Miss Germany 2026
Feb. 25, 2026

Miss Germany 2026: Neun…

München - Aus mehr als 2.600 Bewerberinnen haben es neun Frauen ins Finale von Miss…
Feb. 11, 2026

HNF: Zusammenhalt im Netz

- Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz im Gespräch mit Newsfluencer Fabian Grischkat Paderborn…
Feb. 04, 2026

Eiszeit auf der Straße

TÜV NORD gibt Tipps für Fahrten bei Frost und Glätte Eisige Temperaturen und winterliche…
Feb. 09, 2026

HNF im März 2026

Handyverbot jetzt!? Medienpädagogische Veranstaltung im HNF Das Handyverbot in…
Für einen gelingenden Klimaschutz müssen mehrere Prämissen erfüllt werden
Logo - Nachahltige Entwicklung
  • 07. Oktober 2023

Für einen gelingenden Klimaschutz müssen mehrere Prämissen erfüllt werden

Von Dennis Riehle | Konstanz

In Deutschland wird intensiv darüber diskutiert, wie mehr Klimaschutz erreicht werden kann. Während die Einen sich auf Straßen kleben oder Gemälde mit Kartoffelbrei bewerfen, fordern die Anderen strikte Verbote fossiler Heizungen oder das Verbrenner-Aus für Fahrzeuge. Dabei scheint sowohl die aktivistische Umweltschutzbewegung, aber auch die Politik die breite Bevölkerung bei ihren Forderungen und Vorhaben nicht ausreichend mitzunehmen. Nicht umsonst haben viele Menschen heute mehr Sorge vor den sozialen und ökonomischen Auswirkungen der Transformation als vor den Folgen der Erderwärmung selbst. Daher sieht die Beratungsstelle für Nachhaltige Entwicklung und Change Management große Versäumnisse im Vorgehen bei „Letzter Generation“, „Fridays for Future“ oder der „Fortschrittskoalition“. Wie der Leiter des ehrenamtlichen Angebots, Dennis Riehle, in einer aktuellen Stellungnahme mitteilt, bedenken die Handelnden nicht, dass für einen Bewusstseinswandel bei den Bürgern mehrere Prämissen erfüllt sein müssen, um diese tatsächlich in einem Ressourcen schonenden und zukunftsfähigen Handeln und Denken zu bestärken: „Ohne das Eingehen auf diese Voraussetzungen wird die Gesellschaft vom Agieren der Regierung und von den Protesten der Klimabewegung entkoppelt. Dann wird an den Menschen vorbei entschieden und es geht der notwendige Zusammenhalt verloren, der für einen ökologischen und sozialen Umbruch aber notwendig ist“, sagt Dennis Riehle.

„Eine derartige zivilisatorische Herausforderung kann nur bewältigt werden, wenn diejenigen, die daran mitwirken sollen, nicht vor den Kopf gestoßen und in allen Abschnitten des Prozess hinreichend partizipieren können und mitgenommen werden. Daneben müssen die Vorgehensweise und die Ziele realistisch formuliert werden, jede Maßnahme auf ihre Praktikabilität voran geprüft werden – was bei der Wärmewende beispielsweise nicht passiert ist. Es genügt nicht, Öl- und Gasheizungen zu untersagen, wenn gleichzeitig nicht geklärt ist, welche Alternativen bereit stehen. Wärmepumpen sind mindestens in der Hälfte der Bestandsbauten nicht effizient zu betreiben und scheiden daher oftmals als Option aus.

Man muss sich fragen, wie ein Minister dann auf die Idee kommt, seine Ambitionen allein auf diese eine Ausweichmöglichkeit zu beschränken – und nur durch öffentlichen und politischen Druck zumindest von einer ausschließlich Fokussierung abrückt. Neben der Umsetzbarkeit von Ideen und Vorschlägen müssen sie sozial verträglich, finanzierbar und breitflächig verfügbar sein. Das schließt auch das Vorhandensein einer genügenden Zahl von Handwerkern ein, die beim Ein- und Umbau, energetischer Sanierung und der Reparatur neuer Geräte gebraucht werden. Nachhaltigkeit bedeutet eben immer auch, eine Vorstellung bis zum Ende zu durchdenken und nicht Schritt B vor A zu gehen, wie es aktuell vielfach geschieht“, so der Psychologische Berater Riehle.

Weitere Anforderungen an eine pragmatische Klimaschutzpolitik seien auch ausreichende Übergangszeiträume: „Denn es müsste allen klar und nachvollziehbar sein, dass solche Veränderungen nicht von heute auf morgen geschehen können, ohne Wirtschaft und Menschen zu überfordern und ihnen damit die Motivation zum Mitmachen zu nehmen. Statt Entmündigung und Bevormundung müssen die Bürger in ihrer eigenen Innovationskraft gestärkt und davon überzeugt werden, dass bereits kleine Anpassungen im Alltag einen Beitrag für eine bessere Zukunft leisten können. Es geht also nicht darum, sie mit Horrorszenarien oder Überzeichnungen der Wirklichkeit zu verängstigen. Ihnen muss dargelegt werden, dass wir auch als träge Wesen den Umstieg schaffen können, wenn wir nicht allein auf den Verzicht setzen, sondern ohne große Entbehrung zum Umweltschützer werden können.

Das beginnt bei der Auswahl von Lebensmitteln oder beim Konsum im Allgemeinen, geht über das kritische Hinterfragen ständiger Mobilität und endet nicht zuletzt bei einem schrittweisen Umsatteln auf neuartige Erfindungen, die mit der Zeit alltagstauglich und bezahlbar werden. Man denke beispielsweise an künstliche Kraftstoffe. Entsprechend heißt es, nicht in Ungeduld zu verfallen – auch wenn das 1,5-Grad-Ziel zur Eile aufruft. Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe kann nicht über das Knie gebrochen werden und ist nachhaltiger, wenn sie am Ende demokratisch legitimiert statt oktroyiert ist“, so Riehle.

Außerdem müsse den Menschen erklärt werden, warum es gerade Deutschland sein soll, das „die Welt rettet“, meint der 38-jährige Coach: „Es ist sehr unglaubwürdig, wenn auf die hiesigen Bürger und die Industrie mit dem Finger gezeigt wird und sie moralisch erpresst werden. Denn solange sich Politik und Aktivisten nicht gleichzeitig dafür einsetzen, dass auch in anderen Staaten Umweltschutz betrieben wird, werden Aussagen nicht überzeugen, wonach die Bundesrepublik mit zwei Prozent Anteil an den weltweiten Emissionen entscheidend ist. Stattdessen muss aufgezeigt werden, dass wir als ein Vorreiter die rational begründete und in allen Phasen durchdachte Energiewende hinbekommen und somit die Machbarkeit von Veränderung beweisen.

Es nutzt nichts, wenn sich die Deutschen kasteien und gleichzeitig den Eindruck gewinnen, als nutzten andere Drecksschleudern in unserer Welt das hehre Bemühen der hiesigen Menschen schamlos aus. Wir können zeigen, dass unsere Nation Lösungskompetenz besitzt, wenn sie es auslässt, mit der ideologischen Keule das Leben der Bürger zwanghaft umkrempeln zu wollen. Und wir dürfen bei allen Projekten zur Begrenzung der Erderwärmung nicht vergessen, in die Anpassung an den Klimawandel und die Technologieoffenheit zu investieren. Nicht wenige Errungenschaften der Wissenschaft und Entwicklung wie im Bereich der Kernfusion, der Nutzung von Gaskesseln zum Verbrennen ‚grünen‘ Wasserstoffs oder die Aussicht, klimatische Prozesse durch Geoengineering beeinflussen und damit langfristig ein Werkzeug gegen Dürre und Trockenheit in der Hand zu haben, sind möglicherweise schon auf absehbarer Zeit einsatzfähig und helfen uns, mit Kreativität und menschlichem Forschergeist gegen die Sünde der Ausbeutung der Schöpfung vorzugehen“.


Ressort: Themen

Das Portal für
Paderborn, Höxter und Warburg

webverzeichnis

Blutspende

Kommentar schreiben

Sicherheitscode Aktualisieren

Senden
Das Portal für Paderborn, Höxter und Warburg
Kloster Corvey ©Gerald Kaufmann

Kloster Corvey, Stiftskirche

Kloster Corvey war mit das größte Kloster hier im Hochstift. Beeindruckend ist, wie schon im vorletzten Jahrtausend mit dem Aufbau begonnen wurde.

Paderquellgebiet ©Gerald Kaufmann

Paderquellgebiet

Mit seinen 200 Quellen mitten in Paderborn im ist die Pader der kürzeste Fluss in Deutschland und mündet im benachbarten Schloß Neuhaus in die Lippe.

Rathaus Paderborn ©Gerald Kaufmann

Rathaus Paderborn

Rathaus im Stil der Weserrenaissance. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde ist wieder aufgebaut und ist noch heute Tagungsort des Stadtrates.

Das Drei-Hasen-Fenster ©Gerald Kaufmann

Das Drei-Hasen-Fenster

Das Drei-Hasen-Fenster im Kreuzgang des Paderborner Doms ist ein Wahrzeichen von Paderborn, und findet sich auch an vielen weiteren Orten in der Paderstadt wieder.

Abdinghofkriche in Paderborn ©Gerald Kaufmann

Abdinghofkriche in Paderborn

Abdinghofkriche ist ungefähr gleich alt wie der Dom und wurde als Klosterkirche gegründet. Heute ist sie so etwas wie der Evangelische Dom in Paderborn.

Paderborner Dom ©Gerald Kaufmann

Paderborner Dom

Rathaus Höxter ©Gerald Kaufmann

Rathaus Höxter

Wisent in Hardehausen ©Gerald Kaufmann

Wisent in Hardehausen

Kleines Viadukt bei Altenbeken ©Gerald Kaufmann

Kleines Viadukt bei Altenbeken

Waschfrauen an der Pader ©Gerald Kaufmann

Waschfrauen an der Pader

Liboriuskapelle ©Gerald Kaufmann

Liboriuskapelle

Liboriuskapelle in Paderborn

Keiserpfalz ©Gerald Kaufmann

Kaiserpfalz in Paderbortn

Platz zwischen Dom und Kaiserpfalz. Im Hintergrund die

Kapuzinerkirche ©Gerald Kaufmann

Kapuzinerkriche

Die Kapuzinerkirche in Brakel entstand im 18. Jahrhundert und beinhaltet barocke als auch gotische Elemente.

Rathaus Brakel ©Gerald Kaufmann

Rathaus Brakel

Das Brakeler Rathaus im im Renaissance-Stil. Davor steht die Rolandssäule, welche auch als Pranger genutzt wurde.

Nieheim Fachwerkhaus

Großes Fachwerkhaus in Nieheim

Der Käsemarkt in Nieheim ist sehenswert. Internationale Käsehersteller treffen hier zusammen und bieten ihren Käse an.

Käse und Käsemacher

Käse und Käsemacher

Käsehersteller aus dem Brezenzer Wald zu Gast in Nieheim!

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg am Tag! ©Gerald Kaufmann

Warburg liegt ziemlich mit am äußersten Rand vom Hochstift Paderborn, Höxter.

Adam Eva

Adam und Eva Haus. Daneben der Erzengel

Historische Fachwerkhäuser unweit der Paderqellen am Dom.

Neuestes

Frau wäscht Auto

Frühjahrskur fürs Auto

März 06, 2026
TÜV NORD Paderborn gibt Tipps für den Fahrzeug-Check nach dem Winter Der Winter zieht sich langsam zurück – doch Frost, Feuchtigkeit und Schlaglöcher haben Spuren an den Fahrzeugen hinterlassen. Viele Schäden entstehen jedoch schleichend und bleiben zunächst unbemerkt. Damit aus kleinen Macken…
Weiternutzen statt wegwerfen

Ein zweites Leben für Solarmodule

März 05, 2026
DBU fördert Startup Better Sol mit rund 125.000 Euro Osnabrück/Braunschweig. Die Stromerzeugung in Deutschland aus erneuerbaren Energien hat laut Statistik Ende 2025 mit einem Anteil von rund 64 Prozent einen neuen Höchststand erreicht. Neben Windkraft legte vor allem die Photovoltaik zu. Die…
Bahn

Bahnbeschäftigte aus NRW fordern mehr Sicherheit

März 04, 2026
Nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter Anfang Februar berät die Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag über Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit im öffentlichen Verkehr. Im Vorfeld des Treffens hat der Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Martin Burkert, den…
DMFP-Statue

Deutscher Menschenrechts-Filmpreis startet

März 02, 2026
Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2026 | Presseinformation 02-2026 Nürnberg – Am 3. März 2026 startet die 15. Wettbewerbsrunde zum Deutschen Menschenrechts-Filmpreis (DMFP). Der unabhängige Veranstalterkreis sucht die besten deutschsprachigen (bzw. deutsch untertitelten) Produktionen, die sich mit…

Neuestes

Im Frühling die Solaranlage gründlich prüfen

Anlage prüfen lassen
Großreinemachen auf der Solaranlage: Höhere Erträge dank sauberer Module – auch bei Balkonanlagen Zukunft Altbau empfiehlt, Photovoltaik- und Solarthermieanlagen im Frühling auf…

2.814 Verkehrstote: Höchste Zeit zum Handeln!

Höchste Zeit
Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat heute bekanntgegeben, dass im Jahr 2025 in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen 2.814 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen sind.…

Miss Germany 2026: Neun Frauen stehen im Finale

Miss Germany 2026
München - Aus mehr als 2.600 Bewerberinnen haben es neun Frauen ins Finale von Miss Germany 2026 geschafft. Die große Awards-Show findet am 7. März erstmals live in den Bavaria Studios in…

TRAPASSO – HINÜBERGEHEN

TRAPASSO
Großer Zuspruch für die Ausstellung zur Endlichkeit des Lebens Großer Zuspruch für die Ausstellung zur Endlichkeit des Lebens im Diözesanmuseum Paderborn:TRAPASSO – HINÜBERGEHEN endet am 1.…

Nacht der Lichter mit besonderer Atmosphäre

Die Nacht der Lichter
Paderborner Dom füllt sich am 27. Februar 2026 mit Licht und Gesang aus Taizé viele hundert Teilnehmende zur 24. Nacht der Lichter erwartet Paderborn (pdp). Am Freitag, 27. Februar 2026,…

Eine gelungene Renovierung am Wolfgangsee

am Wolfgangsee
Viel Tageslicht, frische Luft und Bergpanorama Ein Hauch von Alpenzauber: Das zweite Zuhause am Wolfgangsee Hannah Seelhorst, leidenschaftliche Interior-Designerin und Leiterin eines…

Meist gelesen




Paderborn und Höxter

erleben!

---


Hochstiftanzeiger!

Finde was zählt!