Paris. London. Neuss.
Während auf den Rasenplätzen des All England Club in London noch um den Wimbledon-Titel gespielt wird, laufen hinter den Kulissen bereits die Vorbereitungen für die nächste Station vieler ATP-Profis. Für zahlreiche Spieler endet die Rasensaison nicht mit dem dritten Grand-Slam-Turnier des Jahres – sie wechseln direkt in die 1. Tennis-Bundesliga. Einer der Vereine, der dabei in diesem Sommer besonders im Fokus steht, ist der TC Blau-Weiss Neuss.
Mit dem Shanghai-Masters-Sieger Valentin Vacherot (Monaco), den Wimbledon-Erstrundensiegern Arthur Rinderknech (Frankreich) und Otto Virtanen (Finnland), Francisco Comesaña (Argentinien), Dalibor Svrčina (Tschechien), Elmer Møller (Dänemark) sowie weiteren ATP-Profis präsentiert der zehnmalige Deutsche Meister eines der hochkarätigsten Aufgebote der 1. Tennis-Bundesliga 2026. Angeführt wird die Mannschaft von zwei ATP-Top-25-Spielern, insgesamt acht ATP-Top-204-Profis und Spielern aus 14 Nationen – ein außergewöhnliches internationales Ensemble, dessen Akteure noch vor wenigen Tagen bei Wimbledon, ATP-Turnieren oder Grand Slams im Einsatz waren.
Dass sich so viele internationale ATP-Profis für den TC Blau-Weiss Neuss entscheiden, ist kein Zufall
Während andere Bundesligisten mit deutlich größeren Budgets um internationale Spitzenspieler werben, setzt Blau-Weiss Neuss seit Jahren auf persönliche Beziehungen, Vertrauen und professionelle Betreuung. Hinter dieser Philosophie stehen insbesondere Marius Zay (Team-Chef) und Clinton Thomson (Team-Manager). Die beiden ehemaligen Profispieler, Bundesliga-Coaches und Leiter der Tennisschule „Tennis Ewige Liebe“ haben sich über viele Jahre auf der Profi-Tour und in der Tennis-Bundesliga ein internationales Netzwerk aufgebaut. Sie pflegen enge Kontakte zu Spielern, Trainern und deren Umfeld – oftmals über viele Jahre hinweg. Dieses gewachsene Vertrauen trägt maßgeblich dazu bei, dass sich internationale ATP-Profis immer wieder bewusst für den TC Blau-Weiss Neuss entscheiden.
„Viele unserer Spieler könnten bei anderen Vereinen mehr Geld verdienen. Dass sie trotzdem nach Neuss kommen, zeigt, dass bei uns das Gesamtpaket stimmt“, sagt Abraam Savvidis, Vorsitzender des TC Blau-Weiss Neuss. „Ich bin sehr stolz, dass wir mit unserem Budget eine Mannschaft dieser Qualität aufstellen konnten.“
Nach Angaben des Vereins sprechen sich die positiven Erfahrungen innerhalb der ATP-Tour herum. Spieler empfehlen den TC Blau-Weiss Neuss weiter, schätzen die professionelle Betreuung und das familiäre Umfeld – Faktoren, die nach Einschätzung der Verantwortlichen häufig schwerer wiegen als finanzielle Unterschiede.
Wie dieses Vertrauen entsteht, zeigt die Geschichte von Valentin Vacherot.
Als der Monegasse im vergangenen Jahr nach einer längeren Verletzungspause nach Neuss kam, war noch unklar, wann er wieder an seine Bestform anknüpfen würde. Der TC Blau-Weiss Neuss schenkte ihm Zeit, Vertrauen und die Möglichkeit, wieder Spielpraxis zu sammeln. Wenige Monate später folgte der größte Erfolg seiner Karriere: Mit seinem Triumph beim ATP Masters 1000 in Shanghai sorgte Vacherot international für Aufsehen und etablierte sich in der Weltspitze.
„Valentin kam im vergangenen Jahr nach einer langen Verletzung zu uns. Wir haben ihm das Vertrauen gegeben und ihm gesagt, dass er bei uns spielen wird, sobald er wieder fit ist. Dass er uns das in diesem Jahr zurückgibt und auf gar keinen Fall den Verein wechseln wollte, freut uns natürlich sehr“, sagt Marius Zay, Bundesliga-Coach und Team-Chef des TC Blau-Weiss Neuss.
Über Vacherot entstand schließlich auch der Kontakt zu Arthur Rinderknech. Der Franzose, aktueller Wimbledon-Erstrundensieger und Cousin des Shanghai-Champions, wurde nicht durch klassische Transfergespräche überzeugt.
„Arthur Rinderknech hat sich tatsächlich selbst bei mir gemeldet. Sein Cousin Valentin Vacherot und Harold Mayot haben ihm so viel Positives über unseren Verein erzählt, dass er unbedingt für uns spielen wollte“, berichtet Zay.
Für Zay zeigt diese Geschichte, welchen Ruf sich Blau-Weiss Neuss inzwischen auf der ATP-Tour erarbeitet hat. Empfehlungen unter Profis seien oftmals überzeugender als finanzielle Angebote. Spieler sprächen über Vereine, Organisation, Betreuung und Atmosphäre – und genau dort habe sich der Club in den vergangenen Jahren einen ausgezeichneten Namen gemacht.
Auch deshalb blickt der zehnmalige Deutsche Meister mit großer Zuversicht auf die neue Saison der 1. Tennis-Bundesliga.
„Unser Anspruch ist es, mit dieser Mannschaft ganz oben mitzuspielen.“, sagt Savvidis.
„Ich persönlich habe den Eindruck, dass wir uns in diesem Jahr nicht verstecken müssen. Ich glaube, dass wir, wenn unser Team komplett zur Verfügung steht, wirklich jedes Spiel gewinnen können.“, sagt Abraam Savvidis.
Internationale ATP-Profis aus vierzehn Nationen
Mit Otto Virtanen gehört einer der derzeit erfolgreichsten finnischen ATP-Profis zum Kader des TC Blau-Weiss Neuss. Nach seinem erfolgreichen Auftakt in Wimbledon wird der 26-Jährige im Anschluss an das Grand-Slam-Turnier in der Tennis-Bundesliga für den Rekordmeister erwartet.
Francisco Comesaña zählt zu den Top 100 der ATP-Weltrangliste und überzeugte zuletzt bei den French Open in Paris. Der Argentinier erreichte die dritte Runde und lieferte sich dort mit Matteo Berrettini eines der spektakulärsten Matches des Turniers, das erst nach 5:13 Stunden und einem dramatischen Match-Tiebreak im fünften Satz entschieden wurde.
Mit Dalibor Svrčina gehört einer der erfolgreichsten tschechischen ATP-Profis seiner Generation zum Kader des TC Blau-Weiss Neuss. Der ehemalige Weltranglisten-86. gewann bereits mehrere Titel auf der ATP Challenger Tour und bringt neben seiner internationalen Erfahrung auf der ATP Tour auch Bundesliga-Praxis mit.
Mit Elmer Møller gehört einer der vielversprechendsten dänischen ATP-Profis zum Kader des TC Blau-Weiss Neuss. Der 22-Jährige erreichte bereits Platz 102 der ATP-Weltrangliste, gewann mehrere ATP-Challenger-Titel und machte unter anderem mit einem Sieg über den damaligen Weltranglisten-27. Alexander Bublik international auf sich aufmerksam.
Der Franzose Clément Tabur spielt aktuell die erfolgreichste Saison seiner Karriere. Mit konstanten Leistungen auf der ATP Challenger Tour empfahl er sich für Einsätze auf höchstem Niveau und verstärkt den Kader zusätzlich.
Komplettiert wird das internationale Aufgebot durch Harold Mayot (Frankreich), Vitaliy Sachko (Ukraine), Daniel Elahi Galán (Kolumbien), Edas Butvilas (Litauen), Murkel Dellien (Bolivien), Geoffrey Blancaneaux (Frankreich), Javier Barranco Cosano (Spanien), Ryan Seggerman und Patrik Trhac (USA), Marat Sharipov sowie Florian Kaiser (Deutschland).
Gerade zum Bundesliga-Auftakt am Sonntag, 5. Juli, um 11.00 Uhr gegen den TK Grün-Weiss Mannheim zeigt sich der Wert eines breit besetzten Kaders. Während einige Spieler des TC Blau-Weiss Neuss noch bei Wimbledon im Einsatz sind und erst nach dem Grand-Slam-Turnier zur Mannschaft stoßen, stehen dem Trainerteam bereits zum Saisonstart zahlreiche international erfahrene ATP-Profis zur Verfügung. Die außergewöhnliche Kadertiefe ermöglicht es dem Rekordmeister, auch in dieser Phase auf höchstem Niveau konkurrenzfähig zu sein.
Mehr Qualität im Doppel
Neben den Einzelpositionen legte der Verein bei der Kaderplanung besonderen Wert auf die Doppel. „Erstmals können wir mit ausgewiesenen Doppelspezialisten in die Saison gehen. Das gibt uns zusätzliche Qualität und mehr Möglichkeiten an den Spieltagen.“
Gerade in einer ausgeglichenen Liga entscheiden häufig wenige Punkte über Sieg oder Niederlage. Zusätzliche Qualität im Doppel eröffnet dem Trainerteam mehr taktische Möglichkeiten und erhöht die Flexibilität bei der Aufstellung.
Professionelle Bedingungen für Spitzentennis
Parallel zur sportlichen Entwicklung investiert der TC Blau-Weiss Neuss kontinuierlich in seine Infrastruktur. Mit einem neuen Fitnessbereich und modernisierten Trainingsmöglichkeiten wurden die Voraussetzungen für Bundesligaspieler, Nachwuchstalente und Mitglieder weiter verbessert.
„Wenn man auf diesem Niveau Bundesliga spielen und Profis optimal betreuen möchte, braucht man moderne Trainingsbedingungen. Mit dem neuen Gym und der erweiterten Infrastruktur können wir den Spielern heute ein deutlich besseres Gesamtpaket bieten.“, sagt Marius Zay.
Die professionelle Betreuung auf und neben dem Platz ist dabei ein wesentlicher Bestandteil der Vereinsphilosophie.
TC Blau-Weiss Neuss – 1. Tennis-Bundesliga Herren
- Valentin Vacherot (Monaco) – ATP 20
- Arthur Rinderknech (Frankreich) – ATP 24
- Francisco Comesaña (Argentinien) – ATP 89
- Dalibor Svrčina (Tschechien) – ATP 107
- Elmer Møller (Dänemark) – ATP 151
- Otto Virtanen (Finnland) – ATP 158
- Clément Tabur (Frankreich) – ATP 190
- Harold Mayot (Frankreich) – ATP 204
- Vitaliy Sachko (Ukraine) – ATP 215
- Edas Butvilas (Litauen) – ATP 230
- Murkel Dellien (Bolivien) – ATP 305
- Daniel Elahi Galán (Kolumbien) – ATP 347
- Geoffrey Blancaneaux (Frankreich) – ATP 368
- Javier Barranco Cosano (Spanien) – ATP 369
- Marat Sharipov (Russland) – ATP 381
- Patrik Trhac (USA) – ATP-Doppel Nr. 69
- Ryan Seggerman (USA) – ATP-Doppel Nr. 72
- Florian Kaiser (Deutschland)
- Clinton Thomson (Deutschland)
- Marius Zay (Deutschland)
Heimspiele der 1. Tennis-Bundesliga 2026, jeweils um 11.00 Uhr
- Sonntag | 5. Juli 2026
- TK Grün-Weiss Mannheim
- Sonntag | 19. Juli 2026
- TC SCC Berlin
- Sonntag | 26. Juli 2026
- TC Augsburg Siebentisch
- Sonntag | 7. August 2026
- TK Kurhaus Lambertz Aachen
Tickets und weitere Informationen: https://bwneuss.de/ und unter EVENTIM.Light


















