss Amelunxen in…

Kristin Wichert, Ortskuratorin Paderborn der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD),…
Juni 01, 2026

Lottoglück im Kreis…

Sechs Richtige dank Vollsystem 007: In der LOTTO 6aus49-Ziehung vom Samstag (30. Mai)…
Juni 03, 2026

Heiraten auf der…

Termin: 06.06.2026 Dieses Datum ist gemacht für die Liebe: Am 6. Juni 2026 können Paare…
Juni 08, 2026

Inspiration für die…

Portrait-Gemälde von Johannes Hatzfeld für das Haus der Dommusik / Dompropst Göbel dankt…
Juni 12, 2026

Open-Air-Festival auf…

Vier Wochen kostenfreies Programm für Klein und Groß im Zollverein Park Glitzer auf den…
Warum Flutdemenz heute das größte Risiko ist
Presse Exkursion ©Zurich Gruppe Deutschland
  • 01. Juli 2026

Warum Flutdemenz heute das größte Risiko ist

Von Bernd O. Engelien | Zurich Gruppe Deutschland

Fünf Jahre nach der Ahrtal-Flut

Köln, 1. Juli 2026 - Fünf Jahre nach der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal zieht die Zurich Gruppe Deutschland gemeinsam mit Hochwasserexperten eine Zwischenbilanz: Fortschritte im Wiederaufbau und der Resilienz-Förderung sind erkennbar, doch zentrale strukturelle Schwächen bestehen weiterhin.

Im Rahmen einer Presse-Exkursion ins Ahrtal diskutierten Experten aus der Wissenschaft und der Versicherungsbranche, welche Lehren aus dem Extremwetterereignis von 2021 tatsächlich umgesetzt wurden und wo die Gefahr besteht, dass wichtige Erkenntnisse bereits wieder in Vergessenheit geraten.

Mit an Bord des Exkursions-Busses: Horst Nussbaumer, Vorstandsmitglied der Zurich Gruppe Deutschland und verantwortlich für das Schaden-Ressort, Michael Szönyi, Direktor der Zurich Climate Resilience Alliance sowie Autor der PERC-Analyse zum Extremwetterereignis „Bernd“, Prof. Dr. Matthias von Harten, Teamleiter Zurich Resilience Solutions, Prof. Dr. Holger Schüttrumpf, Direktor des Instituts für Wasserbau und Wasserwirtschaft an der RWTH Aachen.

Bereits im Jahr 2022, ein Jahr nach der Flutkatastrophe infolge des Starkregenereignisses „Bernd“, hatten Experten des ‘Zurich Flood Resilience‘ Programmes mit internationalen Wissenschaftlern und Organisationen gemeinsam im Rahmen der PERC‑Analyse (Post‑Event Review Capability) die Flutkatastrophe im Ahrtal umfassend untersucht. Der Bericht zeigte, dass das Ausmaß der Schäden nicht allein auf die extremen Niederschläge im Juli 2021 zurückzuführen waren, sondern auf strukturelle Defizite im Hochwasserrisikomanagement. Besonders deutlich wurde die Lücke zwischen vorhandenen Warnungen und konkretem Handeln. Hinweise auf die Gefahrenlage lagen teilweise vor, führten jedoch nicht überall zu rechtzeitigen Schutzmaßnahmen oder Evakuierungen.

Zugleich wurde deutlich, dass Risikomodelle und Gefahrenkarten die tatsächliche Dimension des Ereignisses unterschätzt hatten, da historische Hochwasser und seltene Extremereignisse zu wenig berücksichtigt wurden. Auch die Rolle kritischer Infrastrukturen erwies sich als zentral: Deren Ausfall sowie Koordinationsprobleme zwischen verschiedenen Ebenen verstärkten die Folgen erheblich. Der PERC‑Bericht empfiehlt daher, Risikomodelle grundlegend zu überarbeiten, Zuständigkeiten zu klären und den Wiederaufbau konsequent auf Resilienz auszurichten.

Zwischenbilanz nach fünf Jahren: Erste Fortschritte, aber zentrale Herausforderungen bleiben aktuell

Die im PERC-Bericht formulierten Botschaften haben auch fünf Jahre nach der Flut nichts an Aktualität verloren. Ohne strukturelle Anpassungen bei Planung, Infrastruktur, Risikokommunikation und Governance besteht die reale Gefahr, dass sich die wesentlichen Mechanismen der Katastrophe bei zukünftigen Extremereignissen wiederholen. Aus Sicht der Experten wurden seit 2021 insbesondere bei Warnsystemen, Krisenorganisation und Katastrophenschutz erhebliche Fortschritte erzielt, etwa durch verbesserte Vorhersagen, klarere Warnketten und neue organisatorische Strukturen auf Landes- und Kreisebene. Gleichzeitig zeigen sich gerade bei langfristigen Themen wie Flussraum, Infrastrukturplanung und baulicher Vorsorge weiterhin erhebliche Umsetzungslücken. Daher bleibt offen, ob daraus ein strukturell robusteres System entsteht.

Horst Nussbaumer, Chief Operating Officer der Zurich Gruppe Deutschland:

„Noch immer wird das Extremwetterereignis ‚Bernd‘ als historisch einmalig und völlig unvorhersehbar dargestellt. Das ist historisch und fachlich so nicht haltbar, denn es gab in der Geschichte vergleichbare Starkregen-Ereignisse und klare Hinweise auf solche Risiken. Bernd‘ war definitiv kein ‚Worst-Case-Szenario. Entscheidend ist deshalb, ob wir die richtigen Lehren umsetzen oder die bereits einsetzende Flutdemenz den resilienten Wiederaufbau schwächt und notwendige Anpassungen vertagt werden. Wenn wir jetzt nicht konsequent den Wiederaufbau an Risikoprävention ausrichten, laufen wir Gefahr, eine ähnliche Situation erneut zu erleben. Die Versicherungsbranche kann Schäden finanziell abfedern, aber echte Resilienz entsteht nur in Kombination mit konsequenter Prävention. Wer sich nicht vorbereitet, bereitet sich auf das Scheitern vor.“

Michael Szönyi, Direktor Zurich Climate Resilience Alliance:

„Die PERC-Analyse zeigt, dass Katastrophen wie 2021 nicht an einzelnen Faktoren scheitern, sondern am Zusammenspiel von Risiken, Planung und Umsetzung. Entscheidender Hebel ist deshalb, den Wiederaufbau im Sinne eines ‚build back better‘ und einer langfristig widerstandfähigen Entwicklung neu zu denken.
Resilienter Wiederaufbau funktioniert nur, wenn er bereits vor dem Ereignis szenariobasiert vorbereitet wird, das geht nur mit klaren Masterplänen und passenden Rahmenbedingungen. Ohne solche Strukturen bleibt er Stückwerk.“

Prof. Dr. Holger Schüttrumpf, Direktor des Instituts für Wasserbau und Wasserwirtschaft der RWTH Aachen:

„Wir wissen heute sehr genau, was Hochwasserrisiken reduziert – das Problem ist, dass viele dieser Maßnahmen seit Jahren bekannt sind, aber nicht konsequent umgesetzt werden. Entscheidend ist, dass Hochwasserschutz, Flussräume und Infrastruktur künftig stärker an Extremereignissen ausgerichtet werden, statt den Zustand vor der Flut zu reproduzieren. Sonst besteht die Gefahr, dass wir die gleichen Verwundbarkeiten bei jedem Extremwetterereignis wiederholen.“

Prof. Dr.-Ing. Matthias von Harten, Teamleiter Zurich Resilience Solutions:

„Mit Tools wie Climate Spotlight können wir heute sehr genau analysieren, wo Unternehmen, Kommunen und Infrastrukturen besonders anfällig für Naturgefahren sowie Klimarisiken sind und konkreten Handlungsbedarf identifizieren. Entscheidend ist, diese Daten nicht nur zu erfassen, sondern konkrete Maßnahmen abzuleiten. Ziel ist es, durch präventive Adaptionsmaßnahmen Risiken zu minimieren, anstatt nur beim Wiederaufbau zu unterstützen. Resilienz entsteht dort, wo Risiken transparent gemacht und Entscheidungen konsequent darauf ausgerichtet werden. Investitionen in den Schutz vor Naturgefahren rentieren sich immer - man muss nur lange genug warten."


Ressort: Themen

Das Portal für
Paderborn, Höxter und Warburg

webverzeichnis

Blutspende
Das Portal für Paderborn, Höxter und Warburg
Kloster Corvey ©Gerald Kaufmann

Kloster Corvey, Stiftskirche

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Paderquellgebiet ©Gerald Kaufmann

Paderquellgebiet

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus Paderborn ©Gerald Kaufmann

Rathaus Paderborn

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster ©Gerald Kaufmann

Das Drei-Hasen-Fenster

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche in Paderborn ©Gerald Kaufmann

Abdinghofkriche in Paderborn

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.

Paderborner Dom ©Gerald Kaufmann

Paderborner Dom

Rathaus Höxter ©Gerald Kaufmann

Rathaus Höxter

Wisent in Hardehausen ©Gerald Kaufmann

Wisent in Hardehausen

Kleines Viadukt bei Altenbeken ©Gerald Kaufmann

Kleines Viadukt bei Altenbeken

Waschfrauen an der Pader ©Gerald Kaufmann

Waschfrauen an der Pader

Liboriuskapelle ©Gerald Kaufmann

Liboriuskapelle

Liboriuskapelle in Paderborn

Keiserpfalz ©Gerald Kaufmann

Kaiserpfalz in Paderbortn

Platz zwischen Dom und Kaiserpfalz. Im Hintergrund die

Kapuzinerkirche ©Gerald Kaufmann

Kapuzinerkriche

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Rathaus Brakel ©Gerald Kaufmann

Rathaus Brakel

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Nieheim Fachwerkhaus

Großes Fachwerkhaus in Nieheim

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käse und Käsemacher

Käse und Käsemacher

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

Adam Eva

Adam und Eva Haus. Daneben der Erzengel

Historische Fachwerkhäuser unweit der Paderqellen am Dom.

Neuestes

Eurojackpot

Eurojackpot: Sauerländer gewinnt rund 87,2 Millionen

Juni 27, 2026
Online-Tipp bringt Millionenglück Der Eurojackpot geht nach Nordrhein-Westfalen: Ein Spielteilnehmer aus dem Sauerland hat bei der Ziehung am Freitag (26. Juni) als einziger den ersten Gewinnrang getroffen und sich damit rund 87,2 Millionen Euro gesichert. Seinen Spielauftrag gab der Gewinner einen…
Vertreterinnen und Vertreter der Diözesanarbeitsgemeinschaft

Sorge um massive Kürzungen für soziale Projekte

Juni 25, 2026
Katholische Träger der Jugendsozialarbeit warnen im Gespräch mit Generalvikar Dr. Michael Bredeck vor Risiken für Bildungsangebote Paderborn (pdp). Mit Blick auf die Zukunft zeigt sich die Diözesanarbeitsgemeinschaft (Di-AG) katholischer Jugendsozialarbeit im Erzbistum Paderborn besorgt um die…
Vieren

UN-Meeting zu HIV/Aids: Weißer Rauch – und viele Fragen offen

Juni 24, 2026
Gemeinsame Pressemitteilung des Aktionsbündnisses gegen Aids, der Deutschen Aidshilfe und der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung Es waren harte Verhandlungen: Mit einer Deklaration zur globalen HIV/Aids-Strategie für die nächsten fünf Jahre ist in New York am Dienstagabend das UN-High-Level-Meeting…
Tag der Sicherheit

Blackout – was tun?

Juni 23, 2026
Tag der Sicherheit auf Gut Gnadental „Hoffe auf das Beste, aber sei auf das Schlimmste vorbereitet.“ – Englisches Sprichwort Naturkatastrophen wie die Ahrtalflut mit mindestens 135 Toten, kriegerische Auseinandersetzungen, hybride Angriffe auf Unternehmen und Attacken auf sensible Infrastruktur wie…

Neuestes

Meist gelesen




Paderborn und Höxter

erleben!

---


Hochstiftanzeiger!

Finde was zählt!